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Lotus Elise SC - puristischer Engländer greift an
Lotus ist der englische Hersteller einzigartiger kleiner Sportwagen, die nicht auf unglaubliche Leistung, sondern auf wenig Gewicht Wert legen. Mit diesem Konzept haben sie in den vergangenen Jahrzehnten Modelle erschaffen die auch designtechnisch auffallen. Die Elise, das Traditionsmodell aus dem Hause Lotus greift nun als SC Version doch stärkere Sportwagen an. Weiterlesen »
Grau ist das neue Schwarz - Mercedes SL 65 AMG Black Series
AMG. Drei Buchstaben, viel Aufpreis, viel Spaß mit einem Fahrzeug mit dem Stern. Wem das nicht reicht, der darf bei AMG seit einiger Zeit die „Black Series“ bestellen, nochmals preislich und qualitativ höherwertige Edelkarossen vom Haustuner von Mercedes. Da ja der SL zu diesem Jahr neu aufgelegt wurde, durften auch die AMG Versionen SL 55 und SL 65 nicht fehlen, jedoch geht noch mehr: Der neueste Über-Mercedes aus dem Hause AMG heißt SL 65 AMG Black Series und ist das neue Maß aller Dinge. Weiterlesen »
Artega GT – der Paderborn Porsche
Auf den ersten Blick sieht er aus wie ein Porsche. Aber nur auf den ersten Blick. Was die kleine Sportwagenschmiede Paragon in Delbrück bei Paderborn auf die Straße gebracht hat ist alles andere als eine Porsche-Kopie.
Ein reinrassiger Sportwagen wurde hier gebaut, mit einem atemberaubendem Design, 1150 Kilogramm Kampfgewicht und 300 PS. Klingt nach Spaß – und Spaß macht der 3,6-Liter-V6 Direkteinspritzer (aus dem VW Passat Topmodell) auch. Höchstgeschwindigkeit 272 km/h, von 0 auf 100 in weniger als 5 Sekunden. 19 Zoll Felgen, Recaro-Schalensitze, Aluminiumrahmen, Kohlefaserverstärkte Karosserie – alles Attribute eines Supersportlers. Ein Direktschaltgetriebe wurde verbaut, genau wie im neuen Porsche Carrera.Hier ein Video vom neuen Artega, inklusive Interview mit dem Paragon Chef:
Designt hat das Schmuckstück aus dem Münsterland kein geringerer als Henrik Fisker, unter anderem verantwortlich für den ewigen Klassiker BMW Z8 und den Aston Martin Eleganz. Biestig sieht er aus, der Artega GT, tief, breit und vor allem kurz: nur 4 Meter ist er lang, obwohl 1,88 Meter breit. Doch trotzdem ist der Zweisitzer ein Raumwunder, mit viel Platz im Fond und auch im Kofferraum.
99 Exemplare sind in der Einführungsserie geplant, diverse Modell sind schon bei den Autotestern der Republik unterwegs. Im nächsten Jahr plant Paragon die Auslieferung von 300 weiteren Exemplaren. Weiterhin geplant sind eine Version mit V8 und ein Cabriolet. Mit 74.983 € liegt er noch weit über den Konkurrenten Lotus Exige S (221 PS, 53.450 €) und Porsche Cayman S (295 PS, 60.303 €). Doch das sind Seriensportwagen – und für Kunden solcher Preissegmente ist durchaus etwas mehr Exklusivität gefragt.
Audi R8 V12 TDI - der König unter den Diesel
Nach dem letztjährigen Sieg der Ingolstädter mit einem V12-TDI beim Rennen in Le Mans, räumen die Bayern nun im R8 letzte Vorbehalte gegen Selbstzünder in Sportwagen aus. Ist es wirklich an der Zeit für einen 500-PS-Dieselmotor???
Vorreiter oder Husarenritt? Ein 500 PS Diesel, der den Sprint auf Tempo 100 in 4,2 Sekunden packt ist zwar ein klasse Sportwagen, aber ist er auch Zeitgemäß? Seit der Erfindung des Dieselmotors, muss sich der Selbstzünder mangelnde Sportlichkeit vorwerfen lassen. Diesel und Sportwagen? Das passt(e) einfach nicht. Dass es doch passt, beweist Audi mit dem R8 V12 TDI. Die Marke mit den vier Ringen erbaut den stärksten Dieselmotor, den die Welt je zu Augen bekam.
Das Aggregat scheint nicht nur das stärkste Dieselangetriebene dieser Welt zu sein, es ist wohl auch das ruhigste. Den Motor hört man, entgegen allen Vorbehalten Dieseln gegenüber, so gut wie gar nicht. Das positivste an einem Diesel ist sein Verbrauch. Dieser liegt mit knapp unter zehn Litern weit unter dem, des Benziners. Der “normale” R8 hat auch noch 80 PS weniger zu bieten. Mit einer Tankfüllung von 90 Litern kann man quer durch die ganze Republik fahren, behauptet zumindest Projektleiter Kräuter.
Porsche, BMW und Mercedes bemühen sich um alternative Antriebe, was bei den Spritpreisen auch mehr als angebracht ist. Ich denke das dieses monströse Diesel-Aggregat einfach zur falschen Zeit kommt. Zwar beweist Audi uns, dass ein Supersportler von einem Diesel angetrieben werden kann, doch der Durchbruch kommt einfach zehn Jahre zu spät. Er kommt zu einer Zeit, in der Diesel in vielen Ländern dieser Welt schon teurer ist als Normalbenzin. Ergo erweist sich der R8 V12 TDI als Husarenritt. Das positive ist jedoch die Schönheit und Exklusivität des R8 - unter diesen Aspekten ist der R8 nämlich ein echter Vorreiter.
Puristisch, puristischer, Caterham Seven
Da hat der eigene Wagen schon ein Sportfahrwerk, Überrollkäfig, und kaum noch Dämmung im Innenraum, aber irgendwie denkt man sich: “Alles immer noch zu gedämpft, zu leise, zu weit weg.” Wem es so ergeht, dem bietet Caterham eine Lösung: den Seven Roadster. Die kleine britische Manufaktur kaufte 1972 die Rechte zu diesem Schmuckstück von Lotus und produziert seitdem sowohl Bausätze als auch werksseitig zusammengesetzte Einheiten des Seven, die seit einer Weile auch in Deutschland zugelassen sind. Wer Lotus kennt, der weiss was ihn erwartet: Rigoroser Leichtbau, fantastisches Fahrwerk und nahezu telepathische Lenkung. Und Caterham wussten besser als daran zu rütteln.
Denn die Performance des “Kit Cars”, des Sportwagens zum Selbstzusammenbauen, kann sich sehen lassen. Schon in der günstigsten Version, mit 1.6l-Motor von Ford, sprintet der 550kg leichte Aluminiumsportler in 6,4 Sekunden auf Hundert, bevor bei 190 km/h Schluss ist. Doch nur auf die Beschleunigung zu schauen würde dem Wagen kaum gerecht werden. Gerade die Kurvenlage, Lenkung und Fahrerlebnis wenn man den Seven in Kurven fordert machen ihn zum Erlebnis für Automobilenthusiasten. Schon ab €29.400,- ist dieser Höllenritt in klassisch-britischer Roadsterform als Bausatz zu haben. Und wessen Geldbeutel ein wenig größer ist, der kann das noch steigern, bis zum CSR 200 für €52.900,- : 200 PS, 225 km/h Spitze und in 3,7 Sekunden auf Hundert. Da ist jeder Beschleunigungsvorgang wie ein temporäres Gesichtslifting.
Also, wer braucht noch Lego, wenn es Caterham gibt?
Der Porsche 911 wird modifiziert - mehr Power ist dabei die Devise
Durch das, Ende des Jahres anstehende, Facelift wird sich der 997 zumindest äußerlich kaum verändern. Wieso auch? Ein schöner Wagen bleibt ein schöner Wagen. Das einzige, das man immer verbessern kann ist die Leistung und genau diese wird im modifizierten Modell 997 noch mal gesteigert.
Der 3,6- (im Carrera) und der 3,8-Liter-Boxer(im Carrera S) werden auf Direkteinspritzung umgestellt. Durch diese Umstellung wird noch mal kräftig an der Leistungsschraube des 911ers geschraubt. Statt wie bisher 320 beziehungsweise 355 Pferdestärken unter dem Blech, werden die neuen Aggregate 345 beziehungsweise 385 PS stark sein. Mehr Power bei weniger Verbrauch. Die Zuffenhausener steigen so zumindest mit einem Bein auf den neuen “Ökö-Zug”, der bei jeder Marke der Branche halt zu machen scheint, auf.
Die äußerlichen Merkmale des neuen 997 werden sehr dezent gehalten. So werden nur echte Kenner die größeren Außenspiegel, die titanfarbenen Rahmen der Lufteinlässe oder die rote Lichtleiste und die schwarz gehaltene Abschlussleiste an der Schürze am Heck erkennen, die der Differenzierungum der Allradler von den Heckangetriebenen dienen.
Schon auffälliger sind da die Bi-Xenon-Scheinwerfer und die LED-Tagfahrlichter. LEDs schmücken den ganzen Wagen. Am auffälligsten sind jedoch die neuen Felgen. Der Carrera wird mit 18 Zöllern, der Carrera S gar mit Felgen der Größe 19 Zoll ausgestattet.
Somit ist dieses Facelift eine gelungene Perfektionierung des 911ers. Der Carrera ist so nicht nur auf den neusten Stand, sondern auch verdammt schnell.
Nissan GT-R - Die japanische Antwort auf den Porsche 911 GT 3 ?!
Sein Vorgänger, der Nissan Skyline GT-R, der spätestens seit seinem Auftritt im Film “2 Fast 2 Furious” allseits bekannt ist, hat mit dem GT-R rein gar nichts gemein. Dieser 480 PS starke Supersportler bringt die Japaner in ungeahnte Dimensionen. Der GT-R kann sich ohne Weiteres mit den besten Marken in diesem Segment messen lassen, denn mit einer Beschleunigung in gerade mal 3,8 Sekunden auf Tempo 100, muss der Japan-Bomber keinen Zweikampf scheuen.
3,8 Sekunden, das ist ein Wert, den nur die aller schnellsten Sportwagen dieser Welt erreichen. Das sind Automobile die sich getrost mit einem Motorrad messen können. Ferrari, Porsche, Lamborghini, McLaren-Mercedes - das sind die Marken, die die 4,0-Sekunden-Schallmauer durchbrochen haben. Nun gesellt sich ein Asiate hinzu, unglaublich aber wahr. Das die Asiaten auf dem Automobilmarkt stetig aufholen und immer besser werden, zumeist aber leider auch viel kopieren, ist allseits bekannt, doch einen solchen Schritt hat noch keine Marke auf die Reihe bekommen.
Vom Mittelmaß ach ganz oben? Laut Stern, leistet der 3,8-Liter-Motor vom Nissan GT-R 480 PS und hat ein maximales Drehmoment von 588 Newtonmetern. Der stärkste Nissan ist auch gleichzeitig der schnellste Nissan aller Zeiten. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 300 Km/h, die endgültige Zahl ist noch nicht definiert, kann sich der GT-R mehr als nur sehen lassen. Der mit zwei Turboladern bestückte V6-Motor ist an einem Getriebe mit Doppelkupplung angeschlossen. Das soll den Verbrauch um etwa 30 % reduzieren.
Ein Wagen, der sich mit einem Porsche 911 GT 3 messen kann, aber einen Verbrauch eines Mittelklassewagens hat, ist das möglich? Laut Entwicklungschef Kazutoshi Mizuno ist der Nissan GT-R ein zukunftsträchtiger Wagen, der die Komponenten Sportlichkeit und Umweltfreundlichkeit vorbehaltlos miteinander verbinden kann. Ob das nun alles exakt so stimmt, werden wir erst im ersten Quartal des Jahres 2009 erfahren, dann wird der GT-R nämlich auf dem deutschen Markt angeboten. Kosten soll er unglaubliche 70.000 Euro.
Lexus LF-A Roadstar - ein Japaner zum verlieben
Die Studie LF-A der Japaner soll brachiale 500 PS leisten und über 320 Km/h schnell sein. Ob das Traumcabrio mit dem 5,0-Liter-V10-Motor im Herzen je in Serie geht ist derzeit noch fragwürdig. Eines ist jedoch sicher, der LF-A wäre mehr als nur eine Bereicherung auf den Straßen dieser Welt.
Der vorerst erste LF-A ist nun auf der Leipziger AMI zu beäugen. Das Chassis des Unikats der Toyota-Luxus-Tochter Lexus besteht aus extrem leichten Carbon und Aluminium. Allein deswegen dürfte der LF-A, falls er denn wirklich in Serie gehen sollte, sehr teuer werden. Das futuristische Design besticht vor allem durch die riesigen Lufteinlässe und die markante Linienführung. Das Heck erinnert eher an ein unidentifizierbares Flugobjekt als an ein Automobil. Die drei mittig anliegenden Endrohre des Auspuffs wirken wie Düsen, die dieses Geschoss zum abheben bringen.
Zunächst ist das Japan-Geschoss aber nur zum Betrieb auf der Straße gedacht. Der Frontmittelmotor, der vor den Insassen platziert ist, soll für eine optimale Gewichtsverteilung sorgen. Die 500 PS werden von Reifen der Dimensionen 265/35 R 20 vorne und 305/30 R 20 hinten auf die Straße gebracht. Das der Lexus eine echte Hingucker ist sieht man ihm auf den ersten Blick an, auch der Sound des LF-A ist einfach phänomenal. Es gibt nur ein passendes Wort, das jedem Leser dieses Artikels sofort einfallen wird, wenn er sich das Video angeschaut hat: GEIL!
Ein Problem stellt sich auf jeden Fall, bevor der LF-A in Produktion gehen kann. Wohin mit dem Verdeck? Es ist nicht im Kofferraum oder ein abnehmbares Hardtop, es existiert keins. Das dürfte allerdings auch das kleinste Problem bis zur Verwirklichung dieses Traumwagens sein.
Der neue SL 65 AMG - ist er der bessere SL???
Der SL 65 AMG ist, wie dies auch bei der alten Baureihe der Fall war, die Topversion des Superroadstar mit dem Stern im Kühlergrill. Mercedes sah bei den beenidruckenden Werten des Vorgängers wohl kein Bedarf diese zu verbessern. Der SL 65 AMG leistet weiterhin 612 PS, die aus einem 12-Zylinder-Biturbomotor herrühren. Doch Optisch griffen die Großaspacher tief in die Trickkiste.
Den neuen SL haben wir bereits vergangenen Monat vorgestellt, nun ist es an der Zeit das Spitzenmodell der neuen Baureihe zu präsentieren. Die neue Front ist sicherlich mehr als nur gewöhnungsbedürftig, doch damit müssen sich die SL-Fans nun abfinden. Da nützt auch kein Gejammer, also kommen wir zu den Fakten. Der AMG setzt sich mehr denn je von dem Basismodell ab. Die neugestaltete prachtvolle Frontschürze fällt auch dem letzten Laien sofort ins Auge, der schwarz lackierte Kühlergrill, die stark verbreiterten Seitenschweller, die 19-Zoll-Doppelspeichen und die vergrößerten Kühlluftöffnungen verbreiten ein sehr dynamisch sportliches Flair.
Am Heck wurde nicht viel verändert. Ein schwarzer Diffusor an der Kofferraumklappe und die bekannten Doppelendrohre kommen dem geschulten SL-Fan auch sehr bekannt vor. Deshalb gefällt er mir von der Heckperspektive wohl auch noch am besten. Der Einzige Schwachpunkt der alten SL, der Innenraum, wurde nun dem Niveau des Exterieurs angepasst und spielt nun auch in der Liga der ganz Großen mit. Die Kopfraumheizung “Aircsraft” gehört jetzt genauso zur Ausstattung, wie die AMG-Sportsitze und die Echtcarbon-Teile.
Der Preis für den SL 65, der ab Mitte April zum Verkauf steht, beträgt 221.000 Euro. Eine gehörige Stange Geld für einen “alten” Motor im neuen Modell. Auch der SL 63 AMG, der mit 145.000 Euro deutlich billiger ist, trägt nicht gerade zu Besänftigung der erstaunten potenziellen Käufer bei.
Bentley Zagato Continental GTZ
Im Rahmen des Genfer Autosalons 2008 hat sich die italienischen Nobel Designer von Zagato ein ganz besonderes Auto vorgenommen, den Bentley Continental GTZ. Der britische Automobilhersteller aus dem VW-Haus wollte von den Italienern ein Auto gefertigt haben, welches das Grunddesign beibehält und trotzdem optische Akzente setzt.
Schon das Basismodell, der Bentley Continental GTZ, ist ein wahres Feuerwerk. Mit seinen 610 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 322 Km/h war das Auto nicht nur ein Schmuckstück, sondern ein brachiales Ungetüm im Luxusgewand. Um diese Tatsachen noch einmal in den Schatten zu stellen, hat sich Bentley entschlossen, dem Continental GTZ ein neues Äußeres aus dem Hause Zagato zu verschaffen.
Zagato Centrostile ist eine italienische Designfirma, die sich auf die Fertigung von kostbaren Einzelstücken spezialisiert hat. Solche einzigartigen Prototypen wurden unter anderem schon für Rolls-Royce, Mercedes, Jaguar, MG, Maserati und Rover gefertigt. Nun also das neueste Modell, der Bentley Continental GTZ. Spezialität von Zagato sind Verfeinerungen mittels Aluminium am Design, gekonnt wird das Metall als optische Highlights am und im Auto platziert.
Ob das Einzelstück jemals einen Käufer finden wird, steht in den Sternen. Fakt ist aber, dass die Modelle immer wieder die Fantasie von Autobesitzern anregen und selbst gestandene BMW-Fans über ein Engagement der Italiener nachdenken, allerdings wird dies eine sehr kostenintensive Investition.






