» Limousine
Rolls-Royce Ghost – Baby-Rolls wächst 17 Zentimeter
Rolls-Royce lässt seinen „Kleinen” wachsen. Stattliche 17 Zentimeter wächst der Ghost in der Extended Wheelbase. Präsentiert wird der lange Ghost auf der Shanghai Motor Show 2011 (21. bis 28.April). Die erste Weltpremiere eines Rolls-Royce in China. Zugleich kündigt die britische Luxusmarke den Ausbau ihres Händlernetzes in China an.
Lexus LF-Gh – Vorgeschmack auf neuen GS?
Nach und nach lüftet Lexus die Geheimnisse um den LF-Gh. In Gänze wird der Schleier zur New York International Auto Show (22. April bis 1. Mai 2011) fallen gelassen. Dann präsentiert Toyotas Luxusmarke mit der Konzeptstudie LF-Gh eine sportliche Reiselimousine. Möglicherweise ist der Vollhybrid mit markantem Design schon ein Vorgeschmack auf den neuen Lexus GS.
Seit 2005 wird der aktuelle GS gebaut, hat also schon einige Jahre auf dem Buckel. Insofern ist es naheliegend, dass in nächster Zeit ein Nachfolger bereitsteht. Als Erbe des GS, der als Hybridversion GS-450h in Deutschland ab rund 61.000 Euro zu haben ist, käme der Vollhybride LF-Gh infrage.
Mit den Maßen von 4,89 Meter Länge, 1,87 Meter Breite, 1,45 Meter Höhe sowie einem Radstand von 2,85 Meter bewegt sich die Studie auf dem Niveau von E-Klasse, BMW 5er oder Audi A6. Ein Konkurrenzfeld in dem sich auch der GS bewegt.
Abt Audi A7 – Kräftiger Dreh an der Leistungsschraube
Audis Haus- und Hoftuner Abt hat sich des A7 angenommen. Das Ergebnis: natürlich ein besonders sportlicher A7. Dabei setzt der Kemptener Tuner weniger auf großspuriges Auftreten als auf einen kräftigen Leistungszuschlag, dezent verpackt. Präsentiert wurde Abts Version des Luxuscoupés auf dem Genfer Automobilsalon 2011.
Vergleichsweise zurückhaltend geht Abt mit dem Äußeren des eleganten Viertürers von Audi um. Vielmehr unterstreicht Abt die von Haus aus sportliche Form des A7 mit langer Motorhaube, langem Radstand und kurzen Überhängen. Gut, ein paar Muskeln sind dazugekommen. Die zeigen sich in Form breiterer Seitenleisten, eines veränderten Frontspoilers, der neuen Heckschürze. Zudem lassen die Vierrohr-Auspuffblenden die Leistung erahnen. Zusammengefasst heißt das ganze Aerodynamik-Paket und kostet knapp 3.800 Euro. Dazu offeriert Abt 19 bis 21-Zoll-Leichtmetallfelgen samt passender Sportpneus. Für die Komplettsätze sind zwischen 3.690 und rund 5.500 Euro hinzulegen. Etwa 25 Zentimeter näher am Asphalt liegt das Coupé, wenn der Kunde die „Abt Level Control”, die Tieferlegung für das Luftfahrwerk ordert.
Volvo V60 Diesel-Hybrid – 1,9 Liter dank Doppelherz
Entgegen alter Gewohnheiten stellte Volvo mit dem V60 einen schicken Sportkombi auf die Räder. Künftig soll der Schwede nicht nur schön aussehen, sondern auch besonders sparsam sein. 2012 will Volvo den V60 als Diesel-Plug-in-Hybrid auf den Markt bringen und kündigt einen Durchschnittsverbrauch von 1,9 Litern an. In Genf präsentierte der Hersteller eine seriennahe Studie seines Sparmobils.
Sollten sich die Ankündigungen der schwedischen Premiummarke bewahrheiten, würde sie ein dickes Ausrufezeichen in puncto Verbrauch setzen. Nach momentanem Stand könnte sich Volvo zudem rühmen, das erste vollwertige Fahrzeug mit einem Diesel-Plug-in-Hybrid in Serie zu bauen.
Porsche Panamera Turbo S – Turbo mit Extra-Schub
Panamera Turbo S heißt das neue Topmodell der Baureihe. Mit 550 PS und 306 km/h Spitze bietet Porsche die neue Version seines Viertürers ab Juni 2011 an. Natürlich gegen einen kräftigen Preisaufschlag gegenüber dem Panamera Turbo.
Rund 167.000 Euro verlangen die Zuffenhausener als Gegenleistung für ihre neue Top-Version des Panamera, Einstiegspreis wohlgemerkt. Gegenüber dem Turbo ist das ein Aufschlag von knapp 30.000 Euro.
Dafür gibt es Extra-Schub von 50 PS. Um den gleichen Wert legt das maximale Drehmoment zu. Damit leistet das doppelt aufgeladene 4,8-Liter-V8-Triebwerk 550 PS und 750 Newtonmeter. Per Overboost im „Sport” oder „Sport Plus”-Modus werden die Passagiere kurzzeitig von 800 Nm in die Sitze gedrückt. Dank „Sport Chrono Paket Turbo”, das Porsche dem Turbo S serienmäßig spendiert.
BMW 6er – Ab Herbst mit Dach
Entgegen der gewohnten Gesetzmäßigkeiten bringt BMW das neue 6er Coupé nach dem Cabrio. Während der offene 6er in Kürze bei den Händlern steht, lässt das Coupé noch ein halbes Jahr auf sich warten. Die Premierenfeier des geschlossenen 6ers findet auf der Auto Shanghai 2011 statt.
Zwar zeigte BMW im vergangenen Herbst eine seriennahe Studie des neuen 6er Coupés, aber den ersten Schritt auf den Markt macht das Cabrio. Auch wenn diese Reihenfolge ungewöhnlich ist, kommt die Stoffdachversion pünktlich zur Cabriosaison in den Handel. Ab Herbst 2011 soll der elegante Münchner mit festem Dach angeboten werden.
Auch wenn das Coupé keine Überraschungen birgt, so setzt sich der Eindruck eines gelungenen Designs endgültig fest. Auch das Coupé profitiert vom Längen- und Breitenzuwachs sowie dem 2,86 Meter langen Radstand. Um fünf Millimeter geschrumpft ist der 2+2-Sitzer dagegen in der Höhe.
Porsche Panamera S Hybrid – Panamera mit Doppelherz
Porsche präsentiert den Panamera S Hybrid auf dem Genfer Autosalon 2011. Mit einer Gesamtleistung von 380 PS soll das zweite Hybrid-Modell des Sportwagenbauers 6,8 Liter Benzin je 100 Kilometer verbrauchen und 159 Gramm CO2 emittieren.
Um diese Werte zu erreichen ziehen die Zuffenhausener - optional -rollwiderstandsoptimierte Reifen auf. Mit serienmäßiger Bereifung soll der Verbrauch des Reisesportlers auf 7,1 Liter steigen, der CO2-Ausstoss auf 167 g/km. Was für einen Porsche auch kein schlechter Wert ist.
Den Antriebsstrang übernimmt Porsches Gran Turismo vom Cayenne S Hybrid. Die Hauptlast des Antriebs trägt ein Dreiliter-V6-Kompressormotor mit 333 PS, bekannt vom Audi S4. Unterstützt wird der Benziner von einem 34 kW (47 PS) starken Elektromotor, der auch als Generator und Starter dient. Gemeinsam oder einzeln treiben die beiden Motoren den Panamera voran.
Saab 9-5 SportCombi – Saabs großer Lastesel
Ein weiteres Lebenszeichen aus Trollhättan: Nachdem der Saab 9-5 Anklang fand, folgt nun erwartungsgemäß die neue Kombiversion des Flaggschiffs. Auf dem Genfer Automobilsalon 2011 (3. bis 13. März) feiert der Saab 9-5 SportCombi Premiere.
Der neue Saab 9-5 SportCombi „ist ein seit langem mit Spannung erwarteter Schritt im Rahmen unserer Produktoffensive”, so Saab-Chef Jan Ake Jonsson. Vor allem ist es ein notwendiger Schritt. Zwar setzten die Autobauer aus Trollhättan mit der neuen 9-5 Limousine ein Ausrufezeichen. In den Verkaufsstatistiken der vergangenen Jahre lag aber die Kombiversion des großen Saab vorn.
Zudem ist in der oberen Mittelklasse ein Kombi unerlässlich. In diesem Segment soll der 9-5 SportCombi eine „markante Alternative” zu BMWs 5er Touring, Audi A6 Avant oder Mercedes’ E-Klasse T-Modell sein.
Mercedes C63 AMG – Update für sportlichste C-Klasse
Im Rahmen der Pflegemaßnahmen der C-Klasse wird auch deren sportlichster Vertreter überarbeitet. Mit altem Motor, aber neuem Getriebe und aufgefrischter Optik debütiert der überarbeitete Mercedes C63 AMG auf dem Genfer Autosalon 2011.
Wie die zivilen Brüder zeigt sich das Topmodell aus Affalterbach mit markanteren Formen an Front und Heck, sowie den geschwungenen Scheinwerfern. Ergänzt wird der Auftritt des C63 AMG durch breite Schürzen und vier ovale Abgasrohre. Die Motorhaube mit veränderten Powerdomes besteht neuerdings aus Aluminium.
Wie die normale C-Klasse erhält auch das Topmodell im Zuge der Pflegemaßnahmen ein neues Armaturenbrett mit integriertem Bildschirm. Neben Einlagen in Klavierlack oder dunkel gebürstetem Aluminium kommen die typischen AMG-Insignien zum tragen. Den feinen Unterschied machen unter anderem Sportsitze, ein neues AMG-Lenkrad und Einstiegsleisten mit Logo.
Chrysler 300 – Mehr Eleganz für Chryslers Flaggschiff
Auf der NAIAS 2011 in Detroit debütiert die Neuauflage des Chrysler 300. Weg vom bulligen Auftritt soll die Limousine mit eleganteren Linien und edlem Ambiente überzeugen. Europa wird Chryslers Luxusliner in der zweiten Jahreshälfte erreichen, allerdings unter Lancia-Flagge.
Somit kann Fiats kleine Nobelmarke nach dem Aus des glücklosen Thesis wieder eine Limousine anbieten, die das Portfolio nach oben abrundet. Ob das Modell Lancia 300 heißen wird, ist dabei ungewiss.
Um unter Lancia-Logo in Europa festzumachen, wandelt sich der Chryslers Flaggschiff vom „kantigen Macho zum italienischen Gigolo”, wie es auto motor und sport formuliert. Die Neuauflage der Limousine soll mit weicheren Linien den europäischen Geschmack treffen.
Zwar bleiben die Proportionen des Vorgängers erhalten, aber der knapp fünf Meter lange 300 verliert seine Bulligkeit. Die Karosserie ist wesentlich runder. Runder wurde auch der mächtige Kühlergrill. Die Seite zeigt die stärkere Neigung der Frontscheibe, ein breiteres Fensterband und schmalere Säulen, was die Rundumsicht verbessern soll. Nach wie vor stark herausgearbeitet, wenn auch etwas filigraner sind die Kotflügel.
