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Porsche Panamera - ein 911 mit vier Türen
Porsche springt nun auch auf dem von Mercedes eröffneten Segment der viertürigen Coupés auf und will dem CLS, Jaguar XF, Passat CC und wie sie nicht alle heißen die Stirn bieten. Wie soll ein 911er mit vier Türen aussehen? Wird er halten, was er verspricht?
Das Beste vorweg: der Panamera soll unter 60.000 Euro kosten. Wer sich das Video nun schon angeguckt hat, wird mir Recht geben: Was soll die Welt mit noch einem unattraktiven Mutanten? Die einzigen Mutanten, die positiv auffielen, waren die “Ninja Turtles” und selbst die waren nicht schön anzusehen. Von wundervollen Autos hat man natürlich nie genug, aber von den Zuffenhausenern sind wir wirklich schönere Modelle gewöhnt. Die Front sieht aus wie ein 911er, das Heck ähnelt auch einem Porsche, doch die Seiten und die Linienführung können doch nicht so in Serie gehen.
Schönheit liegt im Auge des Betrachters, also widmen wir und dem Herzstück des Panameras. Vom Neun Liter verbrauchendem Hybrid bis zum 500 PS starken Turbo ist alles dabei. Das Aggregat des nächstes Jahr erscheinenden viertürigen Coupés aus dem Hause Porsche wird, gar nicht Porsche like, vorne sitzen. Fast die komplette Motorenpalette wird wohl aus der Cayenne-Reihe übernommen.
Vielleicht bin ich auch zu streng mit den Zuffenhausenern, doch wir sind nun mal wirklich schönere Modelle der Marke Porsche gewöhnt. Zu den Traumwagen, wie den Carrera GT, 911 GT3 oder Cayenne Turbo S passt dieser Panamera einfach nicht. Bleibt zu hoffen, dass dieses Concept-Car komplett überarbeitet wir und nicht in dieser Form auf die Menschheit losgelassen wird.
Audi RS6 - der Angriff auf die Unschlagbaren
Ein allgeimenes Facelift, das alle A6-Modelle umfasst und ein Fünfliter-V10-Biturbomotor mit 580PS sollen den bayerischen Überflieger RS6 im wahrstes Sinne des Wortes das Fliegen beibringen. Mit 4,6 Sekunden, die er benötigt um auf 100 Km/h zu beschleunigen, setzt er die Messlatte sehr hoch an. Hoch genug damit Audi auch Mercedes und BMW schlagen kann und sich dann als “Herr der Ringe” bezeichnen darf?
Der BMW M5 leistet 507 PS, der E 63 AMG von Mercedes gar 514 PS. Beide Modelle schaffen den Spurt auf 100 Km/h in unter 5,0 Sekunden. Der M5 in 4,9 die E-Klasse in 4,5 Sekunden. Somit sind die Top-Versionen der Mittelklasse-Limousinen schier unschlagbar. Sie kombinieren den Komfort einer Limousine mit den Fahreigenschaften eines reinrassigen Sportwagens. Beide Modelle sind absolute Spitzenklasse auf ihrem Segment und suchen Konkurrenz.
Der alte S6 leistet lediglich 435 PS, dieses Modell mit den aktuellen Traumwagen von Mercedes und BMW zu vergleichen, wäre mehr als nur unfair. Doch auch gegen die alten Modelle konnte sich der S6 nie etablieren. Dies soll mit dem neuen RS6 schlagartig ändern. Mit 580 PS hat der RS6 deutlich mehr Pferdestärken unter der Motorhaube als seine Konkurrenten aus Stuttgart und München, doch kann er diese Macht auch auf den Asphalt bringen? Anscheinend nicht so richtig, denn mit 4,6 Sekunden muss er sich, wenn auch nur knapp, dem 66 PS schwächeren AMG geschlagen geben.
Ein Zehntel ist natürlich fast nichts, doch um an Prestige zu gewinnen sollte Audi sich schon den Titel der schnellsten Mittelklasse-Limousine sichern können. Derzeit scheint das nicht möglich, doch vielleicht ist die Werksangabe der Ingolstädter auch nur Show, um die Konkurrenten vor der Einführung der RS6 auf dem Markt in Sicherheit zu wiegen.
G-Power Hurricane - auf Basis des BMW M5
Es gibt nicht viele Tuner die sich trauen würden einen BMW M5 zu tunen, doch die Münchener Tuningfirma G-Power hat sich ein Herz gefasst und will die Leistung des M5 auf sage und schreibe 1000 PS aufstocken.
1000 Pferdestärken erinnern so ziemlich jeden Autofan an exakt einen Wagen, den Bugatti Veyron. Der Rekordhalter hat 1001 PS und ist der Sprintstärkste Serienflitzer der Welt (2,5 Sekunden auf Tempo 100). Auch die schnellste Serienlimousine der Welt, der Brabus Rocket auf Basis des Mercedes CLS, kann da allerdings mit seinen 730 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 362,4 Km/h ein gehöriges Wörtchen mitreden. Diesen Konkurrenten gilt es, um den Kampf zur schnellsten Limousine der Welt zu besiegen. Da wären wir wieder beim altehrwürdigen Duell der besten deutschen Premiumhersteller: BMW vs. Mercedes.
Die Münchener sind derzeit in der Lage, 730 PS aus dem M5 zu kitzeln. Zwei Kompressoren mit je 0,5 Bar Ladedruck verhelfen dem M5 zu bisher nie Dagewesenen Stärke. Damit kann der Bayer mit exakt soviel Pferdestärken wie sein Bottroper Konkurrent mit dem Stern im Herzen auftrumpfen. Laut G-Power-Geschäftsführung sollen die Bayern allerdings schon bald in der Lage sein, den Druck der Kompressoren auf je 1,0 Bar zu erhöhen und somit eine Leitungsentfaltung von 1000 PS und mehr erreichen zu können.
Bis dies jedoch erreicht wurde, müssen wir uns mit der 730PS-Version begnügen. In Nardo, der Strecke der Rekorde, wurden im Jahre 2007 schon 322 Km/h Spitze erreicht. Doch das genügt bei weitem nicht, um ganz oben mitspielen zu dürfen. Also holte Zoran Zorneke, der G-Power-Geschäftsführer, seinen Schützling schnell wieder Heim nach München, um die Kinderkrankheiten des M5 zu beheben. Nun soll ein neuer Versuch gestartet werden. Das Ziel sind bescheidene 370 Km/h. Doch Legenden wurden noch nie aus Bescheidenheit geboren.
E 63 AMG
Mit einem Grundpreis von knapp 96.000 Euro liegt die E-Klasse deutlich über den Preis seiner Konkurrenten aus München und Ingolstadt. Ist der 514 PS starke Schwabe sein Geld wert?
Die E-Klasse ist mit gerade mal sieben Pferdestärken zwar stärker als der M5, doch bis dato waren die Beschleunigungswerte der M-Fabrik meist besser. Dies sollte sich mit dem E 63 AMG jedoch ändern. Lediglich 4,5 Sekunden benötigt der AMG für den Spurt auf Tempo 100. Damit ist er fast eine halbe Sekunde schneller als sein ärgster Konkurrent aus München. Den S6 schlägt die E-Klasse gar um fast eine ganze Sekunde. Das spricht eine deutliche Sprache.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei elektronisch begrenzten 250 Km/h. Für einen Aufpreis von 2.700 Euro lässt sich die V-Max des Wolfs im Schafspelz jedoch auf sage und schreibe 300 Km/h erhöhen. Das ist so verblüffend, weil die Konkurrenz der deutschen Premium-Hersteller keinen Wert auf die Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit legt und Mercedes bislang nicht gerade als Vorreiter in Sachen Sportlichkeit galt.
Doch allein durch Kraft und Schnelligkeit sind fast 10.000 Euro Differenz wohl kaum zu verantworten. Vor allem das Platzverhältnis muss in der Mittelklasselimousine hohen Standards gerecht werden. Das Platzangebot ist mehr als komfortabel, natürlich erreicht es nicht den Level der S-Klasse, aber es überschreitet auch die Standards der einfachen oberen Mittelklasse. Das Interieur ist gewohnt sehr hochwertig verarbeitet. Die vielen technischen Macken, die die E-Klasse seit ihrer Einführung hatte, sollen im AMG verschwunden sein.
Optisch wagten sich die Schwaben nicht weit aus dem Fenster. Der AMG wirkt fast bieder und wird sein Image so trotz der sportlichen Frontschürze und dem AMG-Emblem auf dem Kofferraum nicht verbessern können. Überzeugend ist die Durchschlagskraft und die neuentwickelte sieben-Gang-Automatik, doch ein echter Kracher wird die E-Klasse wohl leider nie.
Maybach Landaulet
Derzeit wird der Maybach Landaulet noch als Studie mit geschichtsträchtigen Hintergrund auf dem Genfer Autosalon präsentiert, doch das soll sich schon nächstes Jahr ändern. Pünktlich zum Sommer 2009 sollen die einzigartigen Fondcabrios die Manufaktur Maybach verlassen und die Landaulets in der Welt verbreiten.
Einzigartig ist dabei nicht nur die Leistung des Maybach, die mit 612 PS außergewöhnlich hoch erscheint, sondern die Idee den 62S im Fond je nach Belieben offen oder geschlossen zu fahren. An sich dient der Landaulet aus wie ein halbes oder kaputtes Cabrio. Die komplette Front bleibt geschlossen und hat auch kein Faltverdeck, doch über dem Fond in dem die Passagiere sitzen, haben die Reichsten dieser Welt die Wahl, ob sie nicht das Verdeck über ihren Köpfen runter lassen und sich somit zur Schau stellen wollen.
Im frühen 20.Jahrhundert tauchten die ersten Landaulets auf, damals noch von Kutschen gezogen, dienten sie einzig zu Repräsentationszwecken der obersten der oberen 10.000. „Das letzte Landaulet, das wir gebaut haben, war ein offener S 600 Pullman für Papst Johannes Paul II“, erzählt Markenleiter Klaus Nesser, „das Landaulet ist mehr ein Präsentations- denn ein Repräsentationsauto.“
Der Preis liegt bei, für Maybach-Verhältnisse normalen und angemessenen, Eine Million Euro. Je nach Kundenwunsch wird das Interieur ausgestattet. Da diese Wünsche ins Unermessliche steigen können, tun das die Preise der Sonderanfertigungen natürlich auch. Je nach Auftrag können da schnell noch ein mal eine halbe Million oder auch mehr Euro auf den Ausgangspreis hinzukommen.
Doch wer Wert auf sich selbst legt und das nötige Kleingeld zu Verfügung hat, der wird an dem Landaulet seine Freude haben. Es ist ein weitere gelungene Demonstration deutscher Ingenieurskunst, die ihre Käufer wohl vor allem im Ausland finden wird.
Chrysler 300 C SRT
“Street and Racing Technology” - kurz SRT - auch Chrysler hat einen Haustuner, der sich hinter den großen deutschen Namen wie AMG, M oder S nicht verstecken braucht. Der 300c SRT leistet 430 PS aus einem 6,1-Liter-HEMI-V8-Motor. Reicht das um auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen?
Die Beschleunigung des “Amis” lässt sich sehen. Gerade einmal 5,3 Sekunden braucht der Kollos um auf Tempo 100 zu gelangen. Das reicht um mit einem Audi S8 mitzuhalten, aber nicht für eine S-Klasse von AMG. Allerdings erreicht der Chrysler eine höhere Höchstgeschwindigkeit. Mit 265 Km/h ist seine elektronische Begrenzung um 15 Km/h höher angesiedelt, als die seiner Konkurrenten. Das heißt der Chrysler pendelt sich zwischen zwei der besten Limousinen der Welt ein. Das ist schon mal lobenswert. Doch auch nicht mehr.
Innen fehlt es dem 330 c an nichts. Den Vergleich zu den nobelsten Modellen muss er nicht scheuen. Soundanlage, Klimaautomatik, elektrisch verstellbare Pedalerie und Sportsitze sind nur ein kleiner Auszug der Interieurangebots. Bei Verarbeitung scheinen die US-Amerikaner wohl in den Jahren des Zusammenschluss mit Daimler viel gelernt zu haben.
Die Schürzen, der Heckspoiler und die 20-Zoll-Räder tun ihr übriges um den Chrysler 300 c SRT zu komplettieren und ihn ganz oben in der Liga der besten zu katapultieren. Alles in allem ist der 300c ein sehr gelungener Wagen, dem es durchaus zuzutrauen ist, seinen sehr starken Konkurrenten aus Deutschland die Stirn zu bieten. Doch um eine Wachablösung an dem Platz der Sonne der Verkaufszahlen zu erzielen dürfte es wohl noch lange nicht reichen. Denn eines ist weltbekannt: Die besten Limousinen dieser Welt tragen das Prädikat “Made in Germany”.
Jaguar XF
Die wohl eleganteste Raubkatze der Welt versucht nun ihre Konkurrenten zu erlegen. Mit einem völlig neuen Design, das ein wenig an Lexus erinnert, wollen die Briten vor allem auf dem amerikanischen Markt weiter an Boden gut machen. Ein 4,2-Liter-V8 mit 416 PS, der unverändert aus dem Jaguar XKR übernommen wurde, verleiht ihm dazu die nötige Kraft.
In 6,5 Sekunden packt die Raubkatze den Spurt auf Tempo 100. Ein respektabler Wert, aber um mit ähnlichen Modellen von BMW, Mercedes oder Lexus mithalten zu können reicht das nicht aus. Allerdings ist der 4,2-Liter-Motor auch der höchste Serienmotor Jaguars und wurde nicht von Tuner wie Aspen oder ähnlichen getunt. Da wird man noch eine gehörige Schippe drauf legen müssen. Doch mit dem Design der sportlichen Limousine werden die Briten vor allem auf dem amerikanischen Markt punkten können.
Das neue Design des XF hat nicht mehr viel mit dem typischen Jaguar-Look zutun. Es erinnert eher an Wagen der Marken Mercedes, BMW und vor allem Lexus. Doch um die Konkurrenten schlagen zu können, scheint den Briten genau dieses Mittel recht zu sein. Es wird versucht außen auf Veränderung und im Interieur auf das alt betuchte zu setzen. Innen ist alles beim alt bewerten geblieben.
Edelstes Stoffe lassen die Fahrt in der Nobellimousine genau so angenehm erscheinen, wie das vorzügliche Platzverhältnis. Trotz des abfallenden Hecks, das die sportliche Coupé-Form der Limousine umso mehr betont, bietet der Jaguar XF jede Menge Platz. Auch auf den hinteren Plätzen ist die Kopffreiheit riesig. Somit ist es den Machern des XF gelungen ein sehr angenehmes Ambiente im Interieur zu schaffen und so auf das alt bewerte der Marke Jaguar zu setzen.
Der neue Audi S8 - eine wahrer Kraftprotz
Herzstück des S8 ist ein V10-Aggregat mit Direkteinspritzung und 450 PS. Der Motor stammt ursprünglich aus dem Lamborghini Gallardo, aber mehr das war es auch schon zum Thema Ähnlichkeit des Deutschen und seinen italienischen Bruders.
Dem aufmerksamen Traumwagenfanatiker dürfte gleich aufgefallen sein, dass der Lamborghini 520 PS hat. Der Motor wurde nahezu neu aufgesetzt um ihn Limousinengerecht zu machen. Der Hubraum wuchs von fünf auf 5,2 Liter, für eine effiziente Kraftstoffanreicherung kommt erstmals in einem Zehnzylinder die Direkteinspritzung FSI zum Einsatz. In Motorleistung werden der vergrößerte Hubraum und die innovative Einspritztechnik allerdings nicht umgesetzt, denn wie bereits erwähnt schrumpfte die Leistung um 70 PS.
Kann der S5 mit dieser Light-Version des Gallardo seine direkten Konkurrenten ad hoc schlagen? Der Mercedes S 65 AMG beschleunigt in unglaublichen 4,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Der S8 braucht 5,1 Sekunden und ist ebenfalls in Sachen Höchstgeschwindigkeit auf 250 Km/h elektronisch begrenzt. Damit geht der Sieg nicht an den Ingolstädter.
Bleibt die Abt-Version des S8 zu erwarten. Vielleicht wird diese zumindest den S 65 AMG schlagen und die restliche Konkurrenz hinter sich lassen können.
Doch auf dem Segment der Luxuslimousinen geht es natürlich in puncto Beschleunigung nur ums Prestige. Denn in den Luxuslinern dieser zeit geht es mehr denn je um Platz, Funktionalität und Ansehen. Und genau dieses Ansehen erreicht man nur in Kombination aller Faktoren.
Interieur als auch Exterieur erfüllen all diese Faktoren. 20-Zoll-Aluräder, ein dezenter Heckspoiler und die vier elliptisch geformten Endrohre der Abgasanlage sorgen für eine unvergleichliche Optik. Der Innenraum wird durch zweifarbige Ledersitze, einem Dreispeichen-Multifunktionssportlenkrad, einem Aluminium-Schalthebel und dem weiß beleuchtetem Instrumentendesign geprägt.
CLS BRABUS ROCKET
Der Brabus auf Basis des Mercedes CLS heißt nicht umsonst Rocket. Die Rakete rast in vier Sekunden von 0 auf 100 Km/h und sein Höchstgeschwindigkeitswert bringt ihm den Status der schnellste Serienlimousine der Welt. Und das ist keine Werksangabe, sondern offiziell.
Auf der Teststrecke im italienischen Nardo verbesserte der CLS den bisherigen Rekord um über zehn Km/h auf sagenhafte und bisher nie dagewesene 362,4 Km/h. Das Aggregat, das diesen Fabelwert ermöglicht schlummert auch im CL 600. Allerdings nicht in dieser Version. Denn die Tuner aus Bottrop haben alle Hand angelegt um den Motor zu optimieren und somit zu perfektionieren.
Der 730 PS starke Motor, katapultiert den Raketen-Benz in exakt 4,00 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Doch das ist noch lange nicht alles. In gerade mal 10,5 Sekunden erreicht man die 200-Km/h-Marke. Und es geht noch weiter. Tempo 300 erreicht der Rekord-CLS in unter 30 Sekunden. 29,5 Sekunden auf 300 Km/h, was soll man da noch sagen?

Das Mercedes CLS Coupé, ohne Mercedesstern wohl bemerkt, hat allerdings einen Makel. 348.000 Euro für die schnellste Limousine der Welt würden viele Reiche dieser Welt bereit zu zahlen, denen sicherlich auch nicht die hohe KFZ Versicherung, Benzinkosten und Reifenverschleiss vom Kauf abhalten würde. Doch wenn man schon solch eine Stange Geld bezahlt, will man auch die schnellste “Limo” erhalten. Erhält man aber leider nicht, denn der Serien-Rocket entspricht nicht ganz der Weltrekordversion, den der ist auf “nur” 350 Km/h elektronisch begrenzt.
Der bessere Quattroporte

Maserati präsentiert auf der Autoshow in Detroit den Quattroporte Collezione Cento. Die limitierte Stückzahl von 100 Exemplaren, lässt sich aus dem neuen Beinamen ableiten. “Collezione Cento” bedeutet nämlich Kollektion einhundert. Doch macht ihn dieser Beiname schon zum verbesserten Model?
Das wichtigste schon al zu Beginn: der Quattroporte hat 406 PS und es werden nur drei Stück in good old Germany verkauft. Also wenn sich jemand den Luxusliner aus Italien kaufen möchte, muss er sich beeilen und schnell das Sparbuch auflösen, denn mit 137.590 Euro ist er auch auf diesem Segment kein Schnäppchen.
Von außen her ändert sich nicht viel am Maserati. Nur wirklichen Kennern wird der neue Kühlergrill oder die neuen 20 Zoll Felgen, die übrigens kugelpoliert sind, auffallen. Die neue Farbe hingegen dürfte auch sonst nicht sehr Interessierten auffallen. Im dezenten Elfenbeinweiß soll der Collzione Cento seinen die Herzen seiner potenziellen Käufer erobern.

Innen fehlt es dem Maserati an nichts. Die Lederausstattung wird von diamantschimmernden Nähten veredelt und im Schaltknauf ist der berühmte Dreizack in Perlmutt eingearbeitet. Das Multimediasystem übertrifft sogar Autos, die auf MTV in der Sendung “Pimp My Ride” aufgemotzt wurden. Die über 10 Zoll großen Touchscreen-Displays in den Kopfstützen der Vordersitze sind via Bluetooth mit Kopfhörern verbunden. Wem das nicht genügt, der wird im Handschuhfach des Quattroporte fündig. Dort gibt es diverse Anschlussmöglichkeiten, für das Handy, den Laptop oder den Ipod. Auch eine zusammenklappbare Tastatur hatte noch Platz. Und damit der vergesslicher Fahrer nicht vergisst in welch besonderem Wagen er sitzt, wird der Quattroporte Collezione Cento mit einer fortlaufenden Nummer von 1 bis 100 versehen die auf dem Armaturenbrett angebracht wird.
Meiner Meinung nach eines der schönsten Autos derzeit.







