Fit für den Frühling: Beim Fahrrad auch die Reifen prüfen

München – Gerade wer sein Fahrrad oder Pedelec über den Winter eingemottet hatte, sollte die Pneus seines Drahtesels im Frühjahr genau unter die Lupe nehmen, rät der ADAC. Poröse Fahrradreifen sollten Radler aus Sicherheitsgründen unbedingt wechseln.

Auch die Profiltiefe sollten Fahrradfahrer im Auge behalten. Doch die fällt naturgemäß je nach Einsatzzweck – vom Rennrad bis zum Mountainbike – von vornherein unterschiedlich aus.

In der Regel treten bei normalen Rädern und Pedelecs andere Verschleißanzeichen wie etwa poröse Flanken deutlich eher auf als ein abgefahrenes Profil, sagt ein Sprecher. Doch spätestens bevor ein Profil ganz heruntergefahren ist, rät der ADAC zum Reifentausch. Eine wichtige Ausnahme aber bilden die schnellen S-Pedelecs bis 45 km/h: Sie müssen mindestens einen Millimeter Restprofil aufweisen.

Für alle Räder nach dem Winter ist wichtig: Funktioniert die Beleuchtung richtig? Ist die Kettenschaltung sauber? Wenn nicht, sollten Radler Ritzel, Kette und Umwerfer grob reinigen und die Kette danach mit Kettenfett oder -öl schmieren. Überschüssiges Fett oder Öl nehmen sie mit einem Tuch auf. Über den Winter angesetzter Rost auf Scheibenbremsen kann bei den ersten Bremsungen für eine besonders starke Wirkung sorgen. Darauf sollten sich die Radler einstellen und die ersten Fahrten besonders umsichtig angehen. In der Regel verschwinde die Korrosion auf den Scheiben nach ein paar Bremsvorgängen, so der Sprecher.

Grundsätzlich rät der ADAC zu einer jährlichen Inspektion des Fahrrades, auch um versteckte Mängel aufzudecken und Folgeschäden zu verhindern. Für etwa 50 Euro bieten das viele Radgeschäfte an.

Fotocredits: Kai Remmers
(dpa/tmn)

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