Nissan GT-R – „Godzilla“ weiter optimiert

Am 19. November geht in Japan der 2013er Jahrgang des Nissan GT-R an den Start – nochmals optimiert. Der japanische Hersteller reizt seinen viersitzigen Supersportwagen in der dritten Generation weiter aus: Feinarbeit an Motor und Fahrwerk bringen „Godzilla“ schneller auf Tempo 100 und senken die Rundenzeit auf der Nordschleife.

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In 7:24,22 min absolvierte der Nissan GT-R des Modelljahres 2011 die legendäre Nordschleife des Nürburgrings. Die offiziell nicht bestätigte Bestzeit des Modells im Jahr 2012 lautet 7:21Minuten. In der neuesten Version soll das Coupé in 7:18,6 min die „Grüne Hölle“ absolvieren, ungefähr gleichauf mit dem Porsche 911 GT2 RS. Ohne dass sich an den Grundwerten etwas geändert hätte. Die Japaner ließen die Erfahrungen aus dem 24-Stunden-Rennen am Nürburgring in den Boliden einfließen.

In 2,7 Sekunden von null auf 100

In 2,8 Sekunden sprintete der Nissan GT-R bislang aus dem Stand auf 100 km/h. Künftig schafft das der Sportwagen in 2,7 Sekunden, eine Zehntelsekunde schneller. Dabei steht der 3,8-Liter-V6-Biturbo weiterhin nach wie vor mit 550 PS und 632 Nm auf dem Datenblatt.

Nissan hat das Ansprechverhalten des Motors im mittleren und oberen Drehzahlbereich mittels neuer Einspritzdüsen, neu abgestimmter Benzineinspritzung und verändertem Bypass-Ventil am Turbolader optimiert.

Neben den Modifikationen am Motor scheinen auch die am Fahrwerk ihre Wirkung nicht zu verfehlen. So wurde über eine Veränderung der Aufhängebuchsen der Schwerpunkt des Nissan GT-R abgesenkt. Hinzu kommen neu abgestimmte Federn und Stoßdämpfer sowie die Veränderung des Frontstabilisators. Die Maßnahmen sollen die Stabilität im Hochgeschwindigkeitsbereich und den Abrollkomfort erhöhen.

Ob sich die Neuerungen auf die Endgeschwindigkeit (derzeit 315 km/h) auswirken, ist nicht bekannt.

Ab Frühjahr 2013 in Deutschland

Während der Nissan GT-R in Japan schon im November in den Handel kommt, müssen sich Interessenten in Deutschland noch bis zum Frühjahr 2013 gedulden. Preise für den weiter optimierten Supersportwagen nannte der Hersteller noch nicht. Das aktuelle Modell kostet mindestens 92.400 Euro.

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