Mercedes C63 AMG – Update für sportlichste C-Klasse

Im Rahmen der Pflegemaßnahmen der C-Klasse wird auch deren sportlichster Vertreter überarbeitet. Mit altem Motor, aber neuem Getriebe und aufgefrischter Optik debütiert der überarbeitete Mercedes C63 AMG auf dem Genfer Autosalon 2011.

Wie die zivilen Brüder zeigt sich das Topmodell aus Affalterbach mit markanteren Formen an Front und Heck, sowie den geschwungenen Scheinwerfern. Ergänzt wird der Auftritt des C63 AMG durch breite Schürzen und vier ovale Abgasrohre. Die Motorhaube mit veränderten Powerdomes besteht neuerdings aus Aluminium.

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Wie die normale C-Klasse erhält auch das Topmodell im Zuge der Pflegemaßnahmen ein neues Armaturenbrett mit integriertem Bildschirm. Neben Einlagen in Klavierlack oder dunkel gebürstetem Aluminium kommen die typischen AMG-Insignien zum tragen. Den feinen Unterschied machen unter anderem Sportsitze, ein neues AMG-Lenkrad und Einstiegsleisten mit Logo.

Gegen entsprechendes Entgelt sind auf Wunsch bis zu elf neue Fahrassistenzsysteme an Bord. Wie S-Klasse oder CLS lässt sich der C63 AMG beispielsweise mit aktivem Spurhalte-Assistent, Pre-Safe-Bremse oder dem Attention Assist ausrüsten.

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Unberührt bleibt das Herzstück. Während in anderen Modellen die neuen V8-Biturbo-Aggregate Einzug hält, behält die sportlichste C-Klasse den Saugmotor. Mit 457 PS und 600 Nm aus dem 6,3-Liter-V8-Triebwerk tritt auch der C63 AMG des Jahres 2011 gegen Konkurrenten wie Audi S4, BMW M3 oder Lexus IS-F an. Ebenfalls unverändert bleiben die Fahrleistungen. In 4,5 Sekunden erreicht die Limousine Tempo 100, das sportliche T-Modell benötigt 4,7 Sekunden. Bei 250 km/h greift die Elektronik ein.

Trotz unverändertem Motor konnte der Verbrauch gesenkt werden. Mit 12 Litern je 100 Kilometer (T-Modell: 12,3 l/100 km) ist der C63 AMG zwar nicht sparsam zu nennen, aber immerhin schluckt der Neue rund zehn Prozent weniger als der Vorgänger.

Zu verdanken ist das der neuen Lenkhilfpumpe und der neuen Siebengang-Automatik. Das AMG MCT-7 mit nasser Anfahrkupplung bietet vier Fahrprogramme, darunter das „Controlled Efficiency“-Programm.

Im Rahmen des Updates stimmt AMG das Fahrwerk neu ab und verspricht mehr Agilität.

Die Pflegemaßnahmen schlagen sich im Preis nieder. Kostete die C63 AMG Limousine bisher rund 69.700 Euro, sind es nun mindestens 71.341 Euro. Das T-Modell schlägt mit knapp 73.900 Euro zu Buche.

2 Comments

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  1. Das C-Coupé wird wohl in Genf vorgestellt und soll laut auto.t-online.de im Juni in den Handel kommen. Zum Preis gibt es noch keine genauen Auskünfte.