Fahrwerk kaputt? Wann eine Achsvermessung sinnvoll ist

München – Das Auto zieht zu einer Seite, das Lenkrad steht schief, das Fahrwerk poltert oder quietscht in Kurven? Das sind nur einige Anzeichen dafür, dass sich das Fahrwerk verstellt haben könnte, erklärt der Tüv Süd.

Eine Achsvermessung in der Werkstatt ist dann ratsam. Denn ansonsten könnten nicht nur unter anderem Reifen, Radlager, Federn und Dämpfer schneller verschleißen. Auch der Bremsweg wird länger, denn die Reifen stehen unter Umständen nicht mehr korrekt auf der Straße.

Eine verstellte Spur kann auch zu deutlichem Unter- oder Übersteuern führen. Auch die Funktion von Assistenzsystemen wie etwa zum Spurhalten kann beeinträchtigt sein. Das diffizile Zusammenspiel der Achsgeometrie kann im Laufe der Zeit oder aber auch plötzlich etwa nach Fahrten durch tiefe Schlaglöcher oder einer heftigen Bordsteinauffahrt aus dem Gleichgewicht kommen.

Auch wenn am Fahrwerk gearbeitet wurde, etwa bei Tuningmaßnahmen, sei eine neue Vermessung ratsam. Fehlerhafte Einstellungen, zum Beispiel an der Spur und am Sturz können dabei wieder ins Lot gebracht werden.

Fotocredits: A4363 Sebastian Kahnert
(dpa/tmn)

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