Aspid GT-21 Invictus – Der „Unbesiegbare“ Spanier

Mit dem Aspid GT-21 Invictus präsentiert das spanische Unternehmen IFR Automotive sein neuestes Projekt. Der Sportwagen soll in unter drei Sekunden auf Tempo 100 spurten und über 300 km/h schnell werden – wenn sich Investoren finden. Bislang kam der Invictus nur auf dem Papier und in Animationen vor.

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Der Aspid GT-21 Invictus ist die zweite Eigenkreation des 2003 von Ignacio Fernandez Rodriguez gegründeten Unternehmens IFR Automotive. Es ist eine dieser Automanufakturen, die abseits der großen Namen Sportwagenenthusiasten begeistern können. 2004 als beste Start-Up Firma in Spanien honoriert, 2006 als eines der spanischen Top-Five Forschungs- und Entwicklungsunternehmen nominiert, feierte IFR 2008 auf der eher unbedeutenden British Motor Show mit dem Aspid Super Sport Premiere. Auf dem Erstlingswerk baut der Invictus, was so viel wie „der Unbesiegbare“ heißt, auf. Etwas größer, etwas stärker.

450 PS für 990 Kilogramm

Der Invictus basiert auf einem 80 Kilogramm wiegenden Chassis. Anders als beim ersten Aspid, der vom Lotus Super Seven inspiriert war, liegen beim neuen Modell lediglich die Vorderräder etwas freier. Weiter Unterschiede sind das größere Passagierabteil sowie das höhere Dach. Auch ein 275 Liter großes Gepäckabteil ist für das als 2+2-Sitzer angedachte Auto vorgesehen.

Der spanische Sportwagen ist 4,45 Meter lang, 1,90 Meter breit und 1,23 Meter flach. Dank Materialien wie Aluminium und einem Stahl, der aus der Raumfahrt kommt, soll der Aspid GT-21 Invictus gerademal 990 Kilogramm wiegen. Den Antrieb des Leichtgewichts soll ein  V8-Motor mit 450 PS und 440 Newtonmeter von BMW übernehmen. Das Leistungsgewicht liegt dann bei 2,2 kg/PS. Damit wird der Spanier zwar nicht unbesiegbar, aber ein Standardsprint in weniger als drei Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 305 km/h sind recht respektable Werte. Um den Spanier in Zaum zu halten, kommt laut Hersteller eine neue Bremstechnik zum Zuge. Näheres dazu wurde noch nicht kommuniziert.

Ab 2014 in Kleinserie

Das könnte sich vielleicht schon auf dem Pariser Autosalon 2012 (29. September bis 14. Oktober) ändern – zum Debüt des Sportwagens. Die Herstellung des Aspid GT-21 Invictus in Handarbeit und „aus mehr als 100 unterschiedlichen Optionen“ soll 2014 anlaufen. Verständlich, dass lediglich 250 Exemplare des (nicht ganz so) „unbesiegbaren“ Spaniers pro Jahr angepeilt sind. Der Preis dürfte im sechsstelligen Bereich liegen.

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