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Der schnellste Hummer der Welt

Author: Nikola Trboglav
19. Januar 2008


Hummer ©Payi Berge

Entgegen dem Hype um alternative Antriebe setzt Hummer mal wieder voll auf das verprassen von Benzin. Und das nicht zu knapp. Der drei Tonnen schwere Koloss von GeigerCars hat ein Motor mir sieben Litern Hubraum und Sage und schreibe 700 PS.

Die 700 PS katapultieren diesen SUV der Extraklasse in gerade mal 6,5 Sekunden von 0 auf 100 Km/h. Das ist nicht nur der Wert eines Sportwagens, es ist vor allem ein Rekord. Kein anderer Geländewagen dieser Gewichtsklasse schafft den Spurt so schnell. Einzig leichtere Wagen, wie etwa der Porsche Cayenne Turbo S, der die 100 Km/h nach 5,2 Sekunden erreicht, schaffen es dem Hummer die Stirn zu bieten. Derselbe Wagen ist es der die Höchstgeschwindigkeit von 250 Km/h des Hummer toppen kann. Jedoch auch nur um 20 Km/h. Somit macht der Hummer nicht nur Offroad auf sich aufmerksam, sondern auch per Lichthupe auf der linken Spur der Autobahn, wenn wiedermal ein Porsche nicht schneller fahren kann :-)

Einen entscheidenden Unterschied muss man noch festhalten. Der Porsche kostet mit seinen 117.000 Euro etwas weniger als der getunte Hummer. Für das Einstiegsmodell des Hummers muss man nämlich fast das Doppelte berappen, 200.000 Euro. Und das Einstiegsmodell lässt sich trotz Multimedia-Systems mit DVD-Player, digitalem TV-Empfang und Navigationssystem noch um einiges steigern.

Mit diesem Hummer dürfte man allerdings etwas mehr als mit einem Cayenne oder anderen SUVs auffallen. Allein die 28 Zoll Chromfelgen, die zirka die Größe eines Smarts haben, schreien gerade nach Aufmerksamkeit. Wem das nicht genügt, bieten die Münchener von GeigerCars eine Sonderlackierung in himmelblau mir Perleffekt an. Der H2 ist dazu auch noch um 105 Millimeter tiefergelegt.


Cadillac Escalade Hybrid

Author: Nikola Trboglav
12. Januar 2008


Cadillac Escalade Hybrid

Ein SUV der Superlative. Er wiegt 2,6 Tonnen, ist 1,9 Meter hoch und über fünf Meter lang. Ein “Sports Utilitiy Vehicle” steht für protziges Aussehen, hohe Sitzposition und vor allem mehr Power. Tim Tailor höchst persönlich hätte seine Freude am Escalade. Doch auch ihm würde das Grunzen schnell vergehen, wenn er hören würde, dass dieser SUV mit einen Hybridantrieb ausgestattet ist.

Luxus und spritsparende Umweltfreundlichkeit passt nicht zusammen? Da sind die Macher des Cadillac Escalade anderer Meinung. Der pompöse Cadillac ist mit einem Vollhybridantrieb ausgestattet. Das bringt ihm 50 Prozent Spritersparnis in der Stadt, da er im Stand und bei einer Fahrt bis zu 50 Km/h voll im Hybridmodus angetrieben wird.

Der Escalade, der ab dem nächsten Sommer in den Vereinigten Staaten an den Start geht, macht dabei keine Abstriche im Luxusbereich. Innen wie Aussen, wird der Hybrid keineswegs von seinen 20-Liter-Superbenzin-verbrauchenden Brüdern zu unterscheiden sein. Selbst bei schneller Fahrt, schaltet sich der Elektromotor zu, wenn es erforderlich ist.

Das bedeutet immer dann, wenn zusätzliche Energie Sinn machen würde, zum Beispiel bei Überholmanövern. Dieses System steht natürlich unter Patent. Der Generator lädt sich automatisch selbst auf, sobald man sich im Stand befindet .

332 PS leistet der Cadillac Escalade mit seinem Benzinmotor. Also können sich Gangsterrapper, die den Escalade mit Vorliebe kaufen, schon Bald auf ein neues, spritsparendes, ökologisch wichtiges Spielzeug freuen. Aber ich muss zugeben, es fällt einem schwer einen Escalade als “Öko” zu outen. Und noch schwerer, einen Typen Namens 50 Cent in einem solchem Wagen zu sehen, doch genau das beweist, dass die Verantwortlichen des Cadillac Escalade ihrer Zeit voraus sind und somit hoffentlich ein Beispiel für alle die werden, die denke starke, pompöse, mit PS protzende Autos und ökologisch wichtige Alternativen passen nicht zusammen.


Chevrolet Corvette C6 Cabrio

Author: Nikola Trboglav
4. Januar 2008



Die Corvette erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 300 Km/h und packt den Spurt aus dem Stand auf 100 Km/h in gerade mal 4,2 Sekunden. Diese Werte kommen Ihnen bekannt vor? Kein Wunder, denn es sind exakt die des gut 200.000 Euro teureren Mercedes CLK DTM AMG Cabrios.

Viel Beschleunigung fürs Geld also, ansonsten erinnert die sechste weiterentwickelte Version der Corvette natürlich sehr an seine Vorgänger, doch für dieses typsiche Design steht eine Corvette schließlich auch. Deshalb gibt es dazu auch nicht viel Neues zu sagen, entweder es gefällt einem oder nicht. Was die Innenausstattung angeht, haben die Amerikaner stark aufgeholt und sind nun auch im 21. Jahrhundert angekommen.

Von außen fallen einem natürlich die großen Xenon-Scheinwerfer als erstes auf, doch im Inneren zeigt die Corvette ihr wahres Gesicht. Das große Display der DVD-gesteuerten Navigation passt optimal in das Cockpit, für gute Übersicht im Heckbereich wurde ein Head-Up-Display eingebaut und das schlüssellose Startsystem rundet die Modernisierung der Corvette ab.

Trotz oder gerade aufgrund dieser neuen Komponenten wirkt das Cabrio-Innere eher lieblos gestaltet. Zwar wirkt es schon edler als in seinen Vorgängern, doch mit einem Porsche, Mercedes, BMW oder anderen europäischen Wagen dieser Klasse kann der Amerikaner noch lange nicht mithalten.

Kommen wir zum Motor. Sein knapp sechs Liter umfassende Hubraum und die daraus resultierenden 405 PS wirken zwar schon auf dem Papier zwar recht stark, doch erst wenn wir uns mit den Sprintwerten und der Maximalgeschwindigkeit auseinandersetzen kommt das - für diese Preisklasse unfassbare -  wahre Wesen der “Vette” zum Vorschein. In 4,2 Sekunden auf 100 Km/h zu kommen, schaffen nicht viele Autos und erst recht nicht bei so einem Einstandspreis.

Unterm Strich kann man wohl trotz der Defizite im Interieur von einem Traumwagen sprechen, auch wenn das Motto dieser Seite an sich Autos ab einem Wert von 70.000 Euro sind. Denn vergessen wir nicht, dass die Amerikaner von den Deutschen vor allem auf diesem Segment noch sehr viel lernen können.


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