» Mercedes
Mansory SLR McLaren - Noch mehr Mercedes-Benz als bisher
Ein weiteres Highlight in der langen Liste von Neuheiten auf dem Genfer Autosalon präsentierte dieses Jahr das bayerische Tuning-Haus Mansory: Die Mansory SLR “Renovatio”, eine getunte Version des Mercedes-Benz SLR McLaren. Das Auto sticht vor allem durch den starken Farbkontrast zwischen goldener Lackierung und dem Grau der Aerodynamik-Verkleidung von Mansory ins Auge.
Diese ist komplett aus Carbon gefertigt und lässt das Design des Mercedes auf jeden Fall in die Kategorie „gewagt“ abrutschen. Grau auf Gold… naja… auf der anderen Seite wollen getunte Luxusautos neben höheren Geschwindigkeiten vor allem eins: Auffallen. Das tut die Renovatio auf jeden Fall, die 20- Zoll- Felgen werden da sicherlich helfen.
Ob einem der Look gefällt oder nicht, die Leistung stimmt nach dem Tuning auf jeden Fall: 700 statt 626 PS, 340 km/h Höchstgeschwindigkeit, sowie ein geänderter und mit Extras versehener 5,5-Liter-V8-Motor schafft die passende Kraft.
Die von Mansory angegebene Sprintzeit ist mit 3,6 Sekunden von Null auf Hundert vergleichsweise lahm, dafür gibt es im Inneren noch eine ganze Menge Extras: Lederausstattung, Alupedale und wieder Carbon. Das Airbag- Lenkrad sieht auch toll aus.
Die inneren Werte stimmen also, an dem Gold- Look dagegen werden sich die Geister scheiden. Auf dem Video seht ihr den Mansory SLR und den Mansory Ferrari 599 GTB, über den wir noch getrennt berichten werden.
Brabus Widestar
Einen getunten GL AMG zu tunen, das trauen sich nicht viele. Doch die Firma Brabus glänzt seit Jahren durch nicht gerade dezent getunte Versionen des Mercedes Haustuners. Der Brabus Widestar basiert auf dem GL 65 von AMG. Mit 550 PS hat er aber nicht nur unter der Haube nicht mehr viel mit der Basis zu tun. Die mächtigen 23-Zoll-Räder sehen sonst nur an einem Hummer so klein aus.
Den Sprint auf Tempo 100 packt dieses Phänomen in sagenhaften 4,9 Sekunden. Das reicht nicht nur um mit den durchweg kleineren Konkurrenten mitzuhalten, es reicht auch um viele Sportwagen dieser Welt zu schlagen. Und das in einem Schlachtschiff, das 4,780 Meter lang, 1,951 Meter lang und 1,785 Meter hoch ist.
Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 275 Km/h, ist er sogar schneller als die M Version des BMW X5, ML 63 AMG und sogar als der Porsche Cayenne Turbo S. Der Widestar soll wohl auf dem amerikanischen Markt zuschlagen und auch dort den Klassenprimus, den Cadillac Escalade, verdrängen. Doch um das zu schaffen, muss noch mehr her als nur unheimlich stark und sensationell schnell zu sein. Wie sieht es im Interieur aus?
Es erwartet einen keine Überraschung. Auch ohne den Stern, den Brabus nach dem Hand angelegt und die Basis verändert wurde nicht benutzen darf, verspricht der Widestar mehr als nur Mercedes-Niveau. Leder und Alcantara soweit das Auge reicht, werden nur von den 7-Zoll-Monitoren in den Kopfstützen der Vordersitze übertroffen.
Jede weitere Veränderung würde zu überzogen wirken. Auch so wird dieser GL vielen als zu überspitzt nicht gefallen. Selbst die Männer von “pimp my ride” oder der König der Tuner “Tim Tailor” selbst würden wohl an diesem Traumwagen nichts mehr ändern wollen.
Der neue Mercedes SL
Die vier Augen der SL-Klasse sind Vergangenheit. Es war wohl die schönste Brillenschlange der Welt, doch nun erwischt es auch diesen Traumwagen in den Reihen der Schwaben. Wie der CL oder der CLS bekommt der neue SL nun auch eine eckige Frontpartie, die dem Supersportwagen noch mehr Sportflair vermitteln soll. Ob es intelligent ist, einen annähernd perfekten Wagen zu verändern?
Mit dem Facelift letzten Jahres, zeigten die Stuttgarter, dass es eigentlich Garnichts am SL zu verändern gibt, denn außer sehr unauffälligen Kleinigkeiten, wie die Veränderung der Anzahl der Lamellen im Kühlergrill, wurde kaum etwas geändert. Wieso auch? Perfekt ist eben perfekt. Bis dato war es wohl der schönste Sportwagen Deutschlands, wenn nicht sogar der Welt. Doch das ist bekanntlich Geschmacksache. Jede Ära hat ein Ende, also widmen wir uns nun den Fakten.
Den neuen SL wird es ab einer Motorisierung mit 231 PS und einer lächerlichen Beschleunigung von 7,8 Sekunden auf Tempo 100 bis zum SL 600 mit 517 PS. Der größte SL entstammt natürlich dem Haustuner AMG. Der SL 63 AMG mit 525-PS-Hochdrehzahl-V8 löst den 5,5-Liter-Kompressor-V8 ab, der zwölfzylindrige SL 65 AMG mit 612 PS und 1000 Newtonmeter Drehmoment ist weiterhin zu haben.
Es ist also nicht wirklich viel neu am neuen SL. Ein, meiner Meinung nach, dass einzige Manko, haben die Macher mit dem Stern behoben - das Interieur. Dieses ließ im SL zu wünschen übrig. Jeder der mal an einem Sonntagnachmittag in ein Mercedes Autohaus gegangen ist und sich in ein SL setzte, weiß genau von was ich rede. Das Innenleben war im Vergleich zum Exterieur einfach nicht das wahre - das Maß aller Dinge.
CLS BRABUS ROCKET
Der Brabus auf Basis des Mercedes CLS heißt nicht umsonst Rocket. Die Rakete rast in vier Sekunden von 0 auf 100 Km/h und sein Höchstgeschwindigkeitswert bringt ihm den Status der schnellste Serienlimousine der Welt. Und das ist keine Werksangabe, sondern offiziell.
Auf der Teststrecke im italienischen Nardo verbesserte der CLS den bisherigen Rekord um über zehn Km/h auf sagenhafte und bisher nie dagewesene 362,4 Km/h. Das Aggregat, das diesen Fabelwert ermöglicht schlummert auch im CL 600. Allerdings nicht in dieser Version. Denn die Tuner aus Bottrop haben alle Hand angelegt um den Motor zu optimieren und somit zu perfektionieren.
Der 730 PS starke Motor, katapultiert den Raketen-Benz in exakt 4,00 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Doch das ist noch lange nicht alles. In gerade mal 10,5 Sekunden erreicht man die 200-Km/h-Marke. Und es geht noch weiter. Tempo 300 erreicht der Rekord-CLS in unter 30 Sekunden. 29,5 Sekunden auf 300 Km/h, was soll man da noch sagen?

Das Mercedes CLS Coupé, ohne Mercedesstern wohl bemerkt, hat allerdings einen Makel. 348.000 Euro für die schnellste Limousine der Welt würden viele Reiche dieser Welt bereit zu zahlen, denen sicherlich auch nicht die hohe KFZ Versicherung, Benzinkosten und Reifenverschleiss vom Kauf abhalten würde. Doch wenn man schon solch eine Stange Geld bezahlt, will man auch die schnellste “Limo” erhalten. Erhält man aber leider nicht, denn der Serien-Rocket entspricht nicht ganz der Weltrekordversion, den der ist auf “nur” 350 Km/h elektronisch begrenzt.
Mercedes S 65 AMG
Die, nach eigenen Angaben, schnellste Serienlimousine der Welt hat Sage und schreibe 612 Pferdestärken unter der Motorhaube. 13,3 Sekunden braucht die schnellste Version der S-Klasse um aus dem Stand auf Tempo 200 zu beschleunigen.
Die viel interessantere Frage, ist natürlich wie schnell die Super S-Klasse auf Tempo 100 beschleunigt. Sie schafft den Sprint in 4,4 Sekunden. Der Motor ist aus dem Maybach bekannt. Allerdings wurde die Leistung des V12-Aggregats auf 612 PS vergrößert und soll so dem “kleinen” Bruder helfen, sich gegen die starke Konkurrenz zu behaupten.
In dem Kolos schlummern zwei Turbolader, die die Luft komprimiert in den Motor pressen. Durch diese und kleinen Verbesserung an der Elektronik, wird dem S 65 AMG geholfen seine monströse Kraft sofort nach dem drücken des Gaspedals zu entfalten. So soll er ein Drehmoment von 1000 Newtonmeter haben, die zwischen 2000 und 4000 Umdrehungen pro Minute anliegen sollen.
Mit diesen Werten kann sich der AMG mit so ziemlich jeden Sportwagen der Marken Ferrari, Lamborghini usw. messen lassen. Unglaublich, aber wahr. Wem die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 250 Km/h nicht reicht, der kann die elektronische Begrenzung zu einem, verglichen zum Endpreis, kleinen Aufpreis auf 300 Km/h erhöhen lassen.
Doch ist der Luxusliner aus Affalterbach mit 300 Km/h Höchstgeschwindigkeit die schnellste Serienlimousine der Welt? Wohl kaum, schon der Bentley Continental Flying Spur ist mit 312 Km/h schneller. Doch er hat auch weniger PS. Das heißt, den Titel der stärksten Limousine holen die Schwaben in die Heimat. Noch eine Überraschung zum Schluss. Der AMG ist auch nicht die teuerste Limousine der Welt, denn all seine großen Brüder der Manufaktur Maybach sind fast doppelt so teuer, wie der zirka 215.000 Euro teure Benz.
CLK DTM AMG Cabrio
Neun Buchstaben, die für kaum eine Frau dieser Welt eine echte, tiefere Bedeutung haben. Doch bei denen unter uns, die über kräftigen Bartwuchs und das nötige Benzin im Blut verfügen, rufen diese neun Buchstaben ein lautes Grunzen a lá Tim Tailor in uns hervor.
Das schnellste viersitzige Cabrio der Welt wurde exakt 100 mal hergestellt. Alle 100 Besitzer dürfen sich als offizielle Rekordhalter glücklich schätzen. 582 PS leistet der 5.5 Liter-V8-Motor von AMG. Diese gewaltige Kraft wird von 19-Zoll-Rädern vorne und 20-Zoll-Rädern hinten auf den Asphalt gebracht. Der AMG beschleunigt in 4,2 Sekunden von 0 auf 100 Km/h. Damit liegt er nicht nur bei den Cabrios ganz weit vorne, denn selbst ein Aston Martin DBS oder ein Porsche Carrera GT sind mit ihren Werten durchaus in greifbarer Nähe.
Die Höchstgeschwindigkeit des Schwaben beträgt, leider elektronisch begrenzt, 300 Km/h. Der Tacho wäre in der Lage eine Geschwindigkeit von 360 Km/h anzuzeigen, jedoch er wird leider nicht gelassen. Doch selbst die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit reicht für den Rekord des schnellsten viersitzigen Cabrios aus.
Fraglich ist nur, wer bei einer Geschwindigkeit von über 100 Km/h überhaupt Cabrio fahren möchte. Der stolze Preis von knapp 300.000 Euro wirkt auch etwas übertrieben. Denn die Innenausstattung lässt trotzt reichlich Carbon zu wünschen übrig. Kein Frage, der CLK DTM AMG ist ein absoluter Traumwagen und auf diesem Segment die Frage des Preises zu stellen, wirkt wohl etwas trivial, doch verglichen zu einem Ferrari, kriegt man bei dem geizigen Schwaben doch eindeutig zu wenig, auch wenn es sich um ein Cabrio handelt.
Mercedes ML 63 AMG
Mit 510 PS und Allradantrieb greift dieser AMG nach den Sternen. Doch die Konkurrenz aus Zuffenhausen hat ordentlich vorgelegt. Wird es trotzdem für den Nobel-Benz reichen?
Mit einem Preis von gut 96.000 Euro, liegt die schnellste und teuerste Version des ML immer noch über 20.000 Euro unterm dem des Porsche Cayenne Turbo S, den wir als einzige Vergleichsmöglichkeit heranziehen können. Größer und teurer geht es natürlich, keine Frage. Mit einem Mercedes GL, Cadillac Escalade oder Hummer H2 oder H3 können beide, weder der ML 63 AMG, noch der Cayenne Turbo S, mithalten. Zumindest was den Preis oder die Größe betrifft. ABER schneller als die beiden deutschen Modelle ist keiner der genannten SUVs.
Mit einer Beschleunigung von 4,9 Sekunden von 0 auf 100 Km/h toppt der AMG alle seiner Konkurrenten. Selbst der Porsche kann da mit seinen 5,2 Sekunden nur in die Röhre gucken. Selbst Sportwagen wie der Porsche Cayman S oder der Maserati Gran Turismo können da nicht mithalten.
Allerdings sieht das Bild bei der Höchstgeschwindigkeit anders aus. Trotz der über 200 Kg mehr an Gesamtgewicht, schafft der Porsche Cayenne Turbo S 270Km/h, während der Mercedes ML 63 AMG leider auf 250 Km/h elektronisch begrenzt wurde.
Jedoch wollen wir beide nicht nur an ihrer Sportlichkeit messen, schließlich bleiben sie trotz Allem Geländewagen. Da hat der ML wiederum in puncto Leichtigkeit die Nase vorn. Mit seinen sieben Gängen ähnelt er schon eher einem komfortablen Geländewagen als der brachiale Cayenne.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass der ML der komplettere Wagen zum kleineren Preis ist.
McLaren-Mercedes SLR 722
Einen Supersportler noch sportlicher zu machen, macht keinen Sinn? Wenn sie diesen Wagen sehen oder jemals in den Genuss kommen, ihn fahren zu dürfen, werden sie diese Frage mit Sicherheit nicht mehr stellen.
Der Edelbolide, der in der Stückzahl auf sehr knappe 150 begrenzt ist, kostet rund 20.000 Euro mehr als die Serienversion und liegt somit bei einem Preis von 476.000 Euro. Die Zahl 722 soll an die den sensationellen Sieg des britischen Rennfahrers Stirling Moss, der bei der berühmten Rallye “Mille Miglia” im Jahre 1955 auf einem SLR mit der Startnummer 722 für Furore sorgte, erinnern.
Nun zu den technischen Fakten. Die 650-PS-Maschine katapultiert den 722 in gerade mal 3,6 Sekunden auf 100km/h. Das bedeutet, dass sie in diesem Wagen sogar schnelle Motorräder abhängen könnten. In 10,2 Sekunden bringt sie der SLR auf Tempo 200. Diesen Wert könnten einige Motorräder auch noch erreichen, aber mit dem nächsten und eindruckvollsten Wert kann wohl kein Motorrad und die wenigstens Autos dieser Welt mithalten. Die Rede ist von der Höchstgeschwindigkeit, die bei rekordverdächtigen 337km/h liegt.
Optisch ist kaum ein Unterschied zum “normalen” SLR zu sehen. Der modifizierte Frontspoiler mit einem Airsplitter fällt, ebenso wie der Heckdiffusor aus Carbon und die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, nur dem geschulten Auge auf. Die Priorität der Macher des SLR 722 lag wohl auch eher im dezenten Verfeinern als darin noch mehr Aufsehen zu erregen.
C-Klasse T-Modell
Ein neuer Stern am Himmel der Autoindustrie. Die C-Klasse wird durch die Kombiversion komplettiert und hat nichts mehr mit dem biederen Saubermann-Image der alten C-Klassen zu tun.
Die neue C-Klasse unterscheidet sich in den Maßen kaum von der alten, jedoch ist das Design und die Innenausstattung komplett überarbeitet und erinnert eher an die großen Brüder der E-Klasse, als an eine konservativere C-Klasse. Die Kombination aus Sportlichkeit und Eleganz ist den Schwaben fast schon erstaunlich perfekt gelungen.
Eine der Zahlreichen Veränderungen, ist die “Agility Control”, ähnlich wie bei dem Audi A4, wird das Fahrwerk durch ein selektives Dämpfungssystem gesteuert und passt sich jeder Fahrsituation automatisch an und das serienmäßig! Innen hat der Mittelklasse-Kombi viel zu bieten. Der aus der S-Klasse bekannte Knopf zur Regulierung des Command-Systems (erinnert doch sehr stark an BMW) ist genau wie der Farbmonitor des Navigationssystems genau richtig platziert und verschafft somit ein perfekt
Die Motorenpalette ist mal wieder riesig, vom C 200, 1,8-Liter-Vierzylinder mit Kompressor und 180 PS bis zum C 63 AMG, 6.3-V8 und 481 PS ist bei den Benzinern auf jeden Fall für jeden Geschmack etwas dabei. Bei den Diesel Motoren zeigt sich ein ähnliches Bild. Vom C 220 CDI mit 177 PS bis hin zum C 320 CDI mit 252 PS lässt dieser Wagen die Herzen der Dieselfans höher schlagen.
Alles in Allem ist dieser Wagen nicht nur etwas für Familien mit Platzbedarf, den dieser Kombi mit Sicherheit bietet, sondern ein Wagen für Jeden - der für die Standardausstattung 32.000 Euro hinblättern möchte und kann.





