» Maybach

Maybach – Das war’s

Author: Mathias
28. Dezember 2011

Daimler stellt seine Luxustochter Maybach ein. Dies verkündete Vorstandschef Dieter Zetsche via Interview in Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Maybach konnte seit der Reanimierung 2002 nie die Erwartungen erfüllen können. Nun sollen die Nobelkarossen der Marke noch bis 2013 verkauft werden - bis die neue S-Klasse erscheint.

Weiterlesen »


17. August 2010

Ab und an können auch Luxuslimousinen vom Schlage eines Maybach frischen Glanz vertragen. Auf der Auto China 2010 präsentierte die Edelmarke seine frisch polierten Limousinen 57 und 62, sowie deren leistungsgesteigerten S-Varianten. Mit verändertem Gesicht, modifizierten Motoren und verfeinerten Ausstattungsmöglichkeiten zeigen sich die Nobelkarossen im Modelljahr 2010.

Äußerlich zeigt sich die Modellpflege an der stärker gepfeilten Motorhaube, der neu gestalteten Frontschürze mit chromumrahmten LED-Tagfahrleuchten, sowie an dunkelroten Leuchten und Chromapplikationen am Heck.

Das Gesicht der Luxuslimousinen prägt der neue Chrom-Kühlergrill. Beim Maybach 57 und 62 trägt der Grill zwanzig Längsstreben. Bei den stärkeren S-Versionen sollen zwölf Doppellamellen deren Kraft verdeutlichen. Beide Varianten stehen aufrechter, sind größer und ebenfalls ausgeprägter gepfeilt als bisher.

Abgerundet wird das äußere Erscheinungsbild von neuen glanzgedrehten 19-Zoll-Rädern im 21-Speichendesign beziehungsweise von 20-Zöllern im Zwölf-Speichen-Design bei den S-Modellen. Dazu können alle Modelle in der neuen Farbgebung „Bahamas Blau” erstrahlen.

Weiterlesen »


25. Mai 2010

Ein Coupé von Maybach? Sucht man vergebens im Portfolio der Luxusschmiede. Das soll sich aber bald ändern. Die Xenatec Group hat es sich zur Aufgabe gemacht den Maybach 57S zum Coupé zu verwandeln. Die ersten Modelle der Kleinserie von 100 Exemplaren sollen schon im Juli 2010 ihre Käufer beglücken.

Trotz Nachfrage blieb Maybach, oder vielmehr Konzernmutter Daimler der zahlungskräftigen Kundschaft ein Coupé bislang schuldig. Ein Versäumnis, bedenkt man die Konkurrenz von Bentley oder Rolls Royce.

Nun hat sich die bisher ehr unbekannte Xenatec Group an die Realisierung eines Coupés gemacht. Das Unternehmen aus dem baden-württembergischen Weinsberg hat sich neben der Karosserieherstellung auf den individuellen Fahrzeugbau spezialisiert. Dabei reicht das Spektrum von Einzelanfertigung bis Kleinserie, von Limousine bis zum LKW. So stellte Xenatec beispielsweise einen Aston Martin Vanquish Shooting Brake oder das Chrysler 300C Cabrio auf die Räder.

Weiterlesen »


22. Mai 2009

Der Maybach Exelero ist ein Unikat, das der Zusammenarbeit zwischen der Reifenfirma Fulda und Maybach entsprungen ist. Ebenfalls beteiligt, zu einem nicht Unerheblichen Teil, waren Professoren und Studenten der Fachhochschule Pforzheim. Die Idee für dieses Projekt ist nicht neu. Ein Ähnliches gab es schon 1938.

Die Idee hinter dem Exelero, war ein Fahrzeug zu konstruieren, mit dem die Fähigkeiten der Reifen unter Beweis gestellt werden können. Es sollte also ein Modell für den Hochgeschwindigkeitsbreitreifen Fulda Carat Exelero (Format 315/25 ZR 23) entstehen. Schon bei dem Projekt der 30er Jahre war ein Maybach Basis für ein solches Automobil mit der Bereifung von Fulda.

So auch diesmal. Als Ausgangspunkt des zu entwickelnden Sportcoupe diente der Maybach 57S. Allerdings ist der Exelero nur noch an der Kühlerform und am Markenemblem als Maybach erkennbar. Weiterlesen »


13. Mai 2009

Die Geburtsstunde des Maybach Zeppelin war vor über 70 Jahren. Er wurde zwischen 1930 bis 1937 in verschiedenen Varianten gebaut. Zu dieser Zeit galt der Maybach Zeppelin als Inbegriff für Luxus und perfekte Automobilkunst. Auf dem Genfer Autosalon feierte Maybach die Auferstehung dieser Legende. Einer neuer, auf 100 Exemplare limitierter, Maybach Zeppelin.

Mit dem Zeppelin krönt Maybach seine Modellpalette und übertrumpft sich in Exklusivität und Luxus. Auch der Preis ist rekordverdächtig. In der „kurzen” Version kostet das Spitzenmodell zirka 483000 Euro, in der langen etwa 536000 Euro.

Als Basis dienen der Maybach 57S für die kleinere und der Maybach 62S für die lange Variante.

Um die noble Limousine auf Touren zu bringen, dient ein 6,0 Liter-V12-Biturbomotor mit 471kW/ 640PS und einem maximalen Drehmoment von 1000 Newtonmetern. Mit diesem Antrieb schafft es das fast drei Tonnen schwere Fahrzeug auf die Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.

Erkennbar ist das Flaggschiff des Mercedes-Ablegers an seiner zweifarbigen Lackierung. Die Schulterlinie ist in „Rocky Mountains Hellbraun” gehalten, während der Hauptteil in ein tiefes schwarz gekleidet ist. Natürlich kann die erlesene Kundschaft auch andere Farben auswählen. Passend dazu sind die dunkel schimmernden 20 Zoll Felgen und dinkelrote Heckleuchten.

Auffällig sind auch die „Zeppelin”-Schriftzüge am Heck und vorn unter der Kühlerfigur mit dem Doppel-M.

Auch im Innenraum finden sich die „Zeppelin”-Schriftzüge mehrfach wieder, so zum Beispiel als Gravur auf den silbernen Sektkelchen, die zur Grundausstattung gehören. Weiterlesen »


Maybach Landaulet

Author: Nikola Trboglav
12. März 2008

Von vorn ist der Landaulet nicht von dem 62S zu unterscheiden

Derzeit wird der Maybach Landaulet noch als Studie mit geschichtsträchtigen Hintergrund auf dem Genfer Autosalon präsentiert, doch das soll sich schon nächstes Jahr ändern. Pünktlich zum Sommer 2009 sollen die einzigartigen Fondcabrios die Manufaktur Maybach verlassen und die Landaulets in der Welt verbreiten.

Einzigartig ist dabei nicht nur die Leistung des Maybach, die mit 612 PS außergewöhnlich hoch erscheint, sondern die Idee den 62S im Fond je nach Belieben offen oder geschlossen zu fahren. An sich dient der Landaulet aus wie ein halbes oder kaputtes Cabrio. Die komplette Front bleibt geschlossen und hat auch kein Faltverdeck, doch über dem Fond in dem die Passagiere sitzen, haben die Reichsten dieser Welt die Wahl, ob sie nicht das Verdeck über ihren Köpfen runter lassen und sich somit zur Schau stellen wollen.

Im frühen 20.Jahrhundert tauchten die ersten Landaulets auf, damals noch von Kutschen gezogen, dienten sie einzig zu Repräsentationszwecken der obersten der oberen 10.000. „Das letzte Landaulet, das wir gebaut haben, war ein offener S 600 Pullman für Papst Johannes Paul II“, erzählt Markenleiter Klaus Nesser, „das Landaulet ist mehr ein Präsentations- denn ein Repräsentationsauto.“

Der Preis liegt bei, für Maybach-Verhältnisse normalen und angemessenen, Eine Million Euro. Je nach Kundenwunsch wird das Interieur ausgestattet. Da diese Wünsche ins Unermessliche steigen können, tun das die Preise der Sonderanfertigungen natürlich auch. Je nach Auftrag können da schnell noch ein mal eine halbe Million oder auch mehr Euro auf den Ausgangspreis hinzukommen.

Doch wer Wert auf sich selbst legt und das nötige Kleingeld zu Verfügung hat, der wird an dem Landaulet seine Freude haben. Es ist ein weitere gelungene Demonstration deutscher Ingenieurskunst, die ihre Käufer wohl vor allem im Ausland finden wird.


Maybach 62 S

Author: Nikola Trboglav
26. Dezember 2007



Maybach 62 S

Mit 612 PS ist dieser Maybach die schnellste Chauffeur-Limousine der Welt. Ein weiterer Rekord, den die Marke Mercedes-Benz für sich entschieden hat.

Von Haustuner AMG wurde der V-12-Motor weiterentwickelt und leistet nun exakt 62 PS mehr als zuvor im Maybach 62. Der Spurt von 0 - 100 Km/h gelingt in gerade mal 5,2 Sekunden, das ist vergleichbar mit den Werten eines Maserati Gran Turismo oder Porsche Cayenne Turbo S, also mit der absoluten Spitzenklasse, genau dorthin wo Maybach hingehört. Auch wenn jemand der in einem Maybach chauffiert wird wohl kaum auf Vollgasfahrten setzt, ist es doch schön zu wissen, dass man könnte, wenn man denn wollte. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 Km/h elektronisch begrenzt, warum auch immer. Denn passen tut dieser Wert in einer Welt voller Sport, Luxus und Rekorde nicht wirklich.

Dieser Wagen vereinigt also die Schnelligkeit eines absoluten Supersportwagens mit dem Luxus der nobelsten Limousine der Welt, das schlägt sich nicht zuletzt im Preis nieder. Die kostengünstigste Version kann man für knapp 518.000 Euro erwerben. Oder man kauft sich ein luxuriöses Haus…



Maybach Innen

Doch der Preis lässt sich auch, oder gerade, in einem Maybach durch diverse Möglichkeiten der Inneneinrichtung noch weiter in die Höhe treiben. Einen Maybach einzurichten ist mit einem Umzug vergleichbar. Das telefonbuchdicke Musterbuch, das Farben und Materialen für alles Mögliche erfasst, zu studieren scheint schier unmöglich.

Alles in Allem ist der Maybach Manufaktur ein großer Wurf gelungen. Mit diesem Wagen festigen die Edellimousinenhersteller ihren Ruf und setzen mit sportlichen Akzenten noch einen drauf. Auch wenn sie konkurrenzlos sind, arbeiten sie weiter an der perfekten Limousine - uns soll es recht sein.