Maybach Archive » 5 Türig - Blog über Luxusautos
Maybach – Das war’s
Daimler stellt seine Luxustochter Maybach ein. Dies verkündete Vorstandschef Dieter Zetsche via Interview in Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Maybach konnte seit der Reanimierung 2002 nie die Erwartungen erfüllen können. Nun sollen die Nobelkarossen der Marke noch bis 2013 verkauft werden – bis die neue S-Klasse erscheint.
Maybach – Aufpolierte Edelkarossen
Ab und an können auch Luxuslimousinen vom Schlage eines Maybach frischen Glanz vertragen. Auf der Auto China 2010 präsentierte die Edelmarke seine frisch polierten Limousinen 57 und 62, sowie deren leistungsgesteigerten S-Varianten. Mit verändertem Gesicht, modifizierten Motoren und verfeinerten Ausstattungsmöglichkeiten zeigen sich die Nobelkarossen im Modelljahr 2010.
Äußerlich zeigt sich die Modellpflege an der stärker gepfeilten Motorhaube, der neu gestalteten Frontschürze mit chromumrahmten LED-Tagfahrleuchten, sowie an dunkelroten Leuchten und Chromapplikationen am Heck.
Das Gesicht der Luxuslimousinen prägt der neue Chrom-Kühlergrill. Beim Maybach 57 und 62 trägt der Grill zwanzig Längsstreben. Bei den stärkeren S-Versionen sollen zwölf Doppellamellen deren Kraft verdeutlichen. Beide Varianten stehen aufrechter, sind größer und ebenfalls ausgeprägter gepfeilt als bisher.
Abgerundet wird das äußere Erscheinungsbild von neuen glanzgedrehten 19-Zoll-Rädern im 21-Speichendesign beziehungsweise von 20-Zöllern im Zwölf-Speichen-Design bei den S-Modellen. Dazu können alle Modelle in der neuen Farbgebung „Bahamas Blau” erstrahlen.
Maybach 57S Coupé – Maybach Coupé von Xenatec
Ein Coupé von Maybach? Sucht man vergebens im Portfolio der Luxusschmiede. Das soll sich aber bald ändern. Die Xenatec Group hat es sich zur Aufgabe gemacht den Maybach 57S zum Coupé zu verwandeln. Die ersten Modelle der Kleinserie von 100 Exemplaren sollen schon im Juli 2010 ihre Käufer beglücken.
Trotz Nachfrage blieb Maybach, oder vielmehr Konzernmutter Daimler der zahlungskräftigen Kundschaft ein Coupé bislang schuldig. Ein Versäumnis, bedenkt man die Konkurrenz von Bentley oder Rolls Royce.
Nun hat sich die bisher ehr unbekannte Xenatec Group an die Realisierung eines Coupés gemacht. Das Unternehmen aus dem baden-württembergischen Weinsberg hat sich neben der Karosserieherstellung auf den individuellen Fahrzeugbau spezialisiert. Dabei reicht das Spektrum von Einzelanfertigung bis Kleinserie, von Limousine bis zum LKW. So stellte Xenatec beispielsweise einen Aston Martin Vanquish Shooting Brake oder das Chrysler 300C Cabrio auf die Räder.
Maybach Exelero – Batman lässt grüßen
Der Maybach Exelero ist ein Unikat, das der Zusammenarbeit zwischen der Reifenfirma Fulda und Maybach entsprungen ist. Ebenfalls beteiligt, zu einem nicht Unerheblichen Teil, waren Professoren und Studenten der Fachhochschule Pforzheim. Die Idee für dieses Projekt ist nicht neu. Ein Ähnliches gab es schon 1938.
Die Idee hinter dem Exelero, war ein Fahrzeug zu konstruieren, mit dem die Fähigkeiten der Reifen unter Beweis gestellt werden können. Es sollte also ein Modell für den Hochgeschwindigkeitsbreitreifen Fulda Carat Exelero (Format 315/25 ZR 23) entstehen. Schon bei dem Projekt der 30er Jahre war ein Maybach Basis für ein solches Automobil mit der Bereifung von Fulda.
- Exelero Front © flickr.com / exfordy
- Maybayh Exelero © flickr.com / nahtanoj
- Exelero Heck © flickr.com / nahtanoj
So auch diesmal. Als Ausgangspunkt des zu entwickelnden Sportcoupe diente der Maybach 57S. Allerdings ist der Exelero nur noch an der Kühlerform und am Markenemblem als Maybach erkennbar. Weiterlesen »
Maybach Zeppelin – Maybachs Krönung
Die Geburtsstunde des Maybach Zeppelin war vor über 70 Jahren. Er wurde zwischen 1930 bis 1937 in verschiedenen Varianten gebaut. Zu dieser Zeit galt der Maybach Zeppelin als Inbegriff für Luxus und perfekte Automobilkunst. Auf dem Genfer Autosalon feierte Maybach die Auferstehung dieser Legende. Einer neuer, auf 100 Exemplare limitierter, Maybach Zeppelin.
Mit dem Zeppelin krönt Maybach seine Modellpalette und übertrumpft sich in Exklusivität und Luxus. Auch der Preis ist rekordverdächtig. In der „kurzen” Version kostet das Spitzenmodell zirka 483000 Euro, in der langen etwa 536000 Euro.
Als Basis dienen der Maybach 57S für die kleinere und der Maybach 62S für die lange Variante.
- Zeppelin Front © flickr.com / CLF
- Maybach Zeppelin © flickr.com / CLF
- Zeppelin Heck © flickr.com / CLF
Um die noble Limousine auf Touren zu bringen, dient ein 6,0 Liter-V12-Biturbomotor mit 471kW/ 640PS und einem maximalen Drehmoment von 1000 Newtonmetern. Mit diesem Antrieb schafft es das fast drei Tonnen schwere Fahrzeug auf die Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.
Erkennbar ist das Flaggschiff des Mercedes-Ablegers an seiner zweifarbigen Lackierung. Die Schulterlinie ist in „Rocky Mountains Hellbraun” gehalten, während der Hauptteil in ein tiefes schwarz gekleidet ist. Natürlich kann die erlesene Kundschaft auch andere Farben auswählen. Passend dazu sind die dunkel schimmernden 20 Zoll Felgen und dinkelrote Heckleuchten.
Auffällig sind auch die „Zeppelin”-Schriftzüge am Heck und vorn unter der Kühlerfigur mit dem Doppel-M.
Auch im Innenraum finden sich die „Zeppelin”-Schriftzüge mehrfach wieder, so zum Beispiel als Gravur auf den silbernen Sektkelchen, die zur Grundausstattung gehören. Weiterlesen »







