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11. Februar 2009

Auch wenn ihm der Gallardo LP560-4 auf dem Autosalon in Genf die Show stehlen wird, so sind auch bei der neuen Modellserie des Murciélago einige Neuerungen zu erwarten.

Der Murciélago ist der aktuelle Top-Supersportler der Marke aus Italien. Er war das erste Modell, welches unter der neuen Muttergesellschaft Audi entwickelt wurde. Die “Fledermaus” war der direkte Nachfolger des legendären Lamborghini Diablo.

Lamborghini Murciélago © flickr / dez1172

Seinen Namen verdankt die “Fledermaus” einem Kampfstier, der in der Arena von Córdoba am 5. Oktober 1879 seinem Torrero Rafael Molino einen derart spektakulären Kampf lieferte, dass dieser auf Bitten des Publikums auf den obligatorischen Todesstoß verzichtete.

Es ist nicht schwer zu verstehen, warum Lamborghini dem Sportler diesen Namen gab. Von einem Sportwagen, der den Stier im Emblem trägt, erwartet man einfach eine unvergleichliche Performance, die begeistert. Und der Murciélago wird dem spielend gerecht.

Nicht nur das Design des Belgiers Luc Donckerwolke steht mit den Scherentüren in bester Lamborghini-Tradition, auch die Motorisierungen des Allrad-Sportwagens mit bis zu 650 PS leisten einen Vortrieb, der oft seines Gleichen sucht. Mit einem maximalen Drehmoment von 660 Nm bei 6.000 Umdrehungen die Minute spurtet er von Null auf Hundert in gerade einmal 3,4 Sekunden. Weiterlesen »


28. Dezember 2008

Wer sich einen Wagen der Marke Lamborghini kauft, muss mit den neidischen Blicken an jeder Ecke leben. Einen Lamborghini sieht man(n) halt nicht jeden Tag und das Exterieur eines Wagens aus Sant’Agata-Bolognese gehörte damals wie heute nicht gerade zu den unauffälligsten seiner Klasse. Nun bringen die Italiener einen verbesserten Gallardo heraus - wozu fragt man sich, bedenkt man, dass der Gallardo bis dato 520 PS leistete. Die Antwort liegt auf der Hand: Um das ewige Kräftemessen gegen den verhassten Konkurrenten aus Maranello für sich zu entscheiden.

Ein Traum in weiß ©WBlogger by flickr.com

Ein Traum in weiß ©WBlogger by flickr.com

Die Form des Gallardo ist nach wie vor futuristisch. Er scheint die Straße mit seiner Frontschürze förmlich auffressen und die Luft die ihm bei der Höchstgeschwindigkeit von 325 Km/h entgegen kommt zerreisen zu wollen. Dieser Stier aus Italien ist mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Der Name dieses außergewöhnlichen Kunstwerks ist selbsterklärend: Mit LP 560-4 beschreiben die Italiener die Motoreinbaulage mittig längs, die Leistung von 560 PS und den Allradantrieb, der alle aktuellen Modelle unterstützt. Mit seinen 560 Pferdestärken ist er also um 40 PS stärker als das Basismodell. Hinzu kommt, dass der LP 560-4 20 Kilogramm leichter ist.

Die beeindruckenden Beschleunigungswerte des Lambo lauten wie folgt: 3,7 Sekunden auf Tempo 100, 11,8 auf 200 Km/h und 300 Km/h packt der weiße Riese in 34,8 Sekunden. Der Verbrauch soll durchschnittlich bei 16,7 Litern liegen. Mit Durchschnitt bezeichnen die Italiener wahrscheinlich die gediegene Fahrweise Außerorts. Wer würde mit einem solchen Geschoss schon genüsslich über die deutsche Autobahn cruisen? Es soll sogar ein Minimalverbrauch von 13,7 Litern möglich sein - diesen Wert lassen wir an dieser Stelle mal einfach so stehen.

Ein Traum in weiß ©WBlogger by flickr.com

Ein Traum in weiß ©WBlogger by flickr.com

Der Preis des Gallardo LP 560-4 liegt bei 173.740 Euro. Auch zu Zeiten der Finanzkrise gibt es also noch wahre Schnäppchen, bedenkt man, dass ein Gallardo Superleggera 10.000, ein vergleichbarer Ferrari fast 20.000 Euro mehr kostet.


2. Oktober 2008

Lang wie eine S-Klasse, breit wie ein Hummer und Flach wie ein Lamborghini. Dieses viertürige Coupé wird von Lamborghini “Supersport-Limousine” genannt. Scheut da jemand die Konkurrenz des Porsche Panamera? Vor Gegnern müsste dieses 500PS-Starke Showcar keine Angst haben.

Auf den ersten Blick sieht der Estoque dem Reventón schon sehr ähnlich. Farbe, Felgen und die kantige Form erinnern doch stark an den Supersportler der Italiener. Auch im Innenraum scheint man viel Wert auf die offenkundige Verwandtschaft zum Reventón zu legen - wieso auch nicht, bei dem Wagen? Lamborghini traut sich wieder was. Die Sportwagen-Hersteller aus Sant’Agata-Bolgnese präsentieren auf dem Pariser Autosalon dieses gewagte Showcar, das schon bald in Serie gehen könnte.

In Paris steht der Estoque zwar mit einem V-10-Aggregat unter der Motorhaube, doch in Serie dürfte die viertürige Limousine so nicht gehen. Wahrscheinlicher wäre eine Produktion mit einem 4.0L-V-8-Bi-Turbo und etwa 500 PS. Mehr ist zu den technischen Daten auch schon nicht zu sagen, da es noch keine Tests mit dem Showcar gab. Bekannt ist, dass der Estoque einen Radstand von 3010 mm,  5150 mm Länge, 1990 mm Breite und lediglich 1350 mm Höhe daher kommt. An der Hinterachse kleben Felgen der Dimension 23 Zoll (!), während sich die Vorderachse mit lediglich 22 Zoll Felgen begnügen muss.

Was für eine Produktion des Estoque spricht, ist folgende Aussage des Lambo-Präsidenten Stephan Winkelmann: “Wir wollen vorsichtig wachsen und würden uns gern breiter aufstellen”. Hoffentlich erleidet dieses Prachtexemplar eines viertürigen Sportwagens - und nichts anderes ist es - nicht das selbe Schicksal, wie den bisher einzigen Viertürer, den Faena von 1968, der nur ein Showcar blieb. Vielleicht war der Faena seiner Zeit voraus, der Estoque ist es sicher nicht.


3. Mai 2008

Mehr als nur ein Cabrio - der Lamborghini Gallardo Spyder

Zehn Zylinder, 520 PS und ein Verdeck, das in gerade mal 20 Sekunden komplett verschwindet- natürlich voll elektrisch. Das sind die Fakten des neuen Gallardo Spyder. Doch das ist noch lange nicht alles was dieser Stier zu bieten hat.

Wer A sagt muss auch B sagen. Der Gallardo Superleggera war der erste Lamborghini über den ich auf dieser Seite schrieb. Der einfache Gallardo tat es einfach nicht, aus dem einfachen Grund, dass er zu langweilig war. Es musste zwar ein Gallardo sein, denn auch der kleinste Stier ist trotzdem ein Stier. Nun nehme ich den Gallardo Spyder genauer unter die Lupe, denn ein Cabrio der Marke Lamborghini ist es mehr als nur wert auf dieser Seite erwähnt zu werden. Zollen wir dem Spyder den nötigen Respekt, den er verdient hat.

Wir mussten lange auf ein Cabrio aus Sant’Agata-Bolognese warten, doch das Warten hat sich gelohnt. Der 520 PS starke Spyder packt den Spurt auf 100 Km/h in 4,3 Sekunden. Die ersten 800 Modelle wurden verkauft bevor die Produktion überhaupt losging. Mit gut 167.000 Euro ist der offene Gallardo rund 25.000 Euro, also einen schönen “kleinen” Neuwagen, teurer als das Coupé.

Dieser Lambo steht auf jeden Fall auf der Pole-Position vor allen anderen Cabrios. Ein sensationell schneller Wagen, den man auch offen genießen kann - nein genießen muss, ist einfach für jeden besser verdienenden jungen “Genießer” genau das Richtige. Sonderlich mehr auffallen als mit einem wunderschönen weißen Stier kann man auch nicht wirklich.


14. April 2008

Nicht nur optisch kann der Apollo Sport Ferrari die Stirn bieten

Der griechische Kriegsgott Apollo stand Spalier für den Gumpert Apollo. Luzifer selbst dürfte dies für den Apollo Sport getan haben. Das erweiterte Aerodynamikpaket, dass der “Sportversion” einen Rennflügel verpasst, der dem Gumpert noch mehr Anpressdruck verleiht und so zu einer Höchstgeschwindigkeit von 360 Km/h verhilft, lässt den Apollo Sport noch aggressiver aussehen. Ein echtes Teufelswerk “made in Germany”.

Ganz nach dem Motto “Fakten, Fakten, Fakten - und an die Leser denken” stellen wir Ihnen gleich erst mal die Tatsachen vor, die den Apollo Sport auszeichnen. Ein V8-Mittelmotor verhilft dem Leichtgewicht mit einer Leistung von 800 PS in gerade mal 3,0 Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen. Damit greift die ostdeutsche Manufaktur nach dem schnellsten aller Straßenzugelassenen Rennern - den Buggati Veyron. Mit 407,5 Km/h V-Max und einem Sprintvermögen von 2,5 Sekunden auf die magische 100 Km/h-Marke bleibt dieser Traum allerdings unantastbar.

Mit einem Preis von 350.000 liegt der Gumpert allerdings auch deutlich unter dem des Veyron. So sind ähnlich teure Autos der Marken Ferrari, Lamborghini und Co. eher als Vergleichspartner heranzuziehen. Um einem F 430 Scuderia oder Murcélago LP640 das Fürchten zu lernen reicht es allerdings alle mal. Die 3,0 Sekunden des Gumperts schaffen nur eine Handvoll echter Rennwagen zu toppen.

Die Manufaktur des Ehemaligen Audi-Motorsport-Chefs Roland Gumpert glänzte allerding beim Apollo nicht gerade durch Zuverlässigkeit. Der Apollo hatte trotz seines geschichtsträchtigen Namens viele Probleme, die allerdings beim Apollo Sport ausgemerzt sein sollen. Die Altenburger wollen nun die Kinderkrankheiten des ersten Modells in Griff bekommen haben. Deshalb soll der “normale” Apollo auch neben dem Sport weitergebaut werden.


Lamborghini Reventón

Author: Nikola Trboglav
28. Januar 2008

Lambo Reventón

Nein dies ist kein Concept-Car, Batmobil oder eine futuristische Zeichnung. Der Lamborghini Reventón setzt neue Maßstäbe in puncto Design und Exklusivität. Er ist noch windschnittiger als sein Bruder, der Murciélago LP 640. Doch ansonsten ist die Blutsverwandtschaft nicht zu übersehen. Mit 650 PS hat er zwar zehn PS mehr, als der LP 640, doch ist er deshalb gleich der bessere Murciélago?

Optisch ähneln die beiden Supersportwagen sich schon sehr. Dabei wirkt der Reventón tatsächlich etwas sportlicher, wenn man das von einem Lamborghini überhaupt sagen kann. Doch schneller ist er deshalb noch lange nicht. Beide Fahrzeuge benötigen exakt 3,4 Sekunden, um auf Tempo 100 zu beschleunigen. Ein Fabelwert, den der Reventón trotz seiner aerodynamischen Vorteile nicht brechen kann. Das zeigt nur, wie nah sich die deutsch-Italiener am Limit des Machbaren befinden.

Heck Lambo

Der Murciélago muss dafür beim Thema Höchstgeschwindigkeit den kürzeren ziehen. Mit 343 Km/h hat der “bessere” Murciélago nur knapp die Nase vorn. Doch kann das der Grund des enormen Preisunterschiedes von fast 800.000 Euro sein? Wohl kaum. Die limitierte Stückzahl von 20 Autos treiben den Preis von genau 1.000.000 Euro (ohne Steuern) des Reventón zusätzlich in die Höhe.

Um den “Lambo” noch windschnittiger zu machen brauchte es ein neues Vorbild. Bis jetzt waren es einfache Kampfjets, die mit ihren aerodynamischen Eigenschaften als Musen still stehen musste. Doch diese Jets reichten nicht mehr, es musste was noch spezielleres her. Dieses Etwas fanden die Mannen aus Sant’Agata in einem Tarnkappenbomber. Ähnlich wie er, könnte man einen Reventón nicht auf einem Radar entdecken. Abgesehen davon, dass man mit diesem Wagen zu tief “fliegt”, würde seine Form, wie auch beim großem Vorbild, für Unkenntlichkeit auf den Radarschirmen sorgen.

Reventón front

Ein Wagen mit Eigenschaften eines Tarnkappenbombers. Nur schießen kann man mit ihm nicht, doch das braucht man ja auch nicht. Schließlich ist man zu schnell, für die meißten Konkurrenten. Und diesen Traumwagen zu zerstören, auf diese Idee würde wohl nicht mal Georg Bush kommen.


Lamborghini Murciélago LP640

Author: Nikola Trboglav
10. Januar 2008


Lamborghini Murciélago LP640

Sie meinen den Murciélago zu kennen? Wahrscheinlich schon, jedoch nicht diesen. Der kleine Zusatz “LP640″ verrät zunächst nicht viel. Doch eines kann man sich denken, die 640 steht nicht für die Breite der Reifen. Sie steht vielmehr für die sensationelle Anzahl der Pferdestärken.

Mit 640 PS ist der Murciélago LP640 der stärkste “Lambo” seiner Klasse. Die 640 könnte eigentlich auch für den Hubraum stehen, der mit 6,5 Litern enorm groß ist. Doch auf solche Spielchen mit der Hubraumgröße hat Lamborghini nicht nötig.

Nicht zuletzt Dank des Allradantriebs sprintet der Murciélago in 3,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Dieser Wert verrät mehr als alles Andere über diesen “Super-Lambo”. Mit diesem Wert wird langsam auch die Physikalische Obergrenze des Möglichen ausgetestet. Kaum ein Wagen schafft der Spurt auf Tempo 100 unter diesen Wert und das aus guten Grund. Denn im Normalfall erreichen solche Werte nur Motorräder oder Formel1-Wagen.


So werden wir ihn wohl noch am ehesten sehen

Wenn man diese Bilder betrachtet, kann man dem Audi Konzern nur gratulieren. Sie haben den krisengeschwächelten Stier wieder Leben eingehaucht und technisch stark verbessert. Das die Deutschen ihren Hand im Spiel haben, zeigt sich vor allem im Interieur, das einwandfrei verarbeitet ist. Und das die Italiener aus der Provinz Sant’Agata Bolognese noch eine gehörige Portion mitzureden haben, sieht man an dem einzigartigen Chassis des LP640. Solch eine Schönheit kann nur aus Italien stammen. Nichts gegen die deutschen Schönheiten, doch so eine reinrassige Italienerin ist doch etwas Anderes als eine hübsche Blondine.

Der Preis der italienischen Schönheit beträgt in etwa 255.000 Euro. Eine gehörige Stange Geld, die dieser wagen jedoch zweifelsohne auch Wert ist.


Lamborghini Gallardo Superleggera

Author: Nikola Trboglav
22. Dezember 2007


Mit dem Superleggera präsentieren die Automobili Lamborghini einen 530PS straken Mittelmotor und toppt somit das Basismodell der Gallardo-Reihe.

Mit dem Supeleggera soll der Konkurrent aus Maranello mit seinem Ferrari F 430 Scuderia in die Schranken verwiesen werden. Mit einem Leistungsgewicht von 2,5 Kg pro PS ist der “Lambo” dem Ferarri schon sehr nahe gekommen, doch reicht dies um den Scuderia zu schlagen? Kommen wir zu den technische Daten:530 PS in einem V10-Mittelmotor sind mehr als nur ein Vergleich zum Ferrari, der 20 PS weniger aufzuweisen hat. Den Sprint von 0 auf 100 schafft der Superleggera in gerade mal 3,8 Sekunden und liegt somit knapp über den 3,6 Sekunden des Ferraris. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Hersteller aus Maranello den Scuderia leichter gemacht haben und Wert auf einen Saug- und nicht Mittelmotor legen.Das bedeutet das die 100 Kg, die der Superleggera abgespeckt hat, noch zu wenig und gar nicht so “superleicht” sind, wie es der Gallardo verspricht, denn genau das ist die Bedeutung des so rassisch klingenden Beinamen “Superleggera”.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 315 Km/h bewegt sich der “Lambo” in der Liga der ganz Großen, aber um diese zu schlagen bedarf es mehr. Wenn man bedenkt, dass der F 430 Scuderia fünf Km/h mehr packt, ist der Wert schon wieder nicht all zu klasse.

Aber zumindest in einem Fakt kann der Lamborghini seinen direkten Konkurrenten schlagen und zwar im Preis. Mit knapp 188.000 Euro liegt er über 10.000 Euro unter dem Einstiegsmodell des Scuderia.


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