» Brabus

14. August 2011

Als „extrem”, auch als „maßlos” lässt sich bezeichnen was Brabus auf die Räder stellt. Nun hat sich die Bottroper Tuning-Schmiede des Mercedes E-Klasse Cabrios angenommen und mit dem Brabus 800 E V12 einen offenes 800 PS starkes Gefährt geschaffen, das bis zu 370 km/h schnell fahren soll. Nach Brabus das stärkste und schnellste viersitzige Cabrio der Welt. Dafür lässt sich schon mal rund eine halbe Million Euro verlangen.

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5. November 2010

Tuner Brabus hat sich mal wieder den S 600 zur Brust genommen und verpassen der Luxuslimousine Leistungswerte eines Supersportwagens. Mit 800 PS, 1.100 Newtonmeter und einer Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h bieten die Bottroper kaufkräftigen PS-Fetischisten die „leistungsstärkste und schnellste Luxuslimousine der Welt”.

Im vergangenen Jahr beanspruchte Brabus mit dem 750 PS starken SV12 R den Titel der stärksten und schnellsten Luxuslimousine für sich. Nun formt der Mercedes-Spezialist den S 600 erneut „zur leistungsstärksten Luxuslimousine der Welt”, die sich „auch das ‘Blaue Band’ für den schnellsten Luxusliner rund um den Globus” sichert.

Unter der Motorhaube arbeitet das V12-Triebwerk, das ursprünglich mit 5,5 Liter Hubraum und 517 PS den Mercedes S 600 voran treibt. Für den Biturbo 800 wird der Hubraum auf 6,3 Liter vergrößert. Dank spezieller Biturbo-Aufladung, veränderter Auspuffanlage und weiteren Modifikationen stellt der V12 zusätzliche 283 PS bereit.

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20. Januar 2010

Mit dem SV12 R brachte Tuner Brabus auf Basis des aktuellen Mercedes S 600 die wohl stärkste und schnellste Luxuslimousine der Welt zur IAA 2009 nach Frankfurt. Dank Modifikationen am Motor ist der SV12 R nicht nur schnell. Mit verfeinertem Innenraum und moderner Kommunikations- und Entertainmenttechnologie bietet sich die Limousine als rollendes Büro der Extraklasse an.

Herzstück der Limousine ist natürlich der Motor. Im Mercedes S 600 noch ein 5,5-Liter mit 517PS und einem maximalen Drehmoment von 830 Newtonmetern, rüstet Brabus das Aggregat auf. Die Bottroper Tuner erhöhen den Hubraum auf 6,3 Liter. Durch eine Kurbelwelle mit längerem Hub, größeren Zylinderbohrungen und größeren Kolben wird die Hubraumerweiterung des Zwölfzylinders erreicht. Gleichzeitig wird das Drehmoment auf 1350 Newtonmeter angehoben.

Zu diesen Modifikationen kommen größere Turbolader und die neu programmierte Motorelektronik.

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McLaren-Mercedes SLR Brabus

Author: Nikola Trboglav
13. März 2008

Eines der schönsten Autos auf dem Genfer Autosalon

Ganz nach dem Motto “Buy one get two” erhält der Brabus-SLR-Käufer einen getunte Version des Smart dazu und das in den selben Farben. Außen schneeweiß, innen knallrot. Geschmacklos? Nicht in dem 640 PS starken SLR von Brabus. Keine Frage, der SLR könnte auch von der Sendung “pimp my ride” aufgemotzt worden sein, doch Brabus will mit seiner Version des SLR in Genf mehr als auffallen. Damit setzt sich die bottroper Tuning-Schmiede eine hohes Ziel.

Leistungstechnisch wird dieser SLR niemanden mehr von den Socken reißen können. Mit 650 PS, einer Höchstgeschwindigkeit von 337 Km/h und dem Sprint auf 100 Km/h in 3,6 Sekunden, leistet der Brabus identische Werte wie die Sonderversion 722 von McLaren-Mercedes. Der SLR 722 kostet zudem gut 200.000 Euro weniger, allerdings legten die Bottroper dieses eine Mal auch viel mehr Wert auf das Aussehen des SLR, sowohl innen als auch außen.

Gewöhnungsbedürftige Kombination

Einen Supersportwagen noch schneller zu machen ist zwar möglich, doch mit 3,6 Sekunden, die der SLR 722 benötigt um auf 100 Km/h zu beschleunigen, ist man sehr nahe an das Menschenmögliche gekommen. Nun noch zwei, drei Hunderstel rauszuholen, das würde niemanden beeindrucken. Das ist das Zauberwort, das man sofort mit der Marke Brabus verbindet - beeindrucken. Wenn dies leistungstechnisch kaum möglich ist, muss man halt auf andere Mittel zurückgreifen. Und das taten die Tuning-Könige indem sie dem SLR eine edle weiße Sonderlackierung, 20-Zoll-Leichtmetallfelgen, die auf Hochglanz poliert wurden und ein noch exklusiveres Interieur verpassten.

Innen kriegt man rotes Leder in Verbindung mit schwarzem Alcantara en mas geboten. Als ob dies nicht sportlich genug wäre, rundet Carbon im Armaturenbrett, in der Mittelkonsole und in der Türverkleidung den sportlich-eleganten Look ab. Das “Beiboot” des SLR heißt “Tender to SLR” und ist ein Smart ForTwo Cabrio mit identischem Look, sowohl innen als auch außen. Ob dies nun insgesamt eine Preissteigerung von über 200.000 Euro rechtfertigt, wird die Scheichs und Milliardäre dieser Welt herzlich wenig interessieren. Hauptsache das neue Spielzeug hat Wiedererkennungswert und sieht geil aus - und das tut der SLR auf jeden Fall.

Eine Kampfansager von Brabus an den schwedischen Tuner Carlsson, der ebenfalls einem SLR Flügel verpasst hat.


CLS BRABUS ROCKET

Author: Nikola Trboglav
25. Januar 2008


Brabus Rocket

Der Brabus auf Basis des Mercedes CLS heißt nicht umsonst Rocket. Die Rakete rast in vier Sekunden von 0 auf 100 Km/h und sein Höchstgeschwindigkeitswert bringt ihm den Status der schnellste Serienlimousine der Welt. Und das ist keine Werksangabe, sondern offiziell.

Auf der Teststrecke im italienischen Nardo verbesserte der CLS den bisherigen Rekord um über zehn Km/h auf sagenhafte und bisher nie dagewesene 362,4 Km/h. Das Aggregat, das diesen Fabelwert ermöglicht schlummert auch im CL 600. Allerdings nicht in dieser Version. Denn die Tuner aus Bottrop haben alle Hand angelegt um den Motor zu optimieren und somit zu perfektionieren.

Der 730 PS starke Motor, katapultiert den Raketen-Benz in exakt 4,00 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Doch das ist noch lange nicht alles. In gerade mal 10,5 Sekunden erreicht man die 200-Km/h-Marke. Und es geht noch weiter. Tempo 300 erreicht der Rekord-CLS in unter 30 Sekunden. 29,5 Sekunden auf 300 Km/h, was soll man da noch sagen?
BRABUS ROCKET
Das Mercedes CLS Coupé, ohne Mercedesstern wohl bemerkt, hat allerdings einen Makel. 348.000 Euro für die schnellste Limousine der Welt würden viele Reiche dieser Welt bereit zu zahlen, denen sicherlich auch nicht die hohe KFZ Versicherung, Benzinkosten und Reifenverschleiss vom Kauf abhalten würde. Doch wenn man schon solch eine Stange Geld bezahlt, will man auch die schnellste “Limo” erhalten. Erhält man aber leider nicht, denn der Serien-Rocket entspricht nicht ganz der Weltrekordversion, den der ist auf “nur” 350 Km/h elektronisch begrenzt.