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Auch Mercedes präsentierte Neuheiten auf dem Genfer Autosalon: Deren “Vison” kommt mit dem Mercedes GLK Bluetec Hybrid aus der SUV-Richtung.
Dessen namensgebende Neuerung besteht im Hybrid-Antrieb. Ein Elektromotor fungiert als Anlasser und Lichtmaschine, gleichzeitig hilft er dem 2,2-Liter-Vierzylinder beim Beschleunigen aus.
So soll Kraftstoff gespart und zukunftsträchtige Technik präsentiert werden. Ein Verbrauch von 5,9 Litern im Durschnitt kombiniert mit dem Dieselmotor verspricht da auch tatsächlich Einsparungen in Sachen Tankfüllung und Portemonnaie.
Auch ökologisch steht der neue Mercedes GLK gut da: Sowohl Euro 6-Abgasnorm als auch die US-Norm BIN5 sollen erfüllt werden – unter anderem durch das zweite namensgebende Element im GLK: Die sogenannte Bluetec-Abgasreinigung.
Das „Vision“-Konzept präsentiert die Neuerscheinung als zukunftsweisendes Auto mit grünem Daumen – ob man das jetzt glaubt oder nicht, für Liebhaber ist ein weniger Ressourcen fressender SUV sicherlich eine tolle Nachricht.
Mansory SLR McLaren - Noch mehr Mercedes-Benz als bisher
Ein weiteres Highlight in der langen Liste von Neuheiten auf dem Genfer Autosalon präsentierte dieses Jahr das bayerische Tuning-Haus Mansory: Die Mansory SLR “Renovatio”, eine getunte Version des Mercedes-Benz SLR McLaren. Das Auto sticht vor allem durch den starken Farbkontrast zwischen goldener Lackierung und dem Grau der Aerodynamik-Verkleidung von Mansory ins Auge.
Diese ist komplett aus Carbon gefertigt und lässt das Design des Mercedes auf jeden Fall in die Kategorie „gewagt“ abrutschen. Grau auf Gold… naja… auf der anderen Seite wollen getunte Luxusautos neben höheren Geschwindigkeiten vor allem eins: Auffallen. Das tut die Renovatio auf jeden Fall, die 20- Zoll- Felgen werden da sicherlich helfen.
Ob einem der Look gefällt oder nicht, die Leistung stimmt nach dem Tuning auf jeden Fall: 700 statt 626 PS, 340 km/h Höchstgeschwindigkeit, sowie ein geänderter und mit Extras versehener 5,5-Liter-V8-Motor schafft die passende Kraft.
Die von Mansory angegebene Sprintzeit ist mit 3,6 Sekunden von Null auf Hundert vergleichsweise lahm, dafür gibt es im Inneren noch eine ganze Menge Extras: Lederausstattung, Alupedale und wieder Carbon. Das Airbag- Lenkrad sieht auch toll aus.
Die inneren Werte stimmen also, an dem Gold- Look dagegen werden sich die Geister scheiden. Auf dem Video seht ihr den Mansory SLR und den Mansory Ferrari 599 GTB, über den wir noch getrennt berichten werden.
Sportec SPR 1 und SP600 Cabrio
Sportec, der bekannte Tuner aus der Schweiz, präsentierte zwei Aufsehen erregende Neuheiten auf dem Genfer Autosalon: Das Sportec SP600 Cabrio und den Supersportwagen SPR 1. Beides sind Porsche- Tunings, einmal von Porsches Turbo Cabrio und einmal vom Porsche 997.
Das SP 600 Cabrio kommt sportlich daher: 600 PS, Sport- Kupplung, Sportabgasanlage und ein hauseigener Turbolader, sowie ein Sportluftfilter mit erhöhtem Luftdurchsatz und eine Modifikation der Sauganlage machen aus dem Porsche ein Auto mit Power- Potential unter der Haube.
Um den Wagen in 3,3 Sekunden von Null auf Hundert zu bringen, hat Sportec dem Cabrio noch eine komplett neue Aerodynamik verpasst: Frontspoiler, Heckschürze, Seitenschwellern und riesiger Heckflügel. Bei Bedarf kann man sich den Wagen auch tieferlegen lassen, 20-Zoll-Felgen sind bereits mitgeliefert.
Das Cabrio beherrscht also nicht nur die rasante Abfahrt sondern garantiert auch die gekonnt beeindruckende Ankunft: Eindruck schinden ist schließlich genauso wichtig, wie die Konkurrenz im Staub stehen lassen.
Für letzteres ist der SPR 1 noch einen Tick besser geeignet:
802 PS kommen von Null auf Hundert in 3,0 Sekunden, Maximalgeschwindigkeit 380 km/h. Zu der beeindruckenden Sprintleistung spendieren die Tuner aus der Schweiz dem verbesserten 997 ein elektrisch einstellbares Fahrwerk.
Der Allradantrieb des SPR 1 soll außerdem ein auch bei Höchstgeschwindigkeit annehmbares Handling gewährleisten. Sportec- Felgen runden die Liste der Erneuerungen ab, ob man die bei dem Tempo überhaupt sehen kann, bleibt jedoch fraglich…
Damit hat Sportec auf dem Autosalon sowohl Fans der beeindruckenden Optik als auch Luxus- Geschwindigkeitssüchtigen zwei Vehikel präsentiert, die sicherlich für Furore sorgen werden.
Der 78. Genfer Autosalon
Es ist wieder soweit, im schweizerischen Genf trifft sich die Creme de la Creme der Automobilhersteller. Von Audi über Ferrari bis hin zu Rolls-Royce werden die schönsten Kreationen der gegenwärtigen Ingenieurskunst vorgestellt. Egal ob es sich dabei um einen neuen Maybach, einen getunten SLR von Brabus oder einen Ferrari mit sagenhaften 720 PS handelt, es ist für jeden Traumwagen-Fan etwas dabei.
Seit dem ersten Genfer Autosalon im Jahre 1905 gab es eine Vielzahl von Weltpremieren, die es aus Genf in die Herzen der Fans und potenziellen Käufer auf der ganzen Welt geschafft haben. Dieses Jahr stellen wieder viele Premiummarken ihre schönsten, schnellsten und stärksten Kreationen vor. Darunter ist auch der McLaren-Mercedes SLR von Brabus. Die Bottroper schraubten kräftig an der Leistungsfähigkeit des SLR und holen nunmehr 650PS aus dem 5,5-Liter-V8-Aggreagt heraus.Ein weiterer Hingucker bei den Neuheiten auf dem Genfer Autosalon ist der Ferrari 599 GTB mit unfassbaren 720 PS. Dieses Phänomen soll unter anderem den Bugatti Veyron, der ebenfalls in überabeiteter Fassung in Genf zu begutachten ist, angreifen und das Prädikat schnellster Serienrenner wieder nach Italien holen.Wenn die Tuner schon kein halt vor der Scuderia aus Maranello machen, sind getunte Formen der Marke Porsche auch nicht wegzudenken. So ist auch der Cayenne den Tuner von Rinspeed zum “Opfer” gefallen. Mit 600 PS und einem mehr als nur sportlichen Aussehen wird der Cayenne sicher zum Publikumsliebling der Schweizer.
Wo ordentlich getunt wird, dürfen die Landsmänner des Königs der Tuner, “Tim Tailor”, natürlich nicht fehlen. Doch im Gegensatz zu Tailors Leitspruch “Mehr Power” haben sich die Amerikaner eher auf das Design als auf Leistungssteigerung konzentriert. So beispielweise beim Chrysler 330C, der von Startech getunt wurde. Ebenfalls von Startech wurde der Dodge Nitro veredelt, doch auch hier wurde mehr Wert auf das Exterieur und Interieur als auf Motorentuning gelegt.
Mansory stellen ihre schönsten Werke in Genf vor. Diese Exemplare werden wir auf dieser Seite natürlich allesamt vorstellen, damit sie sich den Weg nah Genf sparen können. Denn Bilder dieser Schönheiten sagen mehr als 1000 Worte.

