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Fisker Karma – Der schönste Hybrid unter der Sonne
Gemessen an der Konkurrenz im Hybridsektor ist der Fisker Karma ein echter Augenschmaus. Gegen ihn wirken der Toyota Prius oder der Hondy Civic Hybrid wie langweilige Vernuftautos. Doch auch vor einem Mercedes CLS oder Maserati Quattroporte braucht sich der neue Fisker nicht zu verstecken.
Selbst dem lang erwarteten Porsche Panamera könnte der Fisker Karma den Rang ablaufen, wenn er dieses Jahr in Serie geht. Bislang war der dänische Designer Henrik Fisker vor allem durch Sportwagen in Kleinserie aufgefallen. Mit dem Fisker Karma plant er nun seine erste Großserie.
Nach den ersten ausgelieferten Exemplaren nach dem Muster des Prototyps für gute 100.000 Euro rechnet Fisker mit einer dann günstigeren Auflage von runden 15.000 Exemplaren. Große Ziele, doch die Auftragsbücher sind voll und der Fisker Karma hat tatsächlich das Potential, sich einen respektablen Platz unter den viertürigen Coupés dieser Welt zu erkämpfen, und das trotz oder gerade wegen seines Hybrid-Antriebs. Weiterlesen »
Hyundai Genesis – Konkurrenz für Mercedes?
Bislang gibt es sie noch nicht in Europa und in Deutschland sind der Hyundai Genesis und das Genesis Coupé weitgehend unbekannt. In den USA kennt man Hyundais neues Flaggschiff bereits seit Januar 2008, seitdem die Südkoreaner die Serienversion der gleichnamigen Studie auf der New York International Auto Show vorgestellt haben.
Der Hyundai Genesis war als Konkurrent für die in den USA etablierten oberen Mittelklasse-Modelle, dem 5er-BMW und der Mercedes E-Klasse, gedacht. Und sollte diese mit einem Grundpreis von 30.000 US-Dollar (22.500 Euro) deutlich unterbieten. Als die Modellreihe in New York vorgestellt wurde, war noch nicht bekannt, wann und ob der Hyundai Genesis überhaupt nach Europa kommt.
Aber inzwischen kann man davon ausgehen, dass die Südkoreaner den Genesis auch nach Europa bringen werden. Zumindest für die Limousine und das Coupé dürfte es Ende 2009 soweit sein. Die dritte Variante des Hyundai Gensesis, der „Prestige“ wird wohl nur dem Heimatmarkt von Hyundai vorbehalten bleiben. Er ist nur eine ausstattungsintensivere Version der Limousine, die in Südkorea den inzwischen betagten Hyundai Equus ablösen wird. Weiterlesen »
Eigentlich hatten sich die Designer von Citroën nur ans Reißbrett gesetzt, um mal fix einen Supersportler für das Playstationgame Grand Tourismo zu entwerfen. Doch was sie dort auf die virtuelle Piste schickten, war so gut… dass schnell Gerüchte über eine Kleinserie aufkamen. Nun gibt es zumindest einen Prototyp.
Von einer Serienfertigung will Citroën bislang nichts wissen. Der Sportwagen ist zu extrem, zu böse, zu unvernünftig und passt so gar nicht zu dem Markenimage, was die Franzosen seit Jahren pflegen. Und dennoch mag man sich fragen: Wozu dann einen Prototyp?
Nur, um Ferrari, Lamborghini und Co. zu zeigen, dass man es auch könnte, wenn man dann wollte. Beinahe könnte man behaupten, Citroën kann es sogar besser! Weiterlesen »
Spyker C8 Aileron – Ein Retro-Flitzer in Genf
Was gab es dieses Jahr nicht schon alles auf der Automobilmesse in Genf zu sehen. Neben zahlreichen neuen Modellen der großen Hersteller buhlen auch einige Exoten um die Aufmerksamkeit der Besucher. Der Spyker C8 Aileron ist einer von ihnen.
Der holländische Kleinserienhersteller Spyker kann nun nicht gerade auf eine lange Firmengeschichte zurückblicken, aber zumindest auf eine erfolgreiche. Noch nicht einmal seit zehn Jahren rollen die handgefertigten Sportwagen mit dem Flugzeugpropeller im Logo aus den Fertigungshallen.
2008 hatten die Holländer den Prototypen ihres neuen Spyker in Genf vorgestellt. Ein Jahr später lässt sich nun auf dem Genfer Autosalon 2009 das fertige Produkt bestaunen. Und ganz dem Firmencredo folgend gleicht auch der Spyker C8 Aileron einen Flugzeug für die Straße. Weiterlesen »
In Genf wird wohl der Stand des Schweizers Frank Rinderknecht mal wieder die größten Warteschlangen anziehen. “Rinnspeed” präsentiert hier nämlich seinen iChange. Der Elektroflitzer ist ein Ein,- Zwei,- oder Dreisitzer zu gleich, je nach “Tagesform”.
Bislang wurden nur Artworks des Verwandlungskünstlers veröffentlicht. Auf dem Genfer Autosalon 2009 wird er endlich zu sehen sein.
Klar, variable Sitzmöglichkeiten kennt man aus jedem Van, man schmeißt einfach ein paar Sitze raus, und schon hat man einen Dreisitzer oder gar einen Einsitzer, wenn man dann so will. Der Clou am iChange sind aber nicht seine herausnehmbaren Sitze. Seine ganze Karosserie ist adaptiv.
Man verrückt nicht einfach nur ein paar Sitze. Ein Druck auf den entsprechenden Knopf und das ganze Fahrzeug verändert sich. Das Heck öffnet sich, fährt aus und gibt so den Raum für zwei weitere Sitze frei. So “morpht” der iChange vom reinrassigen Sportwagen zum kompakten Sportvan und das Ganze in einem tropfenförmigen Design, dass aus einem Sience-Fiction-Film stammen könnte.
Der Pariser Autosalon - von der neuen E-Klasse bis zum Audi RS6
Vom 4.-19. Oktober findet dieses Jahr der Pariser Autosalon statt. Die Franzosen versprechen uns einen heißen Herbst voller Neuheiten. Da der Sinn dieser Seite nicht in Automobilen der Marke Dacia, Citroen, KIA uvm. zu suchen ist, werden wir auch nur von den besten, schönsten und schnellsten Boliden dieser Messe berichten. Anbei: Nichts gegen Dacia und Co., die sicherlich auch gute Autos bauen, aber wir wollen den Kreis der erlauchten Autos weiterhin auf eine Preis ab 70.000 Euro beschränken.
Paris, die Stadt der Verliebten, der Seine und des Louvre. Diese werden alle zwei Jahre, im Wechsel mit der IAA in Frankfurt, um einige Kunstwerke reicher. In der Zeit zwischen dem vierten und 19. Oktober, wenn die Top-Hersteller dieser Welt mal wieder ihre Zelte in der französichen Hauptstadt aufschlagen um massig Neuheiten auf der Automesse vorzustellen und um Conceptcars das erste mal auf die Öffentlichkeit loszulassen, werden wir Autonarren Autos wie den Audi A1,RS6, BMW X1 oder Mercedes E-Klasse und dem Concept Fascination zu Gesicht bekommen.
Dass auch ein Hyundai durchaus in der Lage sein kann ein echter Blickfang zu werden beweist das Genesis Coupé mit auffälliger orange-schwarzer Lackierung und 300PS unter der Motorhaube. Ein echter Hingucker wird allerdings auch des E-Klasse Concept Fascination-der schwäbische Versuch ein Kombi mit einem Coupé zu verbinden. Audi schießt mit der lange erwarteten RS6-Limousine und 580PS scharf gegen seine Konkurrenten aus München und Stuttgart.
Wenn Sie ihre Freundin also seit Jahren zu einem Kurztrip nach Paris drängt, ist nun der richtige Augenblick ihre beiden Interessen perfekt miteinander zu verbinden und einige wunderschöne Tage auf dem Pariser Eifelturm und im Autosalon zu verbringen.
AMI Leipzig - die “Auto-Erlebnis-Messe”
Nach dem pompösen Genfer Autosalon und der Detroit Motor Show ist bei der Auto Mobil International in Leipzig eher von dem Motto “zwischen Plattenbauten und Traumwagen” die Rede. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Sachsen nicht auch großen Erfolg haben können. Die Nähe zum Osten wird der vom 14. bis 22. April stattfindenden Messe sicherlich zu großem Erfolg verhelfen.
Zum 17. Male findet die AMI nun schon statt. Dieses Jahr haben sich rund 470 Aussteller aus 21 Ländern angekündigt. Die einzigen beiden Weltpremieren werden der Fiat Linea und der Ssangyong Kyron Cyber sein. Keine Sorge liebe Leser, über beide Modelle verlieren wir auf dieser Seite nie wieder ein Wort. Uns interessieren eher folgende Modelle: Mercedes SL 65 AMG, BMW X6 Concept, Porsche Boxter RS 60 Spyder, Nissan GT-R, Gumpert Apollo, Porsche Cayenne Hybrid und der Lexus LF-A Roadstar.
Diese Modelle lassen so ziemlich jedes Herz eine wahren Autonarren höher schlagen. Ob man sich nun eher für die PS-Schleuder Gumpert Apollo oder einen Porsche Cayenne mit zukunftweisendem Antrieb interessiert, enttäuscht wird man in Leipzig nicht - zumindest nicht von den Autos.
Es gibt also doch jede Menge zu entdecken auf der AMI in Leipzig. “Go East” ist die Devise für Autofans, die nicht unbedingt spektakuläre Weltpremieren, dafür aber sehr schöne und schnelle Autos sehen möchten.
Artega GT – Ein Sportwagen in Polo-Größe
Auf dem Genfer Autosalon wurde er bereits vorgestellt, ab März 2008 soll mit der Serienproduktion begonnen werden: Der Artega GT vereint moderne Technik mit ansprechendem Design.
Dafür sorgt die Zusammenarbeit zwischen Henrik Fisker, dem früheren Design-Direktor von Aston Martin, und Hardy Essig, dem früheren Porsche-Konstrukteur. Endlich mal ein Auto, bei dem Design UND Technik stimmen!
Ein weiteres Merkmal ist die Größe, der Artega GT wird ein sehr kleiner Sportwagen. Knapp 4 Meter kurz ist das Modell, dabei so breit wie eine S-Klasse und sportlich flach gehalten.
Unter der Haube leistet ein 3,6-Liter-Sechszylinder mit 300 PS Leistung und 350 Nm Drehmoment eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h. Von Null auf Hundert kommt der Wagen in 5 Sekunden. Eine durchschnittliche Leistung, die aber für viele Autobesitzer völlig ausreichen dürfte. Ein gutes Aussehen bringt der kleine Flitzer in jedem Fall mit.
Sicherlich wird der Artega GT eher ein Sportwagen für den schmaleren Geldbeutel, aufgrund des trotz geringer Länge sehr sportlichen Designs und der ordentlichen Leistung könnte er aber schon bald viele Fans gewinnen.
Mansory Ferrari 599 GTB
Neben dem Mansory SLR gehörte zu den Neuheiten auf dem Genfer Autosalon auch ein von Mansory getunter Ferrari. Der Mansory Ferarri 599 GTB kommt sowohl optisch als auch unter der Haube mit einigen Veränderungen daher.
Zuerst zu den inneren Werten: Hier haben die Tuner aus Bayern ordentlich zugelegt. Ein verändertes Motormanagment, modifizierte Kompressoren und Ladeluftkühlung bescheren dem Sportwagen satte 720 PS. Der V12 Motor soll nach Angaben von Mansory in 3,7 Sekunden von Null auf Hundert sprinten können und 340 km/h Topspeed liefern.
Der Nachteil: Wie schon beim Mansory SLR beweisen die Bayern auch mit dem Ferrari nicht gerade ein glückliches Händchen, was das Design angeht. Ein riesiger Heckspoiler und ein mittig angebrachter Sportauspuff, sowie eine veränderte Chrom- Verkleidung zur Gewichtsreduktion machen aus der stilvollen Sportkarosse ein rasantes …. Etwas.
Das sieht aus wie ein Porsche, der italienische Stil wurde fast gänzlich weggebayert. Nur im Profil lassen sich noch die Kurven des Ferarri 599 erahnen. Solche Tuning- Patzer bleiben uns in Zukunft hoffentlich erspart!
Der Mansory SLR und der Mansory Ferarri 599 GTB- zwei fragwürdige Tunings!
Audi Q7 Coastline - der weiße Riese
Audi präsentiert eine weitere Neuheit auf dem Genfer Autosalon den stärksten Q7, den ein Audi-Werk je verlassen hat. Mit 500 PS und einer speziellen weißen Lackierung mit Perleffekt wird der weiße Riese in Genf dem Publikum präsentiert. Besonderheit ist, dass die Leistung von einem V12-Dieselmotor herrührt. Unterstützt wird dieses Bärenstarke Aggregat vom bulligen Auftreten des Ingolstädters.
Die verbreiterten Radkästen, die ellenlangen Stoßfänger, die riesigen Sidebacks und die monströsen Felgen machen aus dem weißen Riesen einen weißen Giganten, der von 500 PS zu Höchstleistungen angetrieben wird. Den Sprint auf Tempo 100 packt der Coastline in gerade mal 5,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei, wieder ein mal, elektronisch abgegrenzten 250 Km/h. Jammerschade diesem Monster einen Maulkorb zu verpassen, doch “Safety first” ist dabei wohl die Devise der Autobauer mit den vier Ringen auf der Motorhaube.
Ebenso wurde bei diesem Konzeptfahrzeug auf die Umwelt geachtet. Der Verbrauch des Kolosses soll laut Werksangabe lediglich 11,9 Liter auf 100 Km betragen. Damit ist er zwar kein drei-Liter-Auto, der die Umwelt schont, doch verglichen zu ähnlichen Bauwerken von BMW, Mercedes, Cadillac oder Hummer, ist der Q7 Coastline doch ein Umwelt-Engel.
Himmlisch ist auch das Interieur des Ingolstädters. Fast komplett in weiß gehalten, lässt mich das Ambiente des Cockpits von meiner persönlichen Vorstellung des Himmels träumen. Das DVD-Navigationssystem und die Soundanlage von Bang&Olufsen holt einen aber schnell wieder auf den Boden der Tatsachen. Ein solcher Klang kann nur teuflisch sein. Dämonisch dürfte auch der Preis des Luxusasutos sein, der im zweiten Halbjahr 2008 in Serie gehen wird. Doch darüber wir aus gegebenen Anlass noch geschwiegen.
Somit sorgt Audi neben dem Audi RS6 Avant gleich noch mit dem Q7 für aufsehen in Genf.





