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15. November 2011

Während ab 19. November die neue M-Klasse zu den Händlern rollt, feiert auf der Los Angeles Auto Show 2011 (18. bis 27. November) der überarbeitete ML 63 AMG Premiere. Wie die dritte M-Generation soll auch der Muskelprotz aus Affalterbach bei gesteigerter Leistung sparsamer geworden sein - mit Biturbo-Herz und Start-Stopp-System.

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28. Juli 2011

Kaum haben C-Klasse Coupé und die entsprechende AMG-Version ihren Platz im Produktportfolio eingenommen, wird auch schon der nächste Höhepunkt angekündigt: Das Mercedes C 63 AMG Coupé „Black Series” - 517 PS machen den Zweitürer so stark wie noch nie.

Schmückt AMG ein Modell mit der Bezeichnung „Black Series” sollte man sich auf ein extremes Auto gefasst machen. Dann zeigt der Affalterbacher Tuner in besonderem Maße, wo seine Wurzeln liegen - im Motorsport. Seit 2006 gibt es die „schwarze Serie” aus dem Hause AMG: SLK 55, CLK 63 und SL 65 folgt nun mit dem C 63 AMG Coupé das vierte Modell der Sonderlinie - die stärkste C-Klasse aller Zeiten.

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31. Mai 2011

Statt Flügeltüren eine knapp bemessene Stoffhaube: Auf der IAA 2011 feiert der Mercedes SLS AMG Roadster Premiere. Im Herbst ist Marktstart des offenen Boliden, Bestellungen werden ab dem 1.Juni 2011 entgegengenommen. Dabei zeigt sich: Weniger ist teurer.

Es hat etwas gedauert bis Mercedes den SLS AMG Roadster auf die Kunden loslässt. Obwohl die offene Version zeitgleich mit dem bereits 2009 vorgestellten SLS AMG Coupé entwickelt wurde.

Somit waren keine großen Veränderungen an der Karosseriekonstruktion nötig. Lediglich das fehlende Dach und damit einhergehender Stabilitätsverlust galt es auszugleichen. Mercedes löst das Problem mit verstärkten Seitenschwellern, zusätzlichen Streben am Windschutzscheibenrahmen und auf dem Mitteltunnel. Zudem sorgen eine Domstrebe an der Hinterachse sowie ein Querträger hinter den Sitzen für die nötige Verwindungssteifigkeit.

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5. Februar 2011

Im Rahmen der Pflegemaßnahmen der C-Klasse wird auch deren sportlichster Vertreter überarbeitet. Mit altem Motor, aber neuem Getriebe und aufgefrischter Optik debütiert der überarbeitete Mercedes C63 AMG auf dem Genfer Autosalon 2011.

Wie die zivilen Brüder zeigt sich das Topmodell aus Affalterbach mit markanteren Formen an Front und Heck, sowie den geschwungenen Scheinwerfern. Ergänzt wird der Auftritt des C63 AMG durch breite Schürzen und vier ovale Abgasrohre. Die Motorhaube mit veränderten Powerdomes besteht neuerdings aus Aluminium.

Wie die normale C-Klasse erhält auch das Topmodell im Zuge der Pflegemaßnahmen ein neues Armaturenbrett mit integriertem Bildschirm. Neben Einlagen in Klavierlack oder dunkel gebürstetem Aluminium kommen die typischen AMG-Insignien zum tragen. Den feinen Unterschied machen unter anderem Sportsitze, ein neues AMG-Lenkrad und Einstiegsleisten mit Logo.

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19. November 2010

Kaum sind die Feierlichkeiten zur Premiere des neuen Mercedes CLS abgeklungen, legt AMG seine Interpretation des viertürigen Edelcoupés nach. Mit neuem Biturbo-V8-Herz debütiert die Top-Version, der Mercedes CLS 63 AMG auf der Los Angeles Auto Show 2010.

Mittlerweile ist es Gepflogenheit bei Mercedes, dass den Baureihen ab C-Klasse aufwärts eine Top-Version aus dem Hause AMG zur Seite gestellt wird. So wird auch der neue CLS künftig von einer 525 PS starken AMG-Version flankiert.

Steckte beim Vorgänger noch der 6,3 Liter große V8-Saugmotor mit 514 PS unter der Haube, trägt der neue Hochleistungs-CLS den aktuellen Biturbo mit acht Zylindern und 5,5 Liter Hubraum. Mit 525 PS und 700 Nm steigt die Leistung im Vergleich zum Vorgänger deutlich. Auf Wunsch lassen sich mit dem „AMG Performance Package” 557 PS und 800 Nm aus dem V8 herausholen.

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9. April 2008

Der neue Mercedes SL

Der SL 65 AMG ist, wie dies auch bei der alten Baureihe der Fall war, die Topversion des Superroadstar mit dem Stern im Kühlergrill. Mercedes sah bei den beenidruckenden Werten des Vorgängers wohl kein Bedarf diese zu verbessern. Der SL 65 AMG leistet weiterhin 612 PS, die aus einem 12-Zylinder-Biturbomotor herrühren. Doch Optisch griffen die Großaspacher tief in die Trickkiste.

Den neuen SL haben wir bereits vergangenen Monat vorgestellt, nun ist es an der Zeit das Spitzenmodell der neuen Baureihe zu präsentieren. Die neue Front ist sicherlich mehr als nur gewöhnungsbedürftig, doch damit müssen sich die SL-Fans nun abfinden. Da nützt auch kein Gejammer, also kommen wir zu den Fakten. Der AMG setzt sich mehr denn je von dem Basismodell ab. Die neugestaltete prachtvolle Frontschürze fällt auch dem letzten Laien sofort ins Auge, der schwarz lackierte Kühlergrill, die stark verbreiterten Seitenschweller, die 19-Zoll-Doppelspeichen und die vergrößerten Kühlluftöffnungen verbreiten ein sehr dynamisch sportliches Flair.

Am Heck wurde nicht viel verändert. Ein schwarzer Diffusor an der Kofferraumklappe und die bekannten Doppelendrohre kommen dem geschulten SL-Fan auch sehr bekannt vor. Deshalb gefällt er mir von der Heckperspektive wohl auch noch am besten. Der Einzige Schwachpunkt der alten SL, der Innenraum, wurde nun dem Niveau des Exterieurs angepasst und spielt nun auch in der Liga der ganz Großen mit. Die Kopfraumheizung “Aircsraft” gehört jetzt genauso zur Ausstattung, wie die AMG-Sportsitze und die Echtcarbon-Teile.

Der Preis für den SL 65, der ab Mitte April zum Verkauf steht, beträgt 221.000 Euro. Eine gehörige Stange Geld für einen “alten” Motor im neuen Modell. Auch der SL 63 AMG, der mit 145.000 Euro deutlich billiger ist, trägt nicht gerade zu Besänftigung der erstaunten potenziellen Käufer bei.


E 63 AMG

Author: Nikola Trboglav
30. März 2008

Sporltichere Optik, ja! Sportwagen, nein!

Mit einem Grundpreis von knapp 96.000 Euro liegt die E-Klasse deutlich über den Preis seiner Konkurrenten aus München und Ingolstadt. Ist der 514 PS starke Schwabe sein Geld wert?

Die E-Klasse ist mit gerade mal sieben Pferdestärken zwar stärker als der M5, doch bis dato waren die Beschleunigungswerte der M-Fabrik meist besser. Dies sollte sich mit dem E 63 AMG jedoch ändern. Lediglich 4,5 Sekunden benötigt der AMG für den Spurt auf Tempo 100. Damit ist er fast eine halbe Sekunde schneller als sein ärgster Konkurrent aus München. Den S6 schlägt die E-Klasse gar um fast eine ganze Sekunde. Das spricht eine deutliche Sprache.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei elektronisch begrenzten 250 Km/h. Für einen Aufpreis von 2.700 Euro lässt sich die V-Max des Wolfs im Schafspelz jedoch auf sage und schreibe 300 Km/h erhöhen. Das ist so verblüffend, weil die Konkurrenz der deutschen Premium-Hersteller keinen Wert auf die Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit legt und Mercedes bislang nicht gerade als Vorreiter in Sachen Sportlichkeit galt.

Doch allein durch Kraft und Schnelligkeit sind fast 10.000 Euro Differenz wohl kaum zu verantworten. Vor allem das Platzverhältnis muss in der Mittelklasselimousine hohen Standards gerecht werden. Das Platzangebot ist mehr als komfortabel, natürlich erreicht es nicht den Level der S-Klasse, aber es überschreitet auch die Standards der einfachen oberen Mittelklasse. Das Interieur ist gewohnt sehr hochwertig verarbeitet. Die vielen technischen Macken, die die E-Klasse seit ihrer Einführung hatte, sollen im AMG verschwunden sein.

Optisch wagten sich die Schwaben nicht weit aus dem Fenster. Der AMG wirkt fast bieder und wird sein Image so trotz der sportlichen Frontschürze und dem AMG-Emblem auf dem Kofferraum nicht verbessern können. Überzeugend ist die Durchschlagskraft und die neuentwickelte sieben-Gang-Automatik, doch ein echter Kracher wird die E-Klasse wohl leider nie.


CL 65 AMG

Author: Nikola Trboglav
10. Februar 2008

CL

Ein 6,0-Liter-V12-Biturbo-Agregat mit 612 PS scheint AMG nicht auffällig genug zu sein. Zum 40 jährigen Geburtstag des Mercedes-Haustuners, veröffentlichen die Schwaben eine Sonderversion des CL 65 AMG, mit dem dezenzen Beinamen ” 40th Anniversary “.

Als erstes Mercedes-Serienfahrzeug überhaupt präsentiert sich dieser besondere CL in Alubeam. Bei dieser einzigartigen Lackierung erscheint der Farbton wie flüssiges Metall. Innen setzt die Sonderedition durch eine zweifarbige Nappa-Volllederausstattung im neuen Rautendesign und Carbon-Zierteile noch größere Akzente.

Das Coupé erreicht nach exakt 4,4 Sekunden Tempo 100, nach 13,3 Sekunden ist es bereits auf 200 Km/h, bevor es dann auf die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 250 Km/h stößt. Doch damit nicht genug, wenn man in Stuttgart schon Geburtstag feiert dann richtig.

CL 65 AMG

Die nächste Innovation wartet quasi an der nächsten Ecke. Der CL 63 AMG Black Series, der nicht nur optisch, eng verwandt mit dem Safetycar aus der Formel1 ist, braucht noch ein Zehntel weniger auf Tempo 100, also 4,3 Sekunden. Damit ist die Spanne an Coupés mit dem Aufdruck CL auf dem Kofferraum auch erschöpft. Nach dem Sinn einer solchen Produktion sollte man sich wohl nicht fragen. Aber die Menschen, die bereit sind zwischen 220.000 und 273.000 Euro für solche Modelle auszugeben, müssen sich wohl eh nicht nach dem Sinn und Zweck ihren Kopf zerbrechen.

Uns soll es recht sein, denn was soll man beim Anblick dieser Bilder sagen, außer einfach nur: heiß. Auch ohne die spärlich bekleidete Dame, die sich an diesen Traumwagen rekelt, bleibt der CL ein einmalig schön anzusehendes Spielzeug. Nur fahren ist da wohl schöner.


Mercedes S 65 AMG

Author: Nikola Trboglav
14. Januar 2008

S 65 AMG

Die, nach eigenen Angaben, schnellste Serienlimousine der Welt hat Sage und schreibe 612 Pferdestärken unter der Motorhaube. 13,3 Sekunden braucht die schnellste Version der S-Klasse um aus dem Stand auf Tempo 200 zu beschleunigen.

Die viel interessantere Frage, ist natürlich wie schnell die Super S-Klasse auf Tempo 100 beschleunigt. Sie schafft den Sprint in 4,4 Sekunden. Der Motor ist aus dem Maybach bekannt. Allerdings wurde die Leistung des V12-Aggregats auf 612 PS vergrößert und soll so dem “kleinen” Bruder helfen, sich gegen die starke Konkurrenz zu behaupten.

In dem Kolos schlummern zwei Turbolader, die die Luft komprimiert in den Motor pressen. Durch diese und kleinen Verbesserung an der Elektronik, wird dem S 65 AMG geholfen seine monströse Kraft sofort nach dem drücken des Gaspedals zu entfalten. So soll er ein Drehmoment von 1000 Newtonmeter haben, die zwischen 2000 und 4000 Umdrehungen pro Minute anliegen sollen.

Mit diesen Werten kann sich der AMG mit so ziemlich jeden Sportwagen der Marken Ferrari, Lamborghini usw. messen lassen. Unglaublich, aber wahr. Wem die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 250 Km/h nicht reicht, der kann die elektronische Begrenzung zu einem, verglichen zum Endpreis, kleinen Aufpreis auf 300 Km/h erhöhen lassen.

Doch ist der Luxusliner aus Affalterbach mit 300 Km/h Höchstgeschwindigkeit die schnellste Serienlimousine der Welt? Wohl kaum, schon der Bentley Continental Flying Spur ist mit 312 Km/h schneller. Doch er hat auch weniger PS. Das heißt, den Titel der stärksten Limousine holen die Schwaben in die Heimat. Noch eine Überraschung zum Schluss. Der AMG ist auch nicht die teuerste Limousine der Welt, denn all seine großen Brüder der Manufaktur Maybach sind fast doppelt so teuer, wie der zirka 215.000 Euro teure Benz.


Mercedes ML 63 AMG

Author: Nikola Trboglav
30. Dezember 2007


mercedes ml 63 AMG

Mit 510 PS und Allradantrieb greift dieser AMG nach den Sternen. Doch die Konkurrenz aus Zuffenhausen hat ordentlich vorgelegt. Wird es trotzdem für den Nobel-Benz reichen?

Mit einem Preis von gut 96.000 Euro, liegt die schnellste und teuerste Version des ML immer noch über 20.000 Euro unterm dem des Porsche Cayenne Turbo S, den wir als einzige Vergleichsmöglichkeit heranziehen können. Größer und teurer geht es natürlich, keine Frage. Mit einem Mercedes GL, Cadillac Escalade oder Hummer H2 oder H3 können beide, weder der ML 63 AMG, noch der Cayenne Turbo S, mithalten. Zumindest was den Preis oder die Größe betrifft. ABER schneller als die beiden deutschen Modelle ist keiner der genannten SUVs.

Mit einer Beschleunigung von 4,9 Sekunden von 0 auf 100 Km/h toppt der AMG alle seiner Konkurrenten. Selbst der Porsche kann da mit seinen 5,2 Sekunden nur in die Röhre gucken. Selbst Sportwagen wie der Porsche Cayman S oder der Maserati Gran Turismo können da nicht mithalten.



Allerdings sieht das Bild bei der Höchstgeschwindigkeit anders aus. Trotz der über 200 Kg mehr an Gesamtgewicht, schafft der Porsche Cayenne Turbo S 270Km/h, während der Mercedes ML 63 AMG leider auf 250 Km/h elektronisch begrenzt wurde.

Jedoch wollen wir beide nicht nur an ihrer Sportlichkeit messen, schließlich bleiben sie trotz Allem Geländewagen. Da hat der ML wiederum in puncto Leichtigkeit die Nase vorn. Mit seinen sieben Gängen ähnelt er schon eher einem komfortablen Geländewagen als der brachiale Cayenne.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass der ML der komplettere Wagen zum kleineren Preis ist.