Saab 9-3X – Saabs Allroad-Variante

Lange Zeit galt: Nichts Neues von Saab. Und dann präsentierte Saab den 9-3X zu einem Zeitpunkt, als niemand wusste ob und wie es mit der Firma weitergeht. Der Geländekombi hatte auf dem diesjährigen Genfer Autosalon Premiere.

Als die Verantwortlichen zu einer Präsentation des Saab 9-3X nach Lappland einluden, befand sich die schwedische Marke auf einem Tiefpunkt. Die Insolvenz war schon angemeldet und die Zukunft ungewiss. Die Überschrift „Allradler auf dünnem Eis“ (SpiegelOnline, 03.März 2009) beschrieb die damalige Situation treffend.

Mittlerweile sieht es etwas positiver aus. Trotz Insolvenz wird weiter produziert und nach derzeitigem Stand wird Saab von der, ebenfalls schwedischen, Nobelmarke Koenigsegg übernommen. Zudem sollen auf der IAA neue Modelle vorgestellt werden. Darunter der neue Saab 9-5, ein kleiner SUV und auch ein neues Cabrio ist in Arbeit.

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Bis dahin dient der Offroad-Kombi, nicht unbedingt als Hoffnungsträger, aber als Überbrückungsmodell.

Das Konzept des 9-3X ist das gleiche wie bei Audis A6 und A4 Allroad. In Saabs Fall nimmt man den 9-3 SportCombi, legt ihn höher, gibt ihm einen Allradantrieb und die passende Optik. Und schon fährt man in die Nische zwischen zivilem Kombi und SUV.

Der 9-3X verfügt über 35 Millimeter mehr Bodenfreiheit. Front- und Heckstoßfänger sind mit schwarzem Kunststoff eingefasst. Schweller und Radhäuser werden ebenfalls von Verkleidungen geschützt. Unterfahrschutz, Dachreling und zwei Auspuffrohre runden das Erscheinungsbild ab.

Als Motorisierung gibt es drei Varianten. Einen 210PS starken 2-Liter-Turbobenziner, der das Auto mit 300 Newtonmetern in neun Sekunden auf 100km/h und zur Höchstgeschwindigkeit von 230km/h treibt. Der Verbrauch liegt bei 8,3 Litern. Den gleichen Motor gibt es auch als in der Bio-Power-Version. Dieser kann mit Benzin oder Ethanol betrieben werden. Als dritte Möglichkeit steht ein 1,9-Liter-Diesel mit 180PS zu Wahl. Dessen Verbrauch wird mit 5,5 Litern angegeben.

Allerdings gibt es den Diesel nur als Fronttriebler, während bei den anderen das XWD-Allradsystem zum Einsatz kommt.

Die Innenausstattung basiert auf der gehobeneren Ausstattungsvariante „Vector“ der 9-3 Reihe. Platz fürs Gepäck, wie Skiausrüstung, ist auch vorhanden. Der Kofferraum lässt sich von 477 Litern auf 1331 Liter vergrößern.

Und um zur Schneepiste zu kommen ist dieses Auto gedacht.

Der Grundpreis liegt für den Diesel bei knapp 37000 Euro und bei fast 40000 Euro für die XWD-Modelle.

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