Richtiger Reifendruck beim Fahrrad

Göttingen – Der Daumentest ist zur Überprüfung des Reifendrucks bei Fahrrädern ungeeignet. Denn der Widerstand sei bei jedem Reifen unterschiedlich, sagt Arne Bischoff vom Pressedienst Fahrrad (pd-f).

Der Druck sollte sich immer im Bereich der Herstellerangaben auf der Flanke des Reifens bewegen. Der Experte empfiehlt deshalb, einen Reifendruckmesser zu verwenden. Bei Alltagsfahrern reiche auch eine Standpumpe mit Manometer. «Einen idealen Reifendruck gibt es nicht.»

Ein extra eingestellter niedrigerer Reifendruck kann dafür sorgen, dass der Reifen mehr Auflagefläche und mehr Halt auf glattem Untergrund bekommt.

«Niedriger Druck erhöht aber den Rollwiderstand und den Verschleiß des Reifens», erklärt Bischoff. Bei höherem Reifendruck leide der Fahrkomfort. Denn der Pneu könne sich nicht so gut an die Oberfläche anpassen. Grundsätzlich rät der pd-f dazu, regelmäßig den Reifendruck zu messen und Reifen, Felgen und Speichen auf Schäden zu kontrollieren.

Fotocredits: Lukas Schulze
(dpa/tmn)

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