Wiesmann GT MF5 – Kraftvoller Individualist
Seit 1988 stellt die Dülmener Wiesmann-Manufaktur Sportwagen in klassischem Design her, individuell ausgestattet und handgefertigt. Im Herbst vergangenen Jahres ging der GT MF5 an den Start.
Der GT MF5 wurde auf Grundlage des MF4 entwickelt und stellt derzeit das Spitzenmodell der Sportwagenschmiede dar.
Die extrem niedrige Karosserie des Modells wird durch sehr ausladende, runde Formen bestimmt, was sicher nicht jedermanns Geschmack trifft. Aber es zählen ja auch, und beim MF5 besonders, die inneren Werte.
Unter dem Kleid aus Glasfaserkunststoff mit den fast schon barocken Formen steckt die pure Kraft. Weiterlesen »
Audi TT RS Roadster – Offenes Kraftpaket
Nachdem Audi Anfang des Jahres den TT RS in Genf vorstellte, folgte auf der AMI in Leipzig der zweite Streich. Der TT RS Roadster feierte seine Weltpremiere.
Unter den zahlreichen Serienmodellen, die von den Ingolstädtern zur Schau gestellt wurden, war der Roadster sicher einer der herausstechendsten. Rechtzeitig zur Freiluftsaison steht der offene Zweisitzer bei den Händlern.
Das Herz des Roadster bildet, ebenso wie beim Coupe, der 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbomotor. Der Direkteinspritzer leistet stattliche 250kW/340PS und beschleunigt den Sportler in 4,7 Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometer.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt mit elektronischer Abriegelung bei 250km/h. Allerdings erhöht Audi sie auf Wunsch bis 280km/h. Weiterlesen »
Lexus IS F – Mittelklassesportler aus Japan
Mit dem IS F hat Lexus erstmals eine Sportlimousine ins Rennen geschickt. Die Konkurrenten des F tragen ein M, RS oder AMG in ihrem Namen. Lexus erhofft sich mit dem IS F endlich auch in Deutschland anzukommen, nachdem die Japaner in den USA schon längst als Premiummarke akzeptiert sind und im restlichen Europa Zuwächse zu verzeichnen sind.
Das F steht für Fuji, die Rennstrecke unterhalb des Fujiyama, die der Konzernmutter Toyota gehört. Hier fanden die Tests für und mit dem IS F statt.
Die Basis für den Lexus IS F bildet, der Name verrät es, die Limousine IS. Aber viel ist vom IS nicht übriggeblieben.
Die Karosserie wurde fast vollständig neu entworfen und gleichzeitig versteift. Markante Lufteinlässe, breite Kotflügel und dicke Endrohre prägen den Auftritt des Sportlers von Toyotas Premiummarke.
- Frontansicht Lexus IS F © flickr.com / Norris Wong
- Der Lexus IS F © flickr.com / Norris Wong
- Heckansicht Lexus IS F © flickr.com / Norris Wong
Unter der Motorhaube der viertürigen Sportlimousine steckt ein 5 Liter-V8-Motor, der ursprünglich aus dem Lexus LS600h stammt, aber stark modifiziert wurde. Das Aggregat stellt dem 1,7-Tonner 423PS und ein Drehmoment von 505 Newtonmetern zur Verfügung. Damit geht es in 4,8 Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometer. Bei 270km/h setzt die elektronische Geschwindigkeitsbegrenzung ein. Weiterlesen »
Maserati stellte Anfang des Jahres seinen Quattroporte Sport GT S auf der NAIAS in Detroit vor. Mit dieser aufgepeppten Sportlimousine hofft die italienische Nobelmarke gegen die Konkurrenz von Audi, Porsche und Co gerüstet zu sein.
Der Maserati Quattroporte Sport GT S löst das bisherige Spitzenmodell Quattroporte S ab. Dafür wurden einige kleine, aber feine Veränderungen bzw. Neuerungen an der Viertürigen Limousine vorgenommen.
Dem Sport GT S spendierte man einen neuen Kühlergrill in schwarz mit rotem Dreizack, dazu schwarz hinterlegte Scheinwerfer. Weiterhin wurde das Fahrwerk vorn um fünfzehn, hinten um elf Millimeter tiefergelegt und straffer ausgelegt.
Dadurch erhält das Modell eine bessere Fahrdynamik, so dass der Fahrer fast meinen könnte, er sitzt in einem reinrassigen Sportwagen und nicht in einer 5,10 Meter langen Limousine. Weiterlesen »
Maybach Exelero – Batman lässt grüßen
Der Maybach Exelero ist ein Unikat, das der Zusammenarbeit zwischen der Reifenfirma Fulda und Maybach entsprungen ist. Ebenfalls beteiligt, zu einem nicht Unerheblichen Teil, waren Professoren und Studenten der Fachhochschule Pforzheim. Die Idee für dieses Projekt ist nicht neu. Ein Ähnliches gab es schon 1938.
Die Idee hinter dem Exelero, war ein Fahrzeug zu konstruieren, mit dem die Fähigkeiten der Reifen unter Beweis gestellt werden können. Es sollte also ein Modell für den Hochgeschwindigkeitsbreitreifen Fulda Carat Exelero (Format 315/25 ZR 23) entstehen. Schon bei dem Projekt der 30er Jahre war ein Maybach Basis für ein solches Automobil mit der Bereifung von Fulda.
- Exelero Front © flickr.com / exfordy
- Maybayh Exelero © flickr.com / nahtanoj
- Exelero Heck © flickr.com / nahtanoj
So auch diesmal. Als Ausgangspunkt des zu entwickelnden Sportcoupe diente der Maybach 57S. Allerdings ist der Exelero nur noch an der Kühlerform und am Markenemblem als Maybach erkennbar. Weiterlesen »
YES! Roadster 3.2 – Handgefertigter Sportler aus Sachsen
Das Leben des YES! Roadster begann in Form einer Diplomarbeit. 2001 gab es das erste serienreife Modell und 2006 erschien auf der AMI das Nachfolgemodell, der YES! Roadster 3.2.
Der Name YES! steht für Young Engineers Sportscar.
Hergestellt wird der Sportwagen im sächsischen Großenhain von der Funke und Will AG. Das Design des in Handarbeit gefertigten Fahrzeugs stammt von Oliver Schweizer (Schweizer Design Consulting, Stuttgart). Diese Zusammenarbeit erwies sich als sehr fruchtbar, so konnten sich die Beteiligten schon zum zweiten Mal über den „Good Design Award” des Chicago Athenaeum für ihren YES! Freuen.
Nachdem von der ersten YES!-Generation schon 150 Fahrzeuge in alle Welt verkauft wurden, beschäftigt die Firma mittlerweile siebzig Leute, die mit dazu beitragen, dass der Roadster 3.2 insgesamt ausgereifter daherkommt. Weiterlesen »
Mercedes E-Klasse Coupe – Die Ablösung des CLK
Mit dem Coupe stellte Mercedes ein weiteres Modell seiner neuen E-Klasse auf dem Genfer Autosalon vor. Es tritt die Nachfolge des Mercedes CLK an, der zuletzt nur mäßigen Erfolg hatte.
Mit dem neuen E-Klasse Coupe will Mercedes endlich wieder aus dem Schatten des 3er Coupe von BMW und des Audi A5 treten. Während der CLK letztlich nur noch ein Zweitürer der C-Klasse war, setzen die Stuttgarter Autobauer bei ihrem neuen Oberklasse-Coupe vollständig auf dessen Zugehörigkeit zur E-Klasse, von der Modellbezeichnung und vom Baulichen.
Erkennbar ist die Klassenzugehörigkeit an Front und Heck. Hier wurde die Optik neuen E-Reihe übernommen.
Ins Auge fallen beim Coupe besonders die bogenförmige Seitenlinie, die sich von den Scheinwerfern bis zum Heck erstreckt und die ausgestellten Kotflügel hinten.
Das Design des Modells sorgt für einen Luftwiderstandswert von 0,24cw, somit ist das Coupe eines, wenn nicht gar das strömungsgünstigste Serienfahrzeug der Welt.
Als Antrieb stehen für das Mercedes-Coupe drei Benzin- und zwei Dieselmotoren zur Verfügung. Weiterlesen »
Maserati Gran Sport – Dezenter Sportler
Der Maserati Gran Sport ist eine Weiterentwicklung des Maserati Coupe. Mit der Einführung des Maserati Gran Turismo war zwar sein Ende besiegelt, aber der Gran Sport kann auch heute noch begeistern.
Die wichtigsten Veränderungen im Vergleich zum Maserati Coupe sind das zehn Millimeter tiefer gelegte Fahrwerk mit 19 Zoll Felgen und einer Spezialbereifung, ein verändertes Aussehen, Teile wie Schweller, Schürzen und auch das Heck wurden neu konzipiert. Treu geblieben ist Maserati auch beim Gran Sport seinem klassischen verchromten Grill mit dem Dreizack.
- Maserati GranSport © flickr.com / Urban Mixer
- GranSport Innenraum © flickr.com / Urban Mixer
- Maserati GranSport © flickr.com / Urban Mixer
Der Innenraum wurde mit neuen Sportsitzen, Instrumenten und Karbonteilen verändert und aufgewertet.
Nicht zu vergessen ist die Leistungssteigerung des Motors. Das 4,2 Liter-V8-Aggregat bringt eine Leistung von 400PS, etwa zehn Pferdestärken mehr als das Coupe. Das maximale Drehmoment liegt bei 451 Newtonmetern bei 4500 U/min. Die Kraft des Italieners wird mittels der Cambiocorsa-Sechsgangschaltung auf die Fahrbahn übertragen. Der Sprint von Null auf 100km/h ist in 4,9 Sekunden geschafft und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 290 Stundenkilometern. Selbst im Rückwärtsgang bringt es der Gran Sport noch auf beachtliche 89km/h. Weiterlesen »
Maybach Zeppelin – Maybachs Krönung
Die Geburtsstunde des Maybach Zeppelin war vor über 70 Jahren. Er wurde zwischen 1930 bis 1937 in verschiedenen Varianten gebaut. Zu dieser Zeit galt der Maybach Zeppelin als Inbegriff für Luxus und perfekte Automobilkunst. Auf dem Genfer Autosalon feierte Maybach die Auferstehung dieser Legende. Einer neuer, auf 100 Exemplare limitierter, Maybach Zeppelin.
Mit dem Zeppelin krönt Maybach seine Modellpalette und übertrumpft sich in Exklusivität und Luxus. Auch der Preis ist rekordverdächtig. In der „kurzen” Version kostet das Spitzenmodell zirka 483000 Euro, in der langen etwa 536000 Euro.
Als Basis dienen der Maybach 57S für die kleinere und der Maybach 62S für die lange Variante.
- Zeppelin Front © flickr.com / CLF
- Maybach Zeppelin © flickr.com / CLF
- Zeppelin Heck © flickr.com / CLF
Um die noble Limousine auf Touren zu bringen, dient ein 6,0 Liter-V12-Biturbomotor mit 471kW/ 640PS und einem maximalen Drehmoment von 1000 Newtonmetern. Mit diesem Antrieb schafft es das fast drei Tonnen schwere Fahrzeug auf die Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.
Erkennbar ist das Flaggschiff des Mercedes-Ablegers an seiner zweifarbigen Lackierung. Die Schulterlinie ist in „Rocky Mountains Hellbraun” gehalten, während der Hauptteil in ein tiefes schwarz gekleidet ist. Natürlich kann die erlesene Kundschaft auch andere Farben auswählen. Passend dazu sind die dunkel schimmernden 20 Zoll Felgen und dinkelrote Heckleuchten.
Auffällig sind auch die „Zeppelin”-Schriftzüge am Heck und vorn unter der Kühlerfigur mit dem Doppel-M.
Auch im Innenraum finden sich die „Zeppelin”-Schriftzüge mehrfach wieder, so zum Beispiel als Gravur auf den silbernen Sektkelchen, die zur Grundausstattung gehören. Weiterlesen »
Audi Q5 – Nicht nur ein kleiner Q7
Der Q5 ist Audis Vertreter unter den kompakten SUV. In diesem Segment stellt nicht nur eine Alternative zum VW Tiguan dar, sondern soll sich insbesondere gegen die Konkurrenten von Mercedes und BMW behaupten.
Einige Jahre war der BMW X3 Primus der Kompakt-SUV. Diese Vormachtstellung wurde erst durch den VW Tiguan gebrochen und nun schickt sich Audi an, mit dem Q5 die dominante Rolle in der Klasse der kompakten Premium-SUV zu erobern.
Mit seinen 4,63 Metern ist der Audi Q5 einen knappen halben Meter kürzer als der Audi Q7, aber immer noch sechs Zentimeter länger als der X3 und zehn Zentimeter länger als der Mercedes GLK. Mit einer Höhe von 1,65 Meter ist er der niedrigste der Konkurrenten, erscheint aber dadurch auch sportlicher und weniger bullig.
Durch seinen langen Radstand von 2,81 Metern bietet der Q5 viel Platz im Innenraum.
- Audi Q5 Frontansicht © flickr.com / dmytrok
- Audi Q5 Scheinwerfer © flickr.com / Eisenheim
- Audi Q5 zur Moskauer Autoshow 2008 © flickr.com / ppz
- Audi Q5 Rückansicht © flickr.com / Mike Babcock
- Audi Q5 zur Pariser Autoshow 2008 © flickr.com / Wyemji
- Audi Q5 Cockpit © flickr.com / Mike Babcock
Es ist ausreichend Platz auf fünf Sitzen vorhanden und das Kofferraumvolumen lässt sich von 540 Liter auf 1560 Liter Fassungsvermögen steigern. Gegen Aufpreis lässt sich die Rückbank auch verschieben und im Verhältnis 40:20:40 teilen. Damit erfüllt der Q5 die Anforderungen an eine Familienkutsche, wie auch an den Einsatz als Lastenträger. Weiterlesen »

























