Mercedes G-Klasse – Pflege für den Gelände-Dino

Mercedes hat die G-Klasse – wieder einmal – einer Modellpflege unterzogen. Während sich äußerlich nur wenig am Offroad-Urgestein ändert, treten die Neuerungen im Cockpit stärker zutage. Zudem rücken zwei AMG-Versionen ins Angebot. Offiziell vorgestellt wird die neue G-Klasse auf der Auto China (27. April bis 2. Mai).

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Zum zigsten Mal überarbeitet Mercedes seine G-Klasse. Der Überblick zum wievielten Mal fällt schwer – bei 33 Jahren Bauzeit kein Wunder. Zwar regelmäßig aufgefrischt steht der Offroader doch weitgehend so da wie im Jahr 1979. Die Neuerungen fielen, zumindest äußerlich nur dezent aus. So auch im Jahr 2012.

Tagfahrlicht und aufgefrischte Armaturen

Auf den ersten Blick ist die Pflege für den Gelände-Dino kaum wahrnehmbar. Als Erstes fallen die LED-Tagfahrleuchten unterhalb der Scheinwerfer auf. Daneben zeigen sich neu gestylte Außenspiegel. Markantere Merkmale tragen die AMG-Versionen: neuer Kühlergrill, Stoßfänger mit großen Lufteinlässen, 20-Zoll-Felgen und rote Bremssättel.

Beim Blick ins Cockpit fallen die Änderungen sofort auf. Mittelkonsole und Armaturen sind neu gestaltet. Der Fahrer schaut, wie beim Mercedes ML 63 AMG, auf runde Tacho- und Drehzahlmesser-Uhren und das dazwischen liegende Farbdisplay. Ein weiterer Bildschirm sitzt in der Mitte. Er gehört zum serienmäßigen „Comand-Online-System“ mit Internetzugang, Navigation inklusive Offroad-Funktionen, DVD-Wechsler sowie Sprachsteuerung.

Optional lässt sich die G-Klasse mit Sicherheitsassistenten wie Abstandstempomat, Einparkhilfe mit Rückfahrkamera und Totwinkelassistent aufrüsten.

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Von 210 bis 612 PS

Ein Benziner, ein Diesel und die zwei neuen AMG-Ausführungen bilden das Motorenprogramm der Mercedes G-Klasse.

Zum Einstieg gibt’s unverändert den G 350 BlueTec mit Drei-Liter-V6-Dieselmotor und 210 PS. 388 PS stemmt der 5,5-Liter-V8-Benziner im G 500 an die Räder. Wie der Diesel über das Automatikgetriebe 7G-Tronic Plus.

Im Vergleich zu den Versionen aus Affalterbach nehmen sich die Standard-Gs bescheiden aus. Beim neu ins Programm aufgenommenen G 63 AMG steckt ein 5,5-Liter-V8-Biturbo mit 544 PS, 740 Nm und Start-Stopp-System unter der Haube.

Mit dem G 65 AMG kann sich Mercedes rühmen, den stärksten Serien-Geländewagen der Welt anzubieten: doppelt aufgeladener Sechs-Liter-Benzinmotor, zwölf Zylinder, 1000 Nm und 612 PS. Es ist gleichzeitig das teuerste Auto im derzeitigen Mercedes-Angebot. Mindestens 264.180 müssen für den Mercedes G 65 AMG hingeblättert werden. Da fallen die Folgekosten angesichts eines Verbrauchs von durchschnittlich 17 Litern auch nicht mehr so ins Gewicht.

Ansonsten kommt die überarbeitete G-Klasse ab Juni 2012 in den Handel. Auch zu etwas zivileren Preisen. Den G 350 gibt es „schon“ ab 85.311 Euro.

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