Maserati Quattroporte Sport GT S – Das Flaggschiff von Maserati

Maserati stellte Anfang des Jahres seinen Quattroporte Sport GT S auf der NAIAS in Detroit vor. Mit dieser aufgepeppten Sportlimousine hofft die italienische Nobelmarke gegen die Konkurrenz von Audi, Porsche und Co gerüstet zu sein.

Der Maserati Quattroporte Sport GT S löst das bisherige Spitzenmodell Quattroporte S ab. Dafür wurden einige kleine, aber feine Veränderungen bzw. Neuerungen an der Viertürigen Limousine vorgenommen.

Maserati Quattroporte (NAIAS 2009) © flickr.com / hwojtek

Dem Sport GT S spendierte man einen neuen Kühlergrill in schwarz mit rotem Dreizack, dazu schwarz hinterlegte Scheinwerfer. Weiterhin wurde das Fahrwerk vorn um fünfzehn, hinten um elf Millimeter tiefergelegt und straffer ausgelegt.

Dadurch erhält das Modell eine bessere Fahrdynamik, so dass der Fahrer fast meinen könnte, er sitzt in einem reinrassigen Sportwagen und nicht in einer 5,10 Meter langen Limousine.

Dieser Eindruck wird durch das kräftige Brüllen der neuen Auspuffanlage unterstrichen. Aber der satte Klang stammt nicht allein von den Sportauspuffrohren.

In hohem Maße mitverantwortlich ist der 323kW/440Psstarke 4,7 Liter-V8-Motor, dem, im Vergleich zum Quattroporte S zehn Pferdestärken zusätzlich entlockt werden. Von Null auf 100 Stundenkilometer beschleunigt die Sportlimousine in 5,1 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit beträgt 285km/h.

Ein „grünes“ Auto ist der Sport GT S mit einem angegebenen Durchschnittsverbrauch von 15,7 Litern auf 100 Kilometer, im Stadtverkehr sind auch gut 24 Liter möglich, und einem CO2-Ausstoss von 365g/km wahrlich nicht. Da sind andere Fahrzeuge in diesem Segment weiter.

Die Kraft des Motors wird mittels überarbeiteten Sechsgang-Automatikgetriebe auf die Fahrbahn gebracht. Wobei es im manuellen Modus möglich ist, die Gangwechsel selbst zu bestimmen und die Drehzahl auszureizen, bis sich der Drehzahlbegrenzer einschaltet.

Wird aber die „Sport“-Taste betätigt, wird das Schaltprogramm angepasst, die Schaltzeiten verkürzt.

Der Innenraum des fast zwei Tonnen schweren Italieners ist in schwarz gehalten. Die Sportsitze sind mit Leder überzogen und Holz wurde von Carbon abgelöst.

Als Nachteil für den Maserati könnte sich das Fehlen moderner Fahrassistenzsysteme erweisen. Immerhin gehören diese mittlerweile, in dieser Fahrzeug- und Preisklasse zu den Ausstattungspaketen dazu. Zwar nicht unbedingt serienmäßig, aber wenigstens optional.

Immerhin verlangt Maserati für seinen Quattroporte Sport GT S 133310 Euro.