Ferrari stellt puristische Renner im Doppelpack vor

Wiesbaden – Ferrari hat zwei offene Sportwagen vorgestellt: den einsitzigen Monza SP1 und den Zweisitzer Monza SP2. Ohne Dach und reguläre Windschutzscheiben lehnen sich beide optisch etwa an Rennwagen der Sportwagenweltmeisterschaft der 1950er Jahre an.

Sie greifen aber auf moderne Technik wie etwa Karosserien aus Carbonfaser zurück, teilte der Hersteller mit. Der einsitzige Monza SP1 zeigt eine große Innenraumabdeckung, die nur den Fahrerplatz ausspart. Beim zweisitzigen SP2 bekommt der Beifahrer zumindest eine kleine Schutzscheibe und einen eigenen Überrollbügel. Allerdings soll eine «virtuelle Windschutzscheibe» in der Verkleidung über den Instrumenten und dem Lenkrad bei den Autos einen Teil des Luftstromes ablenken und so den Fahrkomfort sicherstellen.

Die Passagiere können in den Autos bis über 300 km/h schnell werden und binnen 2,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 preschen. Dafür sorgt ein Zwölfzylinder mit 6,5 Litern Hubraum, der 603 kW/810 PS und bei 7000 Umdrehungen 719 Nm Drehmoment bereitstellt. Mit beiden limitierten Modellen startet der italienische Sportwagenhersteller seine neue Icona-Modellreihe, deren Design sich an «stilprägenden Ferraris der 1950er Jahre» orientieren soll. Preise, Stückzahl und Auslieferungsstart nannte Ferrari noch nicht.

Fotocredits: Ferrari
(dpa/tmn)