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Porsche Panamera Turbo S – Turbo mit Extra-Schub
Panamera Turbo S heißt das neue Topmodell der Baureihe. Mit 550 PS und 306 km/h Spitze bietet Porsche die neue Version seines Viertürers ab Juni 2011 an. Natürlich gegen einen kräftigen Preisaufschlag gegenüber dem Panamera Turbo.
Rund 167.000 Euro verlangen die Zuffenhausener als Gegenleistung für ihre neue Top-Version des Panamera, Einstiegspreis wohlgemerkt. Gegenüber dem Turbo ist das ein Aufschlag von knapp 30.000 Euro.
Dafür gibt es Extra-Schub von 50 PS. Um den gleichen Wert legt das maximale Drehmoment zu. Damit leistet das doppelt aufgeladene 4,8-Liter-V8-Triebwerk 550 PS und 750 Newtonmeter. Per Overboost im „Sport” oder „Sport Plus”-Modus werden die Passagiere kurzzeitig von 800 Nm in die Sitze gedrückt. Dank „Sport Chrono Paket Turbo”, das Porsche dem Turbo S serienmäßig spendiert.
330,695 km/h - Geschwindigkeitsrekord auf Eis: Für Bentley Anlass ein passendes Sondermodell aufzulegen. In Genf stellten die Briten den Bentley Continental Supersports Convertible „Ice Speed Record” vor. Weltweit auf 100 Einheiten limitiert ist das Rekord-Cabrio mit 640 PS das stärkste Straßenmodell der Luxusmarke.
Aufgestellt wurde der Rekord von dem Finnen Juha Kankkunen, seines Zeichens vierfacher Rallyeweltmeister. Im Februar dieses Jahres erreichte er auf der zugefrorenen Ostsee vor Finnlands Küste mit einem Bentley Continental Supersports Cabrio 330,695 Stundenkilometer. Schneller war noch keiner mit einem Cabrio auf Eis unterwegs.
Koenigsegg Agera R – 1115 PS mit Dachbox
Vor einem Jahr debütierte der Koenigsegg Agera auf dem Genfer Automobilsalon. An gleicher Stelle zeigte die schwedische Sportwagenschmiede in diesem Jahr die 1.115 PS starke R-Version. Zum neuen Topmodell bieten die Schweden neues Zubehör an: Mit dem Winterpaket steht einem Skiausflug mit Zweisitzer nichts im Wege.
Schon der Koenigsegg Agera mit seinen 910 PS hat wenig Konkurrenz zu fürchten. Noch überschaubarer wird das Feld in dem die R-Version antritt, über der 1000 PS-Marke.
Herzstück des als flex-fuel ausgelegten Koenigsegg Agera R ist der V8 mit doppelter Turboaufladung und fünf Liter Hubraum. Mit Superbenzin im Tank leistet das Triebwerk stattliche 940 PS und 1100 Nm. Wird dem Motor Bioethanol E85 verabreicht entfesselt das Aggregat seine Maximalleistung von 1115 PS. Das maximale Drehmoment von nun 1200 Nm liegt bei 4100 Touren an.
Alfa Romeo 4C Concept – 8C im Kleinformat
Klein, leicht, zwei Sitze, Mittelmotor, Heckantrieb: Alfa Romeo überraschte in Genf mit dem 4C Concept. Mit der Studie besinnen sich die Italiener auf ihre sportliche Tradition - auch für den kleineren Geldbeutel.
Schon bei dem Alfa Romeo 8C Competizione und dessen offener Variante ging das Herz der Alfisti auf. Belebte die italienische Kultmarke endlich ihr „Cuore Sportivo”, ihr „sportliches Herz” wieder und erwachte aus ihrem Dornröschenschlaf - für viele der treuen Anhänger hieß es weiterhin träumen.
Mit dem Alfa Romeo 4C soll das ab der zweiten Jahreshälfte 2012 anders werden. Der 8C im Kleinformat soll nicht als limitierte Auflage, sondern als echtes Serienmodell auf den Markt kommen. Und das zu einem einigermaßen bezahlbaren Preis. Zwar sind rund 45.000 Euro auch kein Pappenstiel, dafür bekommt man aber einen knackigen Leichtbausportler, der in einer Liga mit Audi TT oder der Elise von Lotus antritt.
Ferrari FF: Ferrari Four auf dem Genfer Autosalon 2011
Der Ferrari FF, der auch Ferrari Four genannt wird, wurde auf dem Genfer Autosalon 2011 zum ersten Mal präsentiert und begeisterte mit seinem neuartigen Wesen.
Der Ferrari FF eröffnet ein für Ferrari bisher unerforschtes Gebiet. Dann das FF steht für Ferrari Four, was sich auf die Sitzplätze und auch denn Antrieb bezieht. Der neue super sportliche Flitzer ist nämlich ein Viersitzer, der sich sogar als Familienfahrzeug eignen könnte. Auch der Allradantrieb ist für Ferrari noch Neuland. Weiterlesen »
Gumpert Tornante by Touring – Gumpert mit italienischem Chic
Die Altenburger Sportwagenmanufaktur Gumpert ist für kompromisslose Supersportwagen bekannt, weniger für ansprechendes Design. Besserung ist in Sicht: In Zusammenarbeit mit Carozzeria Touring Superleggera stellen die Thüringer den Gumpert Tornante auf die Räder. Der 700 PS starke Bolide im italienischen Gewand debütierte auf dem Genfer Automobilsalon 2011 und soll ab 2012 die Modellpalette erweitern.
Ob Aston Martin DB4 und DB5, BMW 328 Berlinetta, Alfa Romeo 8C 2900 oder Ferrari 166 und 340 und im vergangenen Jahr der Bentley Continental Flying Star: Sie entstammen allesamt dem Karosseriespezialisten und Inbegriff italienischen Designs Touring Superleggera.
Mit der Vorgabe „Eleganz, Raum und Komfort mit Motorsport-Technik zu verbinden” entwickelte die Karosserieschmiede den Tornante. Die zweisitzige Sportwagenstudie, von den Italienern als „Fast Tourer” bezeichnet, soll alltagstauglicher als seine Basis Apollo sein.
Jaguar XKR-S – Die neue Superkatze
Jaguar zeigt besonders scharfe Krallen: Auf dem Genfer Automobilsalon 2011 präsentiert die britische Edelmarke den XKR-S. Mit 550 PS stärkstes Serienmodell der Firmenhistorie schafft das Sportcoupé den Sprung in den „Club 300″.
Den Aufstieg in diesen elitären Club schaffen nur wenige. Zu Ferrari, Maserati und Co. gesellt sich mit dem XKR-S ein neuer 300-km/h-Knacker, der die „Jaguar Sportwagentechnik krönt”. Dennoch kann die neue Superkatze dem Jaguar XJ220 den Titel des schnellsten Serienmodells der Marke nicht streitig machen. Dafür wären 341 km/h zu schlagen.
Um den XKR-S auf 300 km/h zu bringen, haben sich die Briten des fünf Liter großen Achtzylinders angenommen. Statt den 510 PS der technischen Basis XKR erhält die S-Version eine Leistungssteigerung um 40 auf 550 PS. Dazu generiert der V8-Kompressormotor mit Direkteinspritzung ein maximales Drehmoment von 680 Newtonmeter. Per Sechsgang-Automatik gehen die Kräfte an die Hinterbeine und die Katze setzt zum Sprung an.
Aston Martin Virage – Überraschendes Comeback
Überraschung geglückt: Mit der Rückkehr des Aston Martin Virage haben wohl die wenigsten gerechnet. Auf dem Genfer Automobilssalon 2011 präsentiert der britische Sportwagenbauer seinen jüngsten Coup. Als Coupé oder Cabrio im typischen Aston Martin-Anzug wird der neue Zwölfzylinder mit fast 500 PS zwischen DB9 und DBS platziert.
Ein neues Modell bis zur Premiere unter Verschluss zu halten hat Seltenheitswert. Den Briten ist das mit ihrem Virage gelungen. Dabei ist der neue Sportler ein alter Bekannter - dem Namen nach.
Von den späten Achtzigern bis ins Jahr 2000 wurde der Virage in verschiedenen Varianten gebaut. Nun erlebt der Sportwagen seine Wiederauferstehung. Wie den bekannte Vorfahren soll es das neue Luxusmodell als Gran Turismo in Coupé-Form und als offene Version, die bei Aston Martin traditionell Volante heißt, geben. Eine weitere Gemeinsamkeit ist der vergleichsweise dezente Auftritt. Bei aller äußeren Zurückhaltung erwarten die Passagiere des 2+2-Sitzers im Innenraum aufwändig verarbeitete Lederausstattung, Sportsitze samt Heizung, Satellitennavigationssystem und ein 700 Watt starkes Audiosystem.
Porsche Panamera S Hybrid – Panamera mit Doppelherz
Porsche präsentiert den Panamera S Hybrid auf dem Genfer Autosalon 2011. Mit einer Gesamtleistung von 380 PS soll das zweite Hybrid-Modell des Sportwagenbauers 6,8 Liter Benzin je 100 Kilometer verbrauchen und 159 Gramm CO2 emittieren.
Um diese Werte zu erreichen ziehen die Zuffenhausener - optional -rollwiderstandsoptimierte Reifen auf. Mit serienmäßiger Bereifung soll der Verbrauch des Reisesportlers auf 7,1 Liter steigen, der CO2-Ausstoss auf 167 g/km. Was für einen Porsche auch kein schlechter Wert ist.
Den Antriebsstrang übernimmt Porsches Gran Turismo vom Cayenne S Hybrid. Die Hauptlast des Antriebs trägt ein Dreiliter-V6-Kompressormotor mit 333 PS, bekannt vom Audi S4. Unterstützt wird der Benziner von einem 34 kW (47 PS) starken Elektromotor, der auch als Generator und Starter dient. Gemeinsam oder einzeln treiben die beiden Motoren den Panamera voran.
Maserati GranCabrio Sport – Sportlich nachgelegt
Maserati legt mit dem GranCabrio Sport die neue Top-Version des offenen Viersitzers nach. Mit dem Zusatz „Sport” sind zehn zusätzliche PS und geschärfte Optik verbunden. Auch Getriebe und Fahrwerk werden auf Sport getrimmt. Den ersten großen Auftritt hat das sportliche Edelcabrio auf dem Genfer Automobilsalon (03. - 13.März 2011).
Schwarzer Kühlergrill mit rot akzentuiertem Dreizack und hell umrandende, dunkle Scheinwerfer sind die auffälligsten Erkennungsmerkmale des GranCabrio Sport. Hinzu kommen Luftleitbleche und Seitenschweller in Wagenfarbe sowie zwei große Endrohre. In Anlehnung an Maseratis Rennwagen der 50er Jahre glänzt der offene Viersitzer in „Rosso Trionfale”.
Das Interieur zeigt sich erwartungsgemäß mit ausgesuchten Materialien und Einlagen. Lässt das Wetter Oben-ohne nicht zu, schützt das dreilagige Stoffverdeck.

