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Der Wolf im Wolfspelz

Author: Nikola Trboglav
15. Februar 2008

Die pompöse Front scheint den Asphalt förmlich auffressen zu wollen

Der neue Audi RS6 Avant ist nicht nur etwas für Familienväter mit Gier nach Pferdestärken, er ist vielmehr ein Sportwagen mit einem riesigen alltagstauglichen Innenleben. 580 PS heißt hier die magische Zahl, mit der die Ingolstädter ihren Konkurrenten aus Stuttgart und München das fürchten lehren.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von exakt 280 Km/h, bietet der Herr der Ringe Mercedes und Co. nicht nur die Stirn, er schlägt brutal auf eben diese ein. Während die Konkurrenz brav bei 250 Km/h elektronisch abriegeln lässt, lässt Audi seinem Wolf freien Lauf. Er soll seine Opfer, nicht mehr sind im Vergleich ein C AMG T-Modell oder ein 5er M-Kombi, förmlich auffressen. Der stärkste Audi aller Zeiten wird auch bei den Experten auf dem Genfer Autosalon 2008 für ordentlich Gesprächsstoff sorgen

In phänomenalen 4,3 Sekunden beschleunigt der RS6 auf Tempo 100. Um vergleichbare Gegner heranzuziehen, kann man ihn nur mit Automobilen den Marken Porsche, Ferrari, Lamborghini usw. vergleichen. Ein 911 GT3 etwa braucht genauso lange beziehungsweise ist so dermaßen schnell um auf die magische 100-Km/h-Marke zu gelangen.

Die 19″ Felgen wirken relativ klein

Auch wenn es dreist erscheint bei solch einen Traumwagen von der Alltagtauglichkeit zu sprechen, müssen wir uns doch die Zeit nehmen, denn immerhin bleibt der RS6 bei all seinen Sportwagenfähigkeiten ein Kombi. Als Verbrauch gibt der Hersteller 13,9 Liter Super Plus auf 100 Kilometern an. Der permanente Allradantrieb ist mit seiner Kraft-Verteilung von 40: 60 zwischen Vorder- und Hinterachse hecklastig ausgelegt, was die Fahrdynamik erhöhen soll. Somit scheint der Verbrauch auf den ersten Blick recht hoch zu sein, doch für 580 PS verteilt auf ein V10-Aggregat ist der Verbrauch doch vergleichbar gering.

Somit kann man der Audi AG getrost nur eines sagen : Danke, für ein weiteres Stück deutscher Automobilgeschichte.


Aston Martin V8 Vantage

Author: Nikola Trboglav
14. Februar 2008

Die feine englische Art sieht wohl anders aus. Mit einem 385 PS starken Herzstück und einem Preis von etwas 122.000 Euro, beschleunigt in exakt 5,0 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 280 Km/h wildern die Briten im Porsche-Revier rum. Doch reicht es auch um den Klassenprimus angreifen zu können?

Arbeiten wir uns langsam nach vorne vor. Was den Preis angeht, nehmen sich die Briten und Deustchen nicht viel. Doch das ist wohl der Faktor, mit der geringsten Aussagekraft. Verglichen zu einem Porsche Cayman S, hat der Brite die Nase vorn. Denn mit 5,4 Sekunden, einem Interieur das nicht vergleichbar ist und einem fast 70.000 Euro geringerem Preis, ist der Cayman der falsche Ansprechpartner.

Heck V8 Vantage

Ein besserer Sparringspartner ist da eher, der 911 GT3. Dieser kostet nicht nur etwas weniger, er hat mit 416 PS auch noch deutlich mehr Pferdestärken. Das schlägt sich nicht zuletzt auf die Beschleunigungswerte nieder. Mit 4,3 Sekunden und einem V-Max von 310 Km/h zeigt der GT3, wer der Herr im Ring ist. Es fällt also schwer einen angemessen Sparringspartner für den Aston Martin zu finden. Wenn man ihm kein Fallobst oder keinen übermächtigen Weltmeister vorhalten möchte.

Aston Martin V8 Vantage

Optisch ähnelt der Vantage seinem großen Bruder, dem DBS schon sehr, doch Leistungstechnisch kann er nicht mit ihm mithalten. Schließlich ist der DBS ist nicht umsonst der große Bruder. Somit bleibt dem V8 VAntage nicht viel mehr als nur rumzuwildern, einige Blicke auf sich zu ziehen, aber mit eingezogenem Schwanz wieder das revier zu verlassen.

Gut sieht er auf jeden Fall aus. Das Exterieur wird auch Porschefahrer ansprechen, doch nicht alles das glänzt ist Gold. So enttäuscht der Vantage doch sehr in puncto Kraft.


CL 65 AMG

Author: Nikola Trboglav
10. Februar 2008

CL

Ein 6,0-Liter-V12-Biturbo-Agregat mit 612 PS scheint AMG nicht auffällig genug zu sein. Zum 40 jährigen Geburtstag des Mercedes-Haustuners, veröffentlichen die Schwaben eine Sonderversion des CL 65 AMG, mit dem dezenzen Beinamen ” 40th Anniversary “.

Als erstes Mercedes-Serienfahrzeug überhaupt präsentiert sich dieser besondere CL in Alubeam. Bei dieser einzigartigen Lackierung erscheint der Farbton wie flüssiges Metall. Innen setzt die Sonderedition durch eine zweifarbige Nappa-Volllederausstattung im neuen Rautendesign und Carbon-Zierteile noch größere Akzente.

Das Coupé erreicht nach exakt 4,4 Sekunden Tempo 100, nach 13,3 Sekunden ist es bereits auf 200 Km/h, bevor es dann auf die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 250 Km/h stößt. Doch damit nicht genug, wenn man in Stuttgart schon Geburtstag feiert dann richtig.

CL 65 AMG

Die nächste Innovation wartet quasi an der nächsten Ecke. Der CL 63 AMG Black Series, der nicht nur optisch, eng verwandt mit dem Safetycar aus der Formel1 ist, braucht noch ein Zehntel weniger auf Tempo 100, also 4,3 Sekunden. Damit ist die Spanne an Coupés mit dem Aufdruck CL auf dem Kofferraum auch erschöpft. Nach dem Sinn einer solchen Produktion sollte man sich wohl nicht fragen. Aber die Menschen, die bereit sind zwischen 220.000 und 273.000 Euro für solche Modelle auszugeben, müssen sich wohl eh nicht nach dem Sinn und Zweck ihren Kopf zerbrechen.

Uns soll es recht sein, denn was soll man beim Anblick dieser Bilder sagen, außer einfach nur: heiß. Auch ohne die spärlich bekleidete Dame, die sich an diesen Traumwagen rekelt, bleibt der CL ein einmalig schön anzusehendes Spielzeug. Nur fahren ist da wohl schöner.


Porsche 911 GT3

Author: Nikola Trboglav
7. Februar 2008

911 Gt3

Der Boxer, der natürlich im Heck schlummert, hat bis auf die Optik rein garnichts mit Basismodell zu tun. Bis auf den Klimakompressor ist alles andere auf Höchstleistung getunt. Hält der Gt3 was er verspricht? Ist er wirklich schneller als ein normaler Porsche und für die Rennstrecke gemacht?

Aus 3,6 Litern Hubraum 416 PS rauszuholen ist rekordverdächtig und alle mal rennstreckentauglich. Auch die Sprintwerte und die Höchstgeschwindigkeit lassen sich sehen. Mit 310 Km/h V-Max und einer Beschleunigung von sagenhaften 4,3 Sekunden ( mein elektrisches Fenster braucht länger um hochzufahren ) verdient sich der Sportwagen mehr als nur das Prädikat “rennstreckentauglich”.

Ruhiges Cruisen ist für die Alltagtauglichkeit ein muss. Doch aus das schafft der GT3 und zwar mit einem Verbrauch von relativ geringen 13 Litern auf 100 km. Damit zeigen uns die Schwaben nicht nur, dass es möglich ist einen alltagstauglichen Rennboliden zu bauen, sie zeigen uns auch das diese perfekte Kombination seinen Preis hat. Mit 108.000 Euro kostet der Porsche für Otto Normalverbraucher natürlich eine gehörige Stange Geld, doch in Relation zu einem Audi R8, BMW M6 oder gar einem Aston Martin DBS, die alle ähnliche Beschleunigungswerte erreichen, ist der Porsche wiederum nicht zu teuer.

Das Interieur grenzt sich der GT3 nicht großartig vom Basismodell ab. Die Instrumente sind, wie im Carrera GT, mit gelben Zeigern ausgestattet und edles Alcantaralder schmückt das gesamte Innenleben des Zuffenhauseners. Doch Man(n) will einen richtigen Sportwagen, da braucht man keinen großen Schnick-Schnack.

Letztendlich ist der GT3 ein mehr als gelungener Sportwagen. Das zeigt alleine der Vergleich zu seinen Konkurrenten, von denen er keine Abstriche zu befürchten hat. Sein Saugmotor verschafft ihm nicht nur in puncto Beschleunigung Bestwerte. Selbst verglichen zu dem Topmodell GT3 RS, der 20Kg leichter und o,1 Sekunden schneller beschleunigt, ist der GT3 auf Grund seines 20.000 Euro niedrigeren Preises, der bessere Sportwagen.


Lamborghini Reventón

Author: Nikola Trboglav
28. Januar 2008

Lambo Reventón

Nein dies ist kein Concept-Car, Batmobil oder eine futuristische Zeichnung. Der Lamborghini Reventón setzt neue Maßstäbe in puncto Design und Exklusivität. Er ist noch windschnittiger als sein Bruder, der Murciélago LP 640. Doch ansonsten ist die Blutsverwandtschaft nicht zu übersehen. Mit 650 PS hat er zwar zehn PS mehr, als der LP 640, doch ist er deshalb gleich der bessere Murciélago?

Optisch ähneln die beiden Supersportwagen sich schon sehr. Dabei wirkt der Reventón tatsächlich etwas sportlicher, wenn man das von einem Lamborghini überhaupt sagen kann. Doch schneller ist er deshalb noch lange nicht. Beide Fahrzeuge benötigen exakt 3,4 Sekunden, um auf Tempo 100 zu beschleunigen. Ein Fabelwert, den der Reventón trotz seiner aerodynamischen Vorteile nicht brechen kann. Das zeigt nur, wie nah sich die deutsch-Italiener am Limit des Machbaren befinden.

Heck Lambo

Der Murciélago muss dafür beim Thema Höchstgeschwindigkeit den kürzeren ziehen. Mit 343 Km/h hat der “bessere” Murciélago nur knapp die Nase vorn. Doch kann das der Grund des enormen Preisunterschiedes von fast 800.000 Euro sein? Wohl kaum. Die limitierte Stückzahl von 20 Autos treiben den Preis von genau 1.000.000 Euro (ohne Steuern) des Reventón zusätzlich in die Höhe.

Um den “Lambo” noch windschnittiger zu machen brauchte es ein neues Vorbild. Bis jetzt waren es einfache Kampfjets, die mit ihren aerodynamischen Eigenschaften als Musen still stehen musste. Doch diese Jets reichten nicht mehr, es musste was noch spezielleres her. Dieses Etwas fanden die Mannen aus Sant’Agata in einem Tarnkappenbomber. Ähnlich wie er, könnte man einen Reventón nicht auf einem Radar entdecken. Abgesehen davon, dass man mit diesem Wagen zu tief “fliegt”, würde seine Form, wie auch beim großem Vorbild, für Unkenntlichkeit auf den Radarschirmen sorgen.

Reventón front

Ein Wagen mit Eigenschaften eines Tarnkappenbombers. Nur schießen kann man mit ihm nicht, doch das braucht man ja auch nicht. Schließlich ist man zu schnell, für die meißten Konkurrenten. Und diesen Traumwagen zu zerstören, auf diese Idee würde wohl nicht mal Georg Bush kommen.


Audi S5 - Fahrspaß in Vollendung

Author: Nikola Trboglav
26. Januar 2008

Neben dem R8 bietet Audi seinen Fans nun einen weiteren rassigen Sportwagen, den S5. Dieser greift seine direkte Konkurrenz, den BMW M3 und den CLK 63 AMG nicht nur durch den viel günstigeren Preis, sondern vor allem durch Leistung an.

Audi S5 Seitenansicht


Audi S5 Frontansicht

Mit 354 PS die aus dem 4,16 Liter großen Motor herrühren, hat der Ingolstädter allerdings deutlich weniger PS als seine Widersacher. Kann er dank seines Allradantriebes Boden gut machen? Der BMW M3 braucht 4,8 Sekunden von 0 auf 100 Km/h. Er hat allerdings auch 66 PS mehr. Der S5 schafft den Spurt auf 100 Km/h in 5,1 Sekunden. Dieser beeindruckende Wert, kommt gerade durch den Allradantrieb zustande.

Audi S5  Frontansicht Kühhlergrill und Scheinwerfer

Der besagte Allradantrieb ist voller Stolz der Audi AG, der 1980 mit dem Quattro seinen Anfang fand. Der Quattro war das erste Großserienfahrzeug der Welt mit permanentem Allradantrieb. Nun haben die Bayern ihren Antrieb weiter entwickelt und im S5 perfektioniert. 60 Prozent der Antriebskraft liegen dabei auf der Hinterachse und verhelfen dem Audi vor allem in den Kurven zu mehr Agilität. Ich bin auf die kommenden Erfahrungsberichte über Audi S5 sehr gespannt, denn bislang klingt alles sehr vielversprechend.

Audi S5 Seitenansicht und AlufelgenDie Optik des S5 erinnert zugegebener Maßen ein wenig an den M3. Doch wirkt er gleichwohl attraktiver als sein bayerischer Konkurrent. Das liegt natürlich im Auge des Betrachters, doch durch seine extrem sportliche Linie, erinnert der Audi eher an einen rassigen Italiener.

Überzeugendstes Argument für der Kaufberatung eines Audi S5 ist wohl der Preis. Mit 56.000 Euro kostet er mehr als 10.000 Euro weniger als der M3 und von dem Preis des CLK AMG brauchen wir gar nicht erst reden. Für relativ wenig Geld ein vergleichbar gutes, schönes und vor allem schnelles Auto zu bekommen, das ist doch das was wir alle wollen.

Wer sich den Audi S5 leisten möchte, kann sich diesen auch über eine Langzeitmiete holen.


25. Januar 2008

Jaguar XRJ ©gotplaid
Der Jaguar XKR von Arden zählt zu den schnellste je hergestellten Jaguars der Welt. Tuner Arden verhalf dem 4,5 Liter-Motor auf 480 PS und zu einer unvergleichbaren Optik.

Der Brite mit unorthodoxer Power, packt die 100 Km/h in gerade mal 4,1 Sekunden. Dieser Wert ist für einen 480 PS Boliden vergleichbar schnell. Die Wagen auf dieser Seite befinden sich zwar alle etwa auf diesem Niveau, doch genau das zeigt wie hoch der XKR einzuschätzen ist. Denn sucht man nach ähnlich stark motorisierten Automobilen, stößt man etwa auf den BMW M3, Audi R8 oder Ferrari F430 Scuderia.

Alleine diese Konkurrenz spricht Bände. Bis auf den Ferrari steckt der Jaguar in Sachen Beschleunigung alle in die Tasche. Das Geheimnis liegt nicht alleine in der Steigerung der Motorenleistung. Zwar sind verglichen zum Serienmodell 64 PS äußerst viel, doch allen dadurch verbessert man den Serienwert von 5,2 Sekunden auf 100 Km/h nicht. Es liegt viel mehr am niedrigerem Luftwiderstand. Die diversen Spoiler und Lufteinlässe verhelfen nicht nur zu einer ansehnlichen Optik, sondern gerade zu dem besagtem niedrigerem Luftwiderstand. Da ist den Herren aus Krefeld der perfekte Spagat gelungen.



Damit der Jaguar auf der Jagd stets guten Bodenkontakt hält, spendiert Arden neben einem Sportfahrwerk mit neuen Federn und Dämpfern extragroße Felgen: Die 21-Zöller, mit 255/35er Bereifung vorne und mit 295/30er hinten, präsentieren sich im klassischen Arden-Design. Ad hoc fällt mir persönlich kein schönerer, sportlicherer und zugleich eleganterer Jaguar ein.


BMW M3 Coupé

Author: Nikola Trboglav
19. Januar 2008

BMW M Coupé ©Michi1308

Der Wolf im Wolfspelz hat ein 4-Liter-Aggregat mit 420 PS und einen Sound mit Suchtpotenzial. Der Sound des Achtzylinders wird durch ohrenbetörende vier Endtöpfe verstärkt. Ein Traumwagen für unter 70.000 Euro.

Ein Supersportwagen mit Alltagtauglichkeit und Formel1-Technik. Eine Kombination, die seit über 20 Jahrzehnten erfolgreich für die M GmbH aus München steht. Der Motor entfaltet seine Kraft nicht nur im hohem Drehzahlbereich, das ultimative Fahrerlebnis lässt sich auch bei gediegener Fahrweise genießen.

Eindrucksvolles Herzstück des neuen BMW M3 ist ein vollständig neu entwickelter Achtzylinder-Motor in V-Anordnung, der herausragende Leistungsentfaltung und einzigartige Dynamik garantiert. Aus einem Hubraum von 3.999 Kubikzentimetern mobilisiert der neue V8-Motor eine Leistung von 309 kW/ 420 PS. Sein maximales Drehmoment beträgt 400 Newtonmeter.



BMW M3 Heck

Kommen wir zum entscheidendem Faktum. Der neue M3 benötigt 4,8 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Der E92 ist somit der schnellste BMW, der das M-Werk jemals verlassen hat. Er kann so Automobile der Extraklasse, wie den Porsche Cayman S hinter sich lassen. Doch um ganz oben angreifen zu können, braucht es noch jede Menge mehr. Der Wagen ist optisch sehr gelungen und muss sich auch hinter seinen anderen Brüdern, dem M5 und M6, keineswegs verstecken. Im Gegenteil, er wirkt noch am auffälligsten. Der Unterschied zur Basis ist hier schon in der Optik riesig.

Eine gelungene Mischung zwischen Alltagsflitzer und Supersportwagen. Für das Prädikat Supersportwagen, fehlt dem M3 allerdings noch die Höchstgeschwindigkeit. Denn dort ist er mit seinen elektronisch begrenzten 250 Km/h mehr als ausbaufähig.


18. Januar 2008

Audi R8

Der neue Audi R8 greift im wahrsten Sinne des Wortes nach den Sternen. Und zwar nicht nur nach dem vom Mercedes, sondern auch nach dem des Klassenprimus Porsche. Der R8 hat 420 PS und einen Hubraum von 4.163 ccm. Auch das Sprintduell muss er nicht scheuen.

Der vermeidliche Porsche-Killer benötigt 4,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Mit diesem Wert liegt er im oberen Mittelfeld der Supersportwagen. Doch um mit einem Porsche Carrea GT mithalten zu können reicht es noch nicht ganz. Der ist jedoch auch alles andere als mittelklassig. Aber der König unter den Porsche hat auch fast 200 PS mehr und kostet auch mehr als vier mal so viel, wie der Ingolstädter. Mit gerade mal 104.000 Euro ist das Einstiegsmodell noch relativ günstig.

Auch die Höchstgeschwindigkeit lässt sich sehen - oder auch nicht. Denn, wenn ein Wagen mit 301 Km/h an einem vorbeirast sieht man nicht wirklich viel von ihm. Mit diesem Wert und keiner elektronischen Begrenzung ist der Audi eine wahre Rarität, verglichen zu seinen Konkurrenten aus dem Hause Mercedes, BMW oder wie sie sonst noch heißen.
Audi R8 ©Howard N2GOT

Aber nicht nur durch Leistung kann R8 mit den größten Konkurrenten auf diesem Segment mithalten. Mit diesem außergewöhnlichem Design muss er weder Porsche noch Ferrari weichen. Die flache Frontpartie klebt fast auf der Straße und scheint diese förmlich auffressen zu wollen. Wie ein gieriges Raubtier wirkt auf die Tristes des Autobahnalltags.

Da stellt sich einem doch die Frage, ob Audi bei der Konstruktion dieses Traumboliden, nicht mit Schwester Lamborghini zusammengearbeitet hat. Dafür spricht unter anderem die Leichtmetallbauweise des Audi, der stark an die des Superleggera erinnert. Dagegen spricht allerdings, dass der Audi einfach viel geiler aussieht als ein “Lambo” Gallardo.


16. Januar 2008



Ferrari F430 Öko

Auch Ferrari springt auf den “Öko-Zug” auf, auf den schon viele Tophersteller der Automobilbranche aufgesprungen sind und stellt auf der Detroit Motor Show (19. - 27. Januar 2008) einen Wagen mit Bioethanol-Antrieb vor.

Die Studie auf Basis des F430 Spider verringert durch seinen neuen Antrieb den Verbrauch und reduziert den CO2-Ausstoß. Die Italiener nehmen das wachsende Interesse der amerikanischen Bevölkerung an alternativen Antrieben ernst und reagieren mit ihrer Studie prompt auf diese Entwicklung. Die Leistung sollte trotz alternativem Antriebs erhalten bleiben, so dass es jederzeit zu einem Rennen “Opel vs. Ferrari” reichen sollte :-)

So wirklich viel bringt der E85-Antrieb allerdings nicht. Durch diverse Modifikationen an den Motorelektronik, gewann der “Ökö-Spider” zehn Pferdestärken Leistung hinzu, der Co2 Verbrauch wurde dabei lediglich um fünf Prozent verringert. Und so wirklich ökologisch Wertvoll ist der Ferrari durch seinen Bioethanol-Antrieb auch nicht. Zumal für die Herstellung des Biokraftstoffes ganze Wälder gerodet werden.

Bleibt abzuwarten, ob diese Studie nur eine Studie bleibt oder ob der F430 wirklich in dieser Version produziert wird. Ob Ferrari-Käufer wirklich viel Wert auf ökologische Automobile der Marke aus Maranello legen darf auch bezweifelt werden. Doch ein Schritt in die richtige Richtung, ist diese Entwicklung alle Mal.

Das zeigt nur wieder, dass man am Umdenken ist. Auch wenn es wohl nicht Ernsthaft um den Erhalt des Regenwaldes oder um die Verringerung der Klimaerwärmung geht. Eines ist doch Allen bekannt, der Treibstoff Benzin wird nicht Ewig bezahlbar bleiben.


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