Brabus G V12 – wie kann ein so unsportlich aussehender Klotz nur so schnell sein?

Die Mercedes G-Klasse ist der Klassiker unter den Geländewagen. Seit 30 Jahren wird die G-Klasse hergestellt – und das mit ununterbrochenen Erfolg. Mir persönlich sieht dieser Geländewagen viel zu altmodisch aus, als dass ich ihn als wirkliche Konkurrenz zum GL, ML, X5 oder Q7 ansehen würde. Mit dieser Aussage stelle ich mich vermutlich ins Abseits, doch Brabus hat alles daran gesetzt die G-Klasse in den Mittelpunkt zu stellen. 610 PS spendiert der Edel-Tuner dem ehemaligen Militärfahrzeug.

Brabus G V12 - Ein Klotz mit dem Sprintvermögen eines Supersportlers ©Jenskramer78 by flickr.com

Papst Johannes Paul II wurde in ihm chauffiert, Arnold Schwarzenegger fuhr in als Erster in den USA, Brad Pitt fährt ihn heute – die Rede ist von der Legende Mercedes G-Klasse. Seit 1979 wird die G-Klasse hergestellt. Optisch nahezu unverändert, tat sich im Laufe der Zeit sehr viel unter der Motorhaube. Das stärkste Modell war seiner Zeit der G 55 AMG. Mit einem 72 PS starken Diesel-Motor begann die G-Klasse ihren Siegeszug über den gesamten Globus. Egal ob AMG oder heute Brabus – optisch hat sich nie jemand getraut etwas zu ändern. Brabus wäre nicht Brabus, wenn die Edel-Tuner nicht einen anderen Weg fänden – sie verpassen dem G ein 610 PS starkes Aggregat!

Von diesem monströsen Motor angetrieben, scheint die G-Klasse dem physikalischen Gesetzen und dem Luftwiderstand zu trotzen. In sagenhaften 4,7 Sekunden sprintet der G V12 auf Tempo 100 – damit ist selbst der ganze Stolz AMGs, der ML 63 AMG, geschlagen. Erst bei der Höchstgeschwindigkeit kann auch ein 610-PS-Motor dem Klotz aus Stuttgart nicht mehr viel helfen. Bei 240 Km/h ist Schluss – und zwar elektronisch. Zwar würde diese G-Klasse noch einige Km/h schneller fahren können, doch der 2,75 Tonnen schwere Klotz, würde schon bald aufgrund seiner Form vom Winde verweht.

Der Preis des schnellsten G-Modells aller Zeiten beträgt etwa 350.000 Euro. Der Maximalverbrauch liegt bei zirka 52 Litern.

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